Gibt es den (Nacht-)Alb wirklich?

Folgender Erfahrungsbericht soll helfen, Menschen, die unter einer Schlafstörung leiden, diese zu erkennen und sich bewusst zu werden, dass Sie kein Einzelfall sind, und dass sie in Zukunft auch keine Angst vor erneutem Auftreten haben brauchen!

In meiner Jugend fing es an, dass ich nachts wach wurde, jedoch meinen Körper direkt nach dem Aufwachen nicht bewegen konnte und wie starr im Bett lag, es war ein beängstigendes Gefühl und ich geriet dabei in Panik. Der Gedanke etwas würde von mir Besitz ergreifen und ich hätte keine Kontroll darüber, war dominierent. Oft aus Angst, man könnte mich für verrückt erklären oder man glaubte mir nicht, war dies über Jahre hinweg mein wohlgehütetes Geheimnis. Einige Jahre lang, verschwand dieses Phänomen aus meinem Leben und ich vergaß es .... bis vor kurzem. Da erinnerte ich mich an ein Gespräch, in dem jemand einen Nachtalb erwähnte. Über Wikipedia googlde ich diesen aus. http://de.wikipedia.org/wiki/Nachtalb

Der Nachalb ist ein Fabelwesen, das ursprünglich „Mahr“ hieß und in der Nacht auf Menschen lastet (vgl. Albtraum) und ihnen Grauen einflößt. Lastet ist hier ein perfektes Wort, da dies für den Betroffenen mit einem unangenehm Gefühl in der Brustgegend, mit Atemnot und Unbeweglichkeit einhergeht. Man findet die Bezeichnung in der alten skandinavischen Literatur und im Mittelalter wieder.
Der Nachtalb wurde später auch mit dem Teufel gleichgesetzt: Die Redewendung „Der Teufel hat dich geritten“ ist als Synonym für „Dich hat der Nachtalb geritten“ zu verstehen.

Was früher der Nachtalb war, kann uns die heutige Wisschenschaft wie folgt erklären:

Ich zitiere aus folgendem Link: http://www.med1.de/Forum/Neurologie/196221/

"Mit Schlaflähmung bezeichnet man einerseits die normale Lähmung des Körpers während des REM-Schlafes, und andererseits eine Krankheit, bei der eine Person bei vollem Bewusstsein ist, während der Körper beim Einschlafen bereits bzw. beim Aufwachen noch immer gelähmt ist.

Die Lähmung der Muskulatur ist ein notwendiger Prozess, der verhindern soll, dass man sich während der Traumphasen bewegt. Schlaflähmungen treten dann auf, wenn sich der Körper schon in dieser Phase befindet, Teile des Gehirns aber noch voll aktiv arbeiten. Verbunden mit den Schlaflähmungen sind häufig Panikattacken, da man sich noch in einem bewussten Zustand befindet, aber sich nicht mehr bewegen kann. Auch das Auftreten von Halluzinationen,akustischer und visueller Art, ist typisch für die Schlaflähmung. Hervorgerufen wird dies durch den teilweisen Eintritt in die "Traumwelt". Häufig kommt es auch zu sogenanntem "falschen Aufwachen", d.h. Man wacht auf, bemerkt aber dass man nur im Traum aufgewacht ist und real noch schläft. Dies kann sich häufiger wiederholen. Die damit verbundene Angst ist darauf zurückzuführen, dass man denkt, aus dieser endlos Schleife nicht mehr rauszukommen. Häufig kann man aber diesen Kreis und die Lähmungen durchbrechen, wenn man versucht, z.B. nur den kleinen Finger zu bewegen. Schlaflähmungen sind häufig von einem Gefühl der Atemnot begleitet oder einem lauten Rauschen in den Ohren. Häufig wird dies dann auch fälschlicherweise als Kreislaufprobleme gedeutet. Viele Menschen haben schon einmal diese Erfahrungen gemacht, bei einigen kann das aber auch häufig auftreten. Die Schlaflähmungen können u. a. ein Symptom für Narkolepsie sein."

Ein weiterer hilfreicher Link: http://de.wikipedia.org/wiki/Bewegungsunf%C3%A4hig...

Meine Erklärung:
Menschen, die eine Schlaflähmung oder Schlafstarre erfahren haben, könnten dies sehr schnell diesem Fabelwesen zuschreiben, denn die Symtome, die man dem Fabelwesen und der Schlaflähmung zuschreibt, sind nahezu identisch. Denn der Anfall ist mit Angstzuständen und Atemnot verbunden sowie Lähmung und Halluzinationen.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen helfen!

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Irina Grzybinski aus Marburg am 02.12.2010 um 10:51 Uhr  
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Rashia Narih aus Langenhagen am 02.12.2010 um 16:15 Uhr  
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