98 Medaillen, 97 Bestzeiten für VfL Schwimmer beim Heimspiel im Aquamar

  Wieder zu einer schweißtreibenden Angelegenheit wurde die 31. Auflage des Otto-Springer-Gedächtnis-Schwimmfestes im Aquamar. Subtropische Temperaturen in der Halle brachten den Wohlfühlfaktor gen Null, der schönste Platz war diesmal wirklich im Wasser. Nichtsdestotrotz nutzen die Aktiven des VfL 1860 Marburg den Heimvorteil und legten eine erstklassige Bilanz hin. Mit insgesamt 98 Medaillen und somit Rang zwei in der Medaillenwertung sowie 97 neuen persönlichen Rekorden gab es für den Trainerstab nichts zu klagen.

In sehr guter Form präsentierten sich unter anderem Alexander Kunath, Jakob Schul, Nils Koch und Felix Mankel, die bei ihren Starts die harten Quali-Normen für die Hess. Meisterschaften unterbieten konnten. Richtig rund läuft es derzeit bei Alexander Kunath (Jg. 2001), der bei jeden Start mit Bestzeit anschlagen konnte. Die besten Ergebnisse lieferte er über 50m Freistil (0:29,22) und 100m Rücken (1:14,38) ab.

Richtig überzeugende Auftritte gelangen Nils Koch (Jg. 2003) über 200 und 400m Freistil. Schraube er seine Bestmarke um satte 5 Sekunden über 200m auf gute 2:31,41 Min., so waren es über 400m sage und schreibe 12 Sekunden. Mit der Zeit 5:22,39 Min. rangiert er in der deutschen Rangliste auf Rang 29. Ebenfalls einen richtig guten Wettkampf lieferte Jakob Schul (Jg. 2003) ab. 6 Starts, sechsmal Bestmarken seine Bilanz. Deutlich nach vorne schwimmen konnte er in der deutschen Rangliste mit 3:14,78 über 200m Brust, hier wird er auf Rang 32 geführt. Sein punktbestes Resultat erzielte er über 100m Freistil. Mit 1:10,03 Min. verpasste er jedoch die 1:10 Barriere knapp. Riesen Fortschritte legte auch Felix Mankel hin. Über 100m Brust (1:46,98) und 100m Freistil (1:25,12) unterbot er seine eigenen Bestmarken um mehr als 10 Sekunden. Nach oben zeigt die Formkurve auch Alina Welk und Loyan Balthasar. Mit Bestzeiten schwamm Alina über 100m Lagen und 400m Freistil zu Gold. Zweimal Silber und einmal Bronze die Ausbeute bei Loyan.

Fünf Siege in der Wertung Jg. 1999 die Ausbeute von Sophie Kunath. Ihr bestes Ergebnis erzielte sie mit der neuen Bestzeit von 2:23,97 Min. über 200m Freistil. Im gleichen Jahrgang am Start Albert Berberich, der mit drei neuen Bestzeiten zu Gold und Silber schwimmen konnte.
In der Jahrgangswertung 2000 starteten Isabel Sonthoff und Emma Berberich für die Schimmelreiter. Obwohl beide gesundheitlich leicht angeschlagen einige Trainingseinheiten nicht wahrnehmen konnten überzeugten sie mit Bestzeiten über 50m Rücken und 50m Freistil.
Hannah Klein und Marlene Witt, beide Jahrgang 2001, schwammen siebenmal ganz nach vorne. Sicherte sich Hannah über 50 und 100m Brust sowie 50m Freistil und 100m Lagen jeweils die Goldmedaille, so ging es für Marlene über 50 und 100m Rücken sowie 100m Freistil ganz nach vorne. Mit Top-Ten Platzierungen schlossen David Lüdecke und Evelyn Wagner (beide Jg. 2002) den Wettkampf ab.
Im Jahrgang 2004 stark verbessert zeigte sich Markus Gelver. Über 50m Freistil (0:41,89) musste er sich nur seinem Vereinskameraden Tim Höfer geschlagen geben. Mit 0:39,62 Min. verpasste er seinen persönlichen Rekord allerdings knapp. Zweimal Gold, zweimal Bronze holte Alisa Padva, die über 50m Rücken (0:40,62) und 100m Lagen (1:30,87) ihre punktbesten Resultate zu verzeichnen hatte. Mit Top-Ten Platzierungen konnten Kevin Priemer, Sebastian Horn und Sabrina Nendel den Wettkampf abschließen.
Sophie Wagner (Jg. 2005) überzeugte insbesondere auf den Brustdistanzen, wo sie einen kompletten Medaillensatz abräumen konnte. Einen gelungen Einstand hatte Mia Schmeling, die als Vierte über 50m Rücken den Sprung auf das Siegerpodest knapp verpasste.
Mit 11 Aktiven richtig stark vertreten war der VfL in der Wertung Jahrgang 2006. Räumten Christopher Kunath, Lennardt Langenbach und Justus Pausch bei den Jungen 8 Goldmedaillen ab, so gab es bei den Mädchen fünfmal Gold durch Anne Koch, Hanna Schmidt-Dege, Nele Welk und Kim Wicklein. Für weitere Medaillen sorgte Tobias Horn. Mit Top-Ten Platzierungen auf ein gelungenes Debüt zurückblicken können Anastasia Haab und Matthis Kalmus.
Gleich beim Debüt ganz nach vorne ging es 6 Podestplätzen für Lea Heinz und Elias Hanstein (beide Jg.2007).
0
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.