Hanna Benenson mit Vereinsrekord

Auch in diesem Jahr ging es für die Schwimmer des VfL 1860 Marburg wieder an die Spree. Einen festen Platz im VfL-Terminkalender hat der Berolina-Cup. 51 Vereine hatten über 3400 Einzelmeldungen abgegeben und sorgten für eine hochkarätige Veranstaltung. Die Schwimmhalle an der Landsberger Allee, im Spätsommer Austragungsstätte der Europameisterschaften, hat schon einen besonderen Spirit. Obwohl es zu keinen vorderen Platzierungen reichte zeigte sich Trainerin Carolin Dietzsch mit den Ergebnissen sehr zufrieden. Am Ende standen 39 neue persönliche Rekorde und der Vereinsrekord von Hanna Benenson über 200m Lagen. Alisa und Diana Padva sowie Jakob Schul und Nils Koch konnten bereits jetzt in der frühen Saisonphase Hessennormen unterbieten.


Alisa Padva und Emily Schäfer, die beiden Jüngsten im VfL-Team zeigten sich schon vor dem ersten Start mächtig beeindruckt. Umso überraschender, dass sie anschließend das Programm gut absolvierten. Alisa schwamm über 200m Lagen und 50m Rücken mit 3:39,81 bzw. 0:46,85 Min. jeweils Bestzeit. Gleich drei neue Bestmarken legte Emily über 100m Brust, 50m Freistil und 50m Rücken hin.

Fünf VfLer gingen in der Wertungsklasse 2002/2003 an der Start.

Die Marburger alle Jg. 2003 konnten sich als jüngerer Jahrgang gegen die Älteren recht gut behaupten. Jakob Schul verpasste über 100m Brust (1:43,81) als 12. den Sprung unter die Top-Ten nur knapp. Weitere persönliche Rekorde gab es mit 3:13,69 bzw. 0:43,07 Min. im 200m Lagenschwimmen und 50m Rückensprint. Richtig flott unterwegs auch Nils Koch. Über 50m Freistil (0:35,94) erreichte er sein punktbestes Ergebnis. Die 3:18,92 Min. über 200m Lagen dürften trotz Bestzeit nicht das letzte Wort gewesen, hier geht sicher noch mehr. Einen richtigen guten Wettkampf lieferten Julian Katebini und Loyan Balthasar mit insgesamt 6 neuen Bestzeiten ab. Einen richtig großen Sprung nach vorne gelang Alina Welk. Über 50m Freistil zeigte sie sich beim Startsprung deutlich verbessert, der neue Rekord von 0:38,67 Min. die logische Konsequenz.

Neue persönliche Rekorde am Fließband sorgten bei Hannah Klein, Paula Korn, Alexander Kunath und Marlene Witt für rundherum zufriedene Mienen. Mit 253 Punkten im Freistilsprint (0:33,05) sorgte Alexander für das punktbeste Ergebnis.

Drei neue Bestmarken auch für Diana Padva

(Jg. 2000). Im 100m Brustschwimmen schlug sie in 1:34,37 Min. an. Über 50m Rücken und 100m Schmetterling, hier sie deutlich besser zuhause, lief es recht gut. Über 100m Schmetterling bestätigte sie mit 1:20,33 Min. die Zeit vom letzten Wochenende und unterbot die Pflichtzeit für die Hess. Meisterschaften.

Gar mit dem Vereinsrekord über 200m Lagen kehrte Hanna Benenson

an die Lahn zurück. Mit der Endzeit von 2:48,02 Min. blieb sie 42/100 unter der alten Marke. Über 100m Brust (1:29,09) und 100m Schmetterling (1:19,85) bestätigte sie ebenfalls die Zeiten vom Gießener Wettkampf. Richtig Spaß gefunden hat derzeit Martin Witt. Über 100m Brust verpasste er mit 1:30,58 Min. die Schallmauer von 1:30 Min. knapp. Über 200m Lagen blieb er mit 2:37,54 Min erstmals unter der 3:00 Min.-Marke.

Überraschend die Leistung von Johanna Groß, die schulisch bedingt das Training stark reduzieren muss. Im 100m Brustschwimmen gab es mit 1:29,72 Min. ebenso eine Bestzeit auf der Lang wie über 200m Lagen und 50m Rücken. Obwohl sie Leicht erkältet in den Wettkampf ging, durfte Tamara Völker am Ende mit den Zeiten recht zufrieden sein. Ihr punktbestes Ergebnis erreichte sie mit 1:37,42 Min. über 100m Brust. Unglücklich verlief der Wettkampf für Sophie Kunath. Gleich im Wettkampf über 100m Brust eine alte Oberschenkelzerrung auf, weiter Starts waren somit unmöglich.
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