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Hans-Rudolf König
7.5.08: Unser Schiff liegt auf Reede vor Guernsey und wir werden zum letzten Male auf unserer Weltreise ausgebootet. Auf der Pier entdecken wir einen Ausflugsbus, der uns eine zweistündige Inselrundfahrt verspricht. Kurz entschlossen zahlen wir den beachtlichen Fahrpreis und bei strahlendem Sonnenschein geht es and der Küste entlang.
Die freundliche Insel hat schon fast mediterranen Charakter mit ihren vielen Blumengärten...
3.5.08: Es bleibt uns nur noch eine Woche bis Hamburg! Die Stimmung ist entsprechend gedrückt.
Doch A Coruna, die freundliche „Kristallstadt“ Galiciens mit ihren glasverkleideten Balkons empfängt uns trotz zunächst grauem Himmel strahlend wie immer. Ein langer Spaziergang führt uns durch die Altstadt mit ihren endlosen Glasfassaden, den Park San Carlos, vorbei an der Hafenfestung, bis zum alten römischen "Herkules"...
1.5.08: Nach einem Tag Erholung auf See fährt unser Schiff morgens früh in die herrliche Mündung des Tejo (längster Fluss Spanien/Portugal) ein. Da wir Lissabon kennen, wissen wir, welcher Augenschmaus uns jetzt erwartet. Wir sind früh an Deck und blicken auf den „Torre de Belem“ (Turm von Bethlehem, Weltkulturerbe); das Denkmal von Heinrich dem Seefahrer (der nie zur See fuhr); die Altstadt, gekrönt von der Festung Castelo...
In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts machte das internationale Kommunikationssystem einen Quantensprung unglaublichen Ausmaßes. Brauchten bisher die schnellsten Briefe z.B. von Europa nach Südostasien Wochen, so bedeutete dies mehr als einen Monat, bevor man mit einer Antwort rechnen konnte.
Dieses Kommunikations- und somit Handelshindernis sollte schon nach 30 Jahren vergessen sein, denn zwischen 1850 und 1880...
26.4.08: Ankunft im Hafen von Las Palmas de Gran Canaria. Wir betreten und küssen den spanischen Heimatboden. Einem kranken Mitreisenden, der kein Spanisch spricht, verhelfen wir zu einem Notarzt und anschließend bummeln wir auf der Strandpromenade Paseo de Las Canteras. Nachmittags zeigen wir einigen Mitreisenden die schöne Altstadt von Las Palmas, bevor wir in einer Bodega einen spanischen „Rioja“ als Absacker genießen....
Nun werden es im September 23 Jahre, dass ich „dieses unsere Land“ verließ. Und welche Frage habe ich in diesen 23 Jahren (hauptsächlich von Deutschen) am meisten gestellt bekommen??? Genau! „Warum haben Sie Deutschland verlassen?“ Dann frage ich mich zunächst nach dem tieferen Grunde dieser Frage. Hofft man etwa auf Reue? Oder möchte man auch – und traut sich nicht?
Dann antworte ich gern mit Elton John: „Goodbye Yellow...
Als Ergänzung zum Beitrag von Karl-Heinz Töpfer, zeige ich hier die dekorative Aufmachung der Marburg EP (Extended Play) Schallplatte aus den 50-er Jahren. Folgende Titel sind drauf:
Rathaus-Uhr und Hahn; Mai-Singen auf dem Marktplatz; O alte Burschenherrlichkeit; Brunnenlied; Hoffmanns Lieschen; Der Ketzerbach ein Hujaja; Es steht ein Wirtshaus an der Lahn; Marburger Jäger-Marsch; Alt-Marburg, wie bin ich Dir gut;...
18.4.08: Ankunft auf der Reede vor St.Helena. Ausbooten ist angesagt. Zu viert schnappen wir uns in Jamestown ein Taxi und unsere Insel-Expedition beginnt. Die Jacobs-Leiter mit ihren 699 Stufen erklimmen wir nicht, sondern betrachten sie vom alten Fort, das immer noch über der Hauptstadt thront. Ein herrlicher Ausblick von hier hinaus auf Meer, Schiff und hinab ins Tal begeistert uns.
