Benefizessen im Dromedar für Hilfsprojekt in Eritrea
Am Donnerstag, dem 12. Februar, hatte die Marburger Hilfsorganisation Terra Tech zu einer kulinarischen Reise nach Eritrea ins Restaurant „Dromedar“ geladen. Zahlreiche Freunde und Förderer des Vereins ließen sich hier für die eritreische Küche begeistern – und das für den guten Zweck.Anlass des Benefizessens war das landwirtschaftliche Aufbauprojekt von Terra Tech in dem ostafrikanischen Land, dem der Erlös zugute kommt. Ehrengast des Abends war Dr. Tseggai Gherezghiher, Leiter der eritreischen Hilfsorganisation „Vision Eritrea“, mit der der Marburger Verein eng zusammenarbeitet.
„Zigni Segen“, „Alicha Saga“ oder „Shiro“ heißen nur drei der Speisen auf der Karte des „Dromedars“ in der Marburger Kernstadt. Hinter den exotischen Namen verbergen sich landestypische Fleischgerichte mit Strauß, Rind oder Huhn und vegetarische Speisen aus Kichererbsen, Linsen oder Gemüsevariationen in würzigen afrikanischen Soßen. Zu all dem wird „Ingera“ gereicht, eine Brotart aus Hefe, Weizen-, Mais- und Milomehl.
In diesen kulinarischen Genuss kamen etwa 50 geladene Gäste, die das Restaurant bis auf den letzten Platz füllten und an einem Buffet die Vielfalt der eritreischen Küche erkundeten.
Die Verköstigung diente gleich einem doppelten Zweck. Nicht nur die Geschmacksnerven der Besucher wurden bereichert, sondern - mit dem Überschuss des Wohltätigkeitsessens - auch das Projektkonto von Terra Tech. Seit acht Jahren engagiert sich die Marburger Hilfsorganisation in Eritrea, das infolge von Krieg und Dürre zu den ärmsten Ländern der Welt zählt. Um den Menschen in Eritrea langfristig zu helfen, hat Terra Tech im letzten Jahr zusammen mit seiner Partnerorganisation „Vision Eritrea“ ein landwirtschaftliches Aufbauprojekt begonnen. Mit dem Bau von Brunnen und einem Dammes sowie landwirtschaftlichen Schulungen soll eine Verbesserung der Ernährungssituation bewirkt werden. Einen Eindruck von den schwierigen Lebensbedingungen vor Ort und den Hilfsmaßnahmen vermittelte Dr. Gherezghiher, der während seines Besuches in Deutschland den Abend im Dromedar bereicherte und sich bei den Gästen bedankte.
Berührt von den Schilderungen des Eritreers war auch Aman Ashgedom, Geschäftsführer des 2007 eröffneten Restaurants. Er selbst hat seine Kinderjahre in Eritrea verbracht und fühlt sich seinem Herkunftsland noch immer eng verbunden. So zögerte er nicht lange, als er von dem Hilfsprojekt des Marburger Vereins hörte und bot seine Unterstützung an.
Bei Fragen zu dem Hilfsprojekt von Terra Tech in Eritrea antwortet Ihnen gerne Andreas Schönemann (schoenemann@terratech-ngo.de oder Tel. 06421-839940).




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