115 Medaillen für die VfL-Schwimmer beim 19. Mountbatton Schwimmeeting

  Der VfL 180 Marburg reiste zum Mountbatton Schwimmfest in Battenberg mit 31 Teilnehmern in großer Besetzung an und hatte somit das größte Team am Start. Insgesamt waren 17 Vereine mit 164 Teilnehmern am Start. Die von Volker Sonthoff, Philipp Bergmann, Manfred Hellmann und Peter Klotz trainierten Aktiven des VfL 1860 Marburg lieferten mit insgesamt 115 Medaillen (50x Gold/45x Silber/20x Bronze) und 97 persönliche Rekorden eine überzeugende Ergebnis-Bilanz ab. Das gute Abschneiden schlug sich in den Finals am Wettkampfende nieder. Für die vier Final-Entscheidungen, hier waren die die jeweils fünf Besten der Mehrkampfwertung am Start, konnten sich Isabel Popelkin, Hanna Benenson und Matthias Jost qualifizieren. Das 100m Freistil-Finale konnte Hanna Benenson für sich entscheiden. Setzte sie bereits im Wettkampf über 100m Freistil mit 1:05,04 Min. eine neue Bestmarke, so hatte diese nur kurze Zeit Bestand. Im Finale pulverisierte sie mit 1:04,12 Min. die Marke und ließ Tina Welsch (Dillenburg) und Theresa Marburger (Battenberg) mit 1:05,25 bzw. 1:07,62 Min. keine Chance. Als Vierter für das Herren-Finale konnte sich Matthias Jost qualifizieren. Hier ging dann die Post allerdings ohne ihn ab, der Dillenburger Lukas Schalk schwamm in 0:55,91 Min. zum Sieg. Der VfLer bestätigte mit der Zeit von 1:01,05 Min. Rang vier. Überraschend für das 50m Freistil-Finale qualifizieren konnte sich Isabel Popelkin. Im Finale wuchs sie über sich hinaus und lieferte sich mit der Chiara Klein (Kirchhain) einen harten und spannenden Kampf um Rang zwei. Zu einem klaren Sieg schwamm Lena Hanke (Dillenburg) mit 0:31,09 Min. Da Popelkin und Klein zeitgleich in 0:32,34 Min. anschlugen, gab Zielgerichtentscheid letztlich den Ausschlag und sah die VfLerin auf Platz zwei.

Richtig gut lief es unter anderen auch für Alisa Padva, Emma Fischer, Jakob Schul und Nils Koch. Das Quartett konnte insgesamt 9x die Qualifikationsnormen für die Hessenmeisterschaften in Gießen knacken.

In der Jahrgangswertung 2006 lieferte Christopher Kunath mit vier Siegen einen ausgezeichneten Wettkampf ab. Über 50 und 100m Freistil setzte er mit 0:38,96 bzw. 1:31,05 Min. überragende Bestzeiten und rangiert in der Deutschen Rangliste auf den Plätzen 5 und 8. Weitere Siege gab es durch Anne Koch (50m Freistil 50,44) und Lennardt Langenbach (50m Brust 0:57,78). Philip Scherba, Tobias Horn, Nele Welk und Kim Wicklein sorgten für weiteres Edelmetall in dieser Altersklasse für den VfL.

Hier schwammen Felix Mankel und Sophie Wagner (beide Jg. 2005) zu Gold. War Felix über 50m Schmetterling (0:51,25) nicht schlagen so hatte Sophie über 100m Brust (2:11,82) die Nase vorne. Ebenfalls auf Podest schwimmen konnte Amy Heinz.

Gleich fünfmal Top Emma Fischer (Jg. 2004), die alle Strecken in neuer Rekordzeit abschließen konnte. Ihre punktbeste Leistung lieferte sie über 100m Freistil (254 Pkt.) ab. Mit 1:20,52 Min. unterbot sie die alte Marke um eine Sekunde und hat nun die 1:20 Schallmauer im Visier. Zweimal ganz vorne Tim Höfer (Jg. 2004) über 100m Freistil (1:30,76) und 50m Brust (0:52,79). Nicht zu schlagen war Alisa Padva mit der Endzeit von 0:41,67 Min. im 50m Rückensprint. Schwamm Emily Schäfer über 100 und 200m Lagen zu Silber und Bronze, so fügte Kevin Priemer mit Silber über 50m Rücken eine weitere Medaille dem VfL-Konto hinzu.

Achtmal stelle der VfL mit Nils Koch, Jakob Schul, Loyan Balthasar und Julian Katebini in der Wertung 2003 bei den Jungen den Sieger. Einen starken Auftritt lieferte Nils Koch ab. Beim Sieg über 100m Freistil unterbot er mit 1:12,66 Min. seine alte Bestmarke um satte 3 Sekunden. Gar 5 Sekunden waren es dann beim Sieg über 100m Schmetterling (1:30,05). Eine dritte Goldmedaille gab es dann noch über 400m Freistil, hier ging ihm dann mit 5:48,94 Min. etwas dies Puste aus. Dreimal Top auch Jakob Schul, der über 100m Brust (1:33,35), 100m Rücken (1:27,44) und 200m Lagen (3:12,64) nicht zu schlagen war. WeitereGoldmedaille gab es durch Julian Katebini im 200m Freistilrennen und Loyan Balthasar über 200m Rücken. Richtig gut aufgelegt war Alina Welk (Jg. 2003), die fünfmal in Bestzeit zu Goldschwimmen konnte. Die Marburgerin erzielte ihr punktbestes Ergebnis mit 218 Punkten über 100m Lagen (1:36,73). Beim Sieg Im 100m Brustschwimmen gab es mit einer Zerrung allerdings einen Wermutstropfen, der eine Trainingspause nach sich ziehen wird.

Einzig Isabel Popelkin (Jg. 2002) vertrat die VfL-Farben in dieser Wertung. Mit einmal Gold und viermal Silber und insgesamt 6 neuen persönlichen Bestzeiten trat sie die Heimreise an.

Sechs Starts, fünf Rekorde die Ausbeute bei Alexander Kunath (Jg. 2001). Als Zweiter über 100m Freistil erzielte er mit 1:06,74 Min. und 305 Punkten sein punktbestes Resultat. Siegreich beenden konnte er hingegen die Rennen über 200m Freistil (2:28,07) und 100m Lagen (1:20,35). Viermal Silber die Ausbeute bei Marlene Witt (2001), die insbesondere über 100m Schmetterling (1:34,08) zu gefallen wusste.

Für Isabel Sonthoff (Jg. 2000) ist das Hallenbad in Battenberg ein gutes Pflaster. 6 Starts und 6x Gold sowie 5 deutliche neue persönliche Rekorde ihre persönliche Bilanz. Über 200m Lagen erreichte sie mit 2:50,83 Min. ihr punktbestes Ergebnis.

Zusammen zwölfmal Gold gab es durch Hanna Benenson, Matthias Jost und Marco-Stephan Klinge.
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