Offener Brief des Auschwitz-Komitees zum Neonazismus und den verübten Morden

Im KZ Bergen-Belsen im April 1945, Foto aus der Gedenkstätte. Dort sollte ein jährlicher Besuch der Bundestagsabgeordneten Pflicht sein, um künftig derartiges Unrecht zu verhindern.

Es ist unglaublich. Etwa 65 Jahre nach Ende des verbrecherischen Hitler-Regimes mit Millionen Toten ist es wieder möglich, daß Neonazis über 10 Jahre hinweg griechische und türkische Mitbürger in Deutschland hinterhältig ermorden. Ohne daß Verfassungsschutz (der tw. laut Presseberichten offenbar bei den Morden zugegen war) und Polizei der rechtsextremen Mörder umgehend habhaft werden.

Das Auschwitz-Komitee hat dazu einen lesenswerten offenen Brief geschrieben, folgend der Link:
http://19feb.dresden-nazifrei.com/images/stories/G...

"Wir, die letzten Zeugen des faschistischen Terrors, rufen auf: [...]
Aus der Erfahrung unseres Lebens sagen wir: Nie mehr schweigen, wegsehen, wie und wo auch immer Antisemitismus, Antiziganismus, Rassismus und
Ausländerfeindlichkeit hervortreten! Erinnern heißt handeln!"
(Esther Bejarano, Vorsitzende des Auschwitz-Komitees)

Es scheint höchste Zeit, daß unser Rechtsstaat handelt, die NPD verbietet und dem Verfassungsschutz keine Steuergelder zur Verfügung stellt, besser noch, diese offenbar sehr rechtslastige Organisation umgehend auflöst.

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5 Kommentare zum Beitrag
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Matthias S. aus Laucha an der Unstrut am 08.02.2012 um 00:48 Uhr  
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Matthias S. aus Laucha an der Unstrut am 08.02.2012 um 16:12 Uhr  
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Johannes Linn aus Marburg am 12.02.2012 um 21:17 Uhr  
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Hans-Rudolf König aus Marburg am 28.03.2012 um 12:18 Uhr  
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Hans-Rudolf König aus Marburg am 28.03.2012 um 12:31 Uhr  
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