Nicht des Kaisers, sondern mein Guglhupf.

Nachdem Axel Haack jüngst in seinem Artikel den Lieblings-Guglhupf des Kaiser Franz Joseph – liebevoll von Frau Schratt, seiner “Seelenverwandten“, gebacken – vorstellte, hat mich der Heißhunger darauf angetrieben, diese Österreichische Mehlspeise nach zu backen.

Leider ist es mir nicht gelungen, den laut Rezept weich zu haltenden Hefeteig auszurollen, zu belegen und wieder zusammengerollt in die Backform zu drücken. Lag es vielleicht an der abweichend vom Rezept verwendeten Trockenhefe und der geringfügig größeren Menge an Milch, um den Teig geschmeidig zu bekommen? Darum habe ich kurzerhand und genervt alle Zutaten in den Teig geworfen und diesen dann vorschriftsmäßig ausgebacken.

Das Resultat überraschte allerdings sehr: Ein ungewöhnlich lockerer und saftiger Guglhupf von vorzüglichem Geschmack, vom ersten bis zum letzten Stück. Natürlich lässt sich mein Meisterstück nicht dem von Frau Schratt vergleichen. Doch ich bin mir ziemlich sicher, wenn Franz Joseph vor etwa 15o Jahren davon gekostet hätte, ich wäre vor den Nachstellungen des Kaisers nicht mehr sicher gewesen.

Für alle, die es auch einmal probieren möchten, hier noch einmal der Link auf Axel Haacks lesenswerten Artikel mit historischem Hintergrund samt dem verführerischen Original-Rezept für die kaiserliche Leibspeise:

http://www.myheimat.de/freilassing/kultur/des-kais...

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9 Kommentare zum Beitrag
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Axel Haack aus Freilassing am 06.06.2010 um 22:30 Uhr  
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tobias pfeiffer aus Stadtallendorf am 06.06.2010 um 23:21 Uhr  
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Karl-Heinz Töpfer aus Marburg am 06.06.2010 um 23:34 Uhr  
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Karl-Heinz Töpfer aus Marburg am 06.06.2010 um 23:40 Uhr  
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Karl-Heinz Töpfer aus Marburg am 07.06.2010 um 00:36 Uhr  
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Nicole D. aus Stemwede am 07.06.2010 um 10:40 Uhr  
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Christl Fischer aus Friedberg am 07.06.2010 um 12:50 Uhr  
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Karl-Heinz Töpfer aus Marburg am 07.06.2010 um 23:13 Uhr  
31.032
Christl Fischer aus Friedberg am 08.06.2010 um 13:56 Uhr  
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