Spielraum UmweltBildung - mit allen Sinnen dabei

Der (noch relativ) kleine Marburger Verein Spielraum UmweltBildung präsentierte sich mit einem großen Stand während des ersten Marburger Bildungsfestes an der Lahn.
Hauptanziehungspunkt für die Gäste war das Angebot von Martin, der unter anderem das Wasser der Lahn analysierte. Der Geograph hatte zudem zwei Mikroskope aufgebaut, um Kleinlebewesen mal ganz groß zu sehen. Und so beobachteten die Marburger zum Beispiel Muscheln, Insektenlarven oder Kleinkrebse und sonstiges Gewürm.
Nicht minder spannend waren aber auch Riechbar und Barfußpfad. An der Riechbar galt es, Gerüche ihrer Herkunft zuzuordnen. Auf dem Barfußpfad liefen die Besucher endlich einmal ohne Schuhe oder Socken über verschiedene Untergründe. Eine weitere Station des Fühlens beinhaltete verdeckte Eimer. Ohne zu wissen, auf was sie stoßen würden, langten zahlreiche Menschen in Eimer und mussten Stahlwolle, Mehl oder Tannenzapfen ertasten.
Als letztes galt es, die Faszination des Wassers und seiner Kräfte in diversen Versuchen kennenzulernen, zu erarbeiten oder zu testen. Klein und groß versuchten sich zum Beispiel daran, eine Murmel mit Hilfe von Knete zum Schwimmen zu bringen oder möglichst viele Wassertrofen auf einem Centstück zu platzieren (Oberflächenspannung!!!). Immer wieder für Begeisterung sorgte außerdem eine Kerze unter einem Glas, die letztendlich das Wasser in die Höhe sog.
Neugierig geworden? Am 21. September ist der Verein erneut an der Lahn während des Umweltaktionstages der Stadt Marburg vertreten. Und bald gibt es auch mehr Informationen auf der Internetseite. Siehe: www.sub-marburg.de (noch spär-, bald ausführlich bestückt).

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Martin Reiss aus Marburg am 21.06.2008 um 11:11 Uhr  
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