Marburg: Markt | An den touristisch markanten Punkten Marburgs findet der Besucher Nachbildungen der jeweiligen Standorte aus Bronze. Sie sind nett anzusehen – aber ihre Aufgabe ist eine ganz andere.
Während wir Sehenden den schönen Anblick des Marburger Marktplatzes und seiner rundherum stehenden historischen Bauwerke genießen, konnten unsere blinden Mitbürger und Besucher die Schönheit der Szenerie bislang nur erahnen oder sich eventuell von Begleitern beschreiben lassen. Die Bronze-Nachbildungen helfen dagegen, über das Greifen das Begreifen ein wenig zu erleichtern, um so blinden Menschen einen besseren Eindruck der jeweiligen Örtlichkeiten zu vermitteln. An den Nachbildungen sind zudem ergänzende Erläuterungen in Blindenschrift angebracht.
Marburg zum Anfassen, eine ebenso geniale wie dekorative Idee.
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Dass man wie in Marburg die sogenannte "Barrierefreiheit" real in die Tat umsetzt, ist nicht nur beachtlich sondern geradezu beispielhaft. Besonders hervorheben ist auch dieser Beitrag - zeigt er in hohem Maße das Interesse der "Bürgerreporter" am lokalen Geschehen. Dieser Beitrag könnte auch ein Startschuß für informative Gespräche mit den Beteiligten sein, zum Beispiel mit den Behinderten und deren Begleitern, den Initiatoren und den Künstlern.
Das ist wirklich toll gemacht und bietet auch einem Sehenden einen ganz anderen Blick auf Marburger Bauwerke. Sicher ein Produkt der Zusammenarbeit zwischen Blista und Stadt.
Blista ist die Abkürzung von "Blindenstiudienanstalt", 1916 als Bildungseinrichtung mit angeschlossener Internatsschule für Menschen mit Sehbehinderung mit dem Ziel Hilfe zur Selbsthilfe zu fördern.
Wanderung zum Boxbachtal
Am Samstag, den 14. April nutzten einige Mitglieder des DAV, Sektion Marburg, das Angebot des Touristikverbandes Siegerland-Wittgenstein mit dem...
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