Buchtipp: Anthony Doerr: Alles Licht das wir nicht sehen

Saint-Malo 1944: Die erblindete Marie-Laure flieht mit ihrem Vater, einem Angestellten des „Muséum National d'Histoire Naturelle", aus dem besetzten Paris zu ihrem kauzigen Onkel in die Stadt am Meer. Verborgen in ihrem Gepäck führen sie den wahrscheinlich kostbarsten Schatz des Museums mit sich.

Werner Hausner, ein schmächtiger Waisenjunge aus dem Ruhrgebiet, wird wegen seiner technischen Begabung gefördert und landet auf Umwegen in einer Spezialeinheit der Wehrmacht, die die Feindsender der Widerstandskämpfer aufzuspüren versucht. Während Marie-Laures Vater von den Deutschen verschleppt und verhört wird, dringt Werners Einheit nach Saint-Malo vor, auf der Suche nach dem Sender, der die Résistance mit Daten versorgt …

Kunstvoll und hochspannend, mit einer wunderschönen Sprache und einem detaillierten Wissen um die Kriegsereignisse, den Einsatz des Radios, Widerstandscodes, Jules Verne und vieles andere erzählt Anthony Doerr mit einer Reihe unvergesslicher Figuren, eine Geschichte aus dem zweiten Weltkrieg, und vor allem die Geschichte von Marie-Laure und Werner. Zwei Jugendlichen, deren Lebenswege sich für einen folgenreichen Augenblick kreuzen.

Pulitzer-Preis für Literatur 2015

C. H. Beck, 520 Seiten, mit Lesebändchen, 19,95 €
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Karl-Heinz Töpfer aus Marburg | 20.05.2015 | 12:55  
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Volker Beilborn aus Marburg | 20.05.2015 | 14:43  
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Jürgen Daum aus Duisburg | 21.05.2015 | 10:30  
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Hans-Rudolf König aus Marburg | 21.05.2015 | 15:42  
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Volker Beilborn aus Marburg | 21.05.2015 | 20:22  
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