Vorbei an Napoleons Grab, das nur aus...
Eine Blondine betrat die Geschäftsräume eines großen Frankfurter Bankhauses und bat um ein Gespräch mit dem Kreditsachbearbeiter. Als sich dieser einen Augenblick später
bei ihr vorstellte, brachte sie ihr Anliegen vor: Sie müsste für zwei Wochen geschäftlich in die USA und bräuchte einen Kredit über 5.000 EUR.
Nach kurzer Prüfung die Antwort: „Kein Problem, aber eine Kreditsicherheit würden wirschon gern...
Die myheimat-Gruppe Marburg und Umgebung zeichnet sich dadurch aus, dass sie aktive Mitglieder vom Polarkreis(Finnland) bis zum Wendekreis des Krebses (Kanarische Inseln) aufweist, wobei Marburg selbst Zentrum und Mittelpunkt dieser Antipoden ist. Im selben Atemzug ist festzustellen, dass Erwin Fischer und Hans-Rudolf König an der Peripherie der EU leben. Als Viel-Reisende im EU-Bereich möchten beide nicht mehr deren Vorteile...
Als Abschluss und Höhepunkt meiner Berichte über Kastilien und León nehme ich Euch heute mit auf eine Zeitreise in die Gemäuer einer Stadt, die zum Weltkulturerbe gehört: Segóvia.
Vielleicht sollte ich voraus schicken, dass ich durch meine Heimatstadt Marburg schon immer geschichtlich „vorbelastet“, will sagen, stark an Geschichte interessiert bin. Alte Gemäuer sind eben nicht nur aufeinander gesetzte Steine, sondern sie...
11.4.08: Schon ganz früh sind wir auf den Beinen, um die eindrucksvolle Umrundung des Kaps der Guten Hoffnung von Osten her und die faszinierende Einfahrt in den Hafen von Kapstadt mit Blick auf den Tafelberg zu erleben.
Im Voraus haben wir einen privaten Kleinbus für neun Personen mit Fahrer für den ganzen Tag angemietet.
Abfahrt 8.30 Uhr früh und direkt zum Tafelberg. Wir wollen dort oben die ersten sein, die in die...
In der Schule haben wir Alle gelernt, dass die Mitte Spaniens vom so genannten Kastilianischen Hochland gebildet wird. Dort liegt auch Spaniens Hauptstadt Madrid auf knapp 700 Meter über dem Meer, im Norden begrenzt durch das Kastilianische Scheidegebirge (La Sierra de Guadarrama).
Kontinentalklima bedeutet heiße Sommer und kalte Winter. Bei unserem Aufenthalt in der ersten Märzwoche dieses Jahres haben wir subtropisch...
Wer von Euch kennt nicht das Adagio des Concierto de Aranjuez von Rodrigo. Diese einfühlsame Melodie bei der ich bisher immer mit geschlossenen Augen Bilder enger Gassen in weißen sonnendurchglühten südspanischen Dörfern sah. Schließlich geht die Melodie auf den andalusischen Klagegesang Saeta der Karwoche zurück. Und einige von Euch kennen vielleicht auch die berühmte Schlagerfassung von Richard Anthony: „Aranjuez – mon...
5.4.08: Sawubona (Willkommen) in Durban, Natal, Südafrika um 7 Uhr morgens. Ich öffne die Balkontür und – es stinkt nach Afrika. Seltsam, egal wo ich bisher auf diesem riesigen Kontinent war, er stinkt überall gleich. Wir wurden dringend davor gewarnt, in Durban individuell an Land zu gehen. Trotzdem haben wir uns fest vorgenommen, bereits morgen auf eigene Faust los zu ziehen, denn diese Buchungs-Sprüche hören wir jetzt...