Blue Dolphins beim GNAU-Cup Zweiter
Die Saisonvorbereitung der Bundesligadamen des BC Pharmaserv Marburg ist in vollem Gange. Im Zuge dessen veranstaltete der BC Marburg erneut den GNAU-Cup. Nachdem sich die Gastgerberinnen zwei Mal hintereinander den Pokal sichern konnten, verließ der Cup in diesem Jahr erstmals die heimischen Gefilde im Gepäck der Panthers nach Osnabrück.
Sechs sehenswerte Spiele bekamen die zahlreichen Zuschauer an diesem Wochenende zu sehen. Das mit sicherheit spannendste Spiel war das hartumkämpfte Match der Marburgerinnen gegen Osnabrück, das die Gastgeberinnen erst in der Verlängerung noch knapp verloren. Aber erstmal der Reihe nach.
Im ersten Spiel des Turniers trafen die ProBild Lions aus Amsterdam auf die Rhein-Main Baskets. Zu Beginn des Spiels zeigten sich beide Mannschaften gleich gut aufgelegt. Erst in der letzten Minute des ersten Viertels gelang den Baskets sechs Punkte in Folge, während die Lions keinen Punkt mehr erzielen konnten. Im zweiten Viertel knüfte Rhein-Main da an, wo sie aufgehört hatten. Erst nach der Halbzeit gelang den Lions ein Spiel auf Augenhöhe. Im letzten Viertel konnte Rhein-Main weiter erfolgreich punkten und gewann schließlich 75:54. Die Niederländer reisten jedoch einem halben Dutzend verletzter Spielerinnen an und waren vor dem Turnier erst zwei Tage im Training.
Das bereits erwähnte Topspiel des Wochenendes war die Partie Osnabrück - Marburg. 18:20 und 15:16 - die erste Halbzeit verlief absolut auf Augenhöhe. Im dritten Viertel kamen die Dolphins jedoch völlig aus dem Tritt. Während die Panthers 14 Punkt erzielten, rettete Tina Menz mit einem Dreier und einem verwandelten Freiwurf zumindest vier Punkte für die Gastgeberinnen. Im letzten Viertel entspann sich ein harter Kampf, und nach 10 zu 17 Punkten für die Marburgerinnen endete das Spiel 57:57. In der Verlängerung erzielte Marburg zwar in der letzten Minute noch zwei Dreier, für einen Sieg reichte es dennoch nicht. Osnabrück sicherte sich einen 67:63-Sieg.
Im letzten Spiel des ersten Tages startete Marburg gegen das niederländige Gästeteam. Marburg war das vorherige, kräfteraubende Spiel nur wenig anzumerken. Allen voran Shenita Landry zeigte ein prima Spiel; sie erzielte 16 der 43 Punkte, die Marburg in der ersten Halbzeit einfuhr. Eine Schrecksekunde gab es, als Stefanie Grigoleit nach einem Sturz vom Platz gebracht werden musste und nicht mehr eingesetzt werden konnte. Am Ende des Spiels, das Marburg mit 76:40 deutlich für sich entscheiden konnte, lief sie aber wieder, wenn auch humpelnd, die obligatorische Runde zum Abklatschen der Fans.
Der Sonntag brachte in der ersten Partie ein 74:62-Sieg für Osnabrück. Die Rhein-Main Baskets starteten das Spiel zwar in der ersten Minute mit einem Dreier durch Nadine Ripper, doch die Panthers konnten ihre Angriffe erfolgreicher abschließen. Im zweiten Viertel wurde auf beiden Seiten hart gekämpft. Die Baskets erzielten 23 Punkte, mussten jedoch auch 21 Punkte einkassieren. Mit 12:8 und 17:16 gingen die letzten beiden Viertel wieder an Osnabrück und somit auch der Gesamtsieg. Mit 18 Punkten war Emma Cannon die erfolgreichste Punktesammlerin Osnabrücks, auf Seiten der Baskets war dies Karolin Holtz mit 16 Punkten.
Für die Panthers ging es gleich weiter. Sie gewannen auch im zweiten Sonntagsspiel und standen somit bereits vorzeitig als Cup-Sieger fest. Vor allem im zweiten Viertel, als den Lions ab der fünften Minute kein Korberfolg mehr gelang, bauten die Osnabrückerinnen ihren Vorsprung aus. Auf Emma Cannons Konto gingen 13 der 18 Punkte im ersten Viertel. Mit 16 Punkten insgesamt war sie erneut beste Werferin, gefolgt von Nadia Mossong mit 13 Punkten. Bei den Lions lag Karen Heinen mit 10 Punkten vorne.
Das letzte Spiel des Wochenende bestritten die Gastgeber und der hessische Ligakonkurrent. Ein korbreiches Spiel wurde den Zuschauern da noch einmal geboten. Während beide Mannschaften im ersten Viertel noch jeder 19 Punkte erzielte, hingen die Rhein-Main Baskets anschließend immer ein klein wenig hinterher. Amanda Davidson erzielte für Marburg 15 Punkte, Francis Pieczynski für die Baskets 13 Punkte.
Am Ende überreichte Marburgs Präsident Jürgen Hertlein den Cup an die OKE Panthers Osnabrück und dankte allen beteiligten Mannschaften für ein gelungenes Turnier.
Endstand:
1. OKE Panthers Osnabrück 3-0
2. BC Pharmaserv Marburg 2-1
3. Rhein-Main Baskets 1-2
4. ProBuild Lions 0-3


Mit dem Aktivieren des Buttons erlauben Sie einen begrenzten Datenaustausch mit Facebook. Mehr dazu rechts unter .