Wohl bekomms - Glyphosat-Rückstände im deutschen Bier

(Foto: screenshot Umweltinstitut München e.V.)
"Schlechte Nachrichten für Bierliebhaber. In mehreren deutschen Bieren wurden Rückstände des umstrittenen Unkrautvernichtungsmittels Glyphosat nachgewiesen. Im extremsten Fall lag der Wert 300-fach über dem gesetzlichen Grenzwert für Trinkwasser.

Das Münchner Umweltinstitut untersuchte 14 der beliebtesten Biermarken. In allen Fällen wurden die Tester dabei fündig. Der höchste gemessene Wert wurde bei der Sorte Hasseröder Pils festgestellt, er lag bei 29,74 Mikrogramm pro Liter. Die geringste Konzentration wurde bei der Marke Augustiner Helles nachgewiesen, sie lag 0,46 Mikrogramm Glyphosat pro Liter.

Diese Werte wurden gemessen:
... "
http://www.t-online.de/lifestyle/besser-leben/id_7...

Zur Untersuchung

"Die Etiketten der deutschen Brauereien lassen höchste Qualität erwarten: „Gebraut nach dem deutschen Reinheitsgebot“, so das Versprechen. Dieses Jahr feiert das Reinheitsgebot sein 500-jähriges Jubiläum. Doch wie „rein“ ist das deutsche Bier wirklich? Um dem nachzugehen, ließ das Umweltinstitut die 14 meistgetrunkenen Biere Deutschlands auf Rückstände des am häufigsten genutzten Pestizids Glyphosat testen.

Glyphosat in jedem getesteten Bier

Das erschreckende Ergebnis: Bei allen getesteten Bieren wurden wir fündig. Für Bier existiert zwar kein eigener Grenzwert, der höchste gemessene Wert lag jedoch mit 29,74 Mikrogramm pro Liter (μg/l) fast 300-fach über dem Trinkwasser-Grenzwert (0,1 μg/l). Selbst der geringste gemessene Wert lag noch um das Fünffache über dem Grenzwert für Trinkwasser.

Wie haben wir gemessen?

Die Proben wurden im Zeitraum Dezember 2015 bis Januar 2016 von unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Supermärkten erworben.
Zur Untersuchung der Proben wurde die sogenannte ELISA-Methode benutzt. Diese Methode ist die sensibelste, die es derzeit gibt. Mit einer Nachweisgrenze von 0,075 μg/l kann sie selbst kleinste Spuren von Glyphosat aufspüren. Die drei Biersorten, in denen wir die höchsten Rückstände gefunden haben, ließen wir mit der weitaus weniger sensiblen LC-MS/MSMethode quertesten. Auf diese Methode greift auch das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) zurück. Im Quertest konnten die Ergebnisse der ELISA-Methode verifiziert werden.

Welche Biere haben wir getestet?

Wir haben 14 deutsche Biere testen lassen – jeweils das absatzstärkste Produkt der im Jahr 2015 beliebtesten Biermarken in Deutschland. Ausschlaggebend war für uns nicht die Größe der Brauerei, sondern die Absatzmenge der Biermarke, von der wir wiederum jeweils das meistverkaufte Produkt testeten.

Schlussfolgerungen
..."
http://www.umweltinstitut.org/fileadmin/Mediapool/...

Mitmachen

Fordern Sie jetzt von den großen deutschen Brauereien:
Glyphosat raus aus dem Bier!
https://www.umweltinstitut.org/mitmach-aktionen/gl...
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10 Kommentare
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 27.02.2016 | 01:30  
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Thomas Jacobi aus Annaberg-Buchholz | 27.02.2016 | 08:44  
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Barbara Steffens aus Ebsdorfergrund | 27.02.2016 | 11:13  
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Hans-Joachim Zeller aus Marburg | 27.02.2016 | 14:01  
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 27.02.2016 | 18:07  
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Hans-Joachim Zeller aus Marburg | 28.02.2016 | 15:32  
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 28.02.2016 | 23:00  
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Hans-Joachim Zeller aus Marburg | 29.02.2016 | 16:38  
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 29.02.2016 | 16:53  
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Gaby Floer aus Garbsen | 16.03.2016 | 09:13  
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