"Man muss Amnon Orbach einfach gern haben"

OB Egon Vaupel liest die Urkunde vor. Im Bild mit Amnon Orbach und Heinrich Löwer. Bild: Maria Mahler, 2014.
Marburg: Rathaus |

Am 11.05.2014 wurde Amnon Orbach die Ehrenbürgerschaft der Stadt Marburg verliehen. Er ist der erste Israeli und der erste gläubige Jude, dem diese Ehre zu Teil wurde.

Über 130 Gäste feierten den Geehrten mit stehenden Ovationen. Oberbürgermeister Egon Vaupel sprach die Laudatio für ihn. Für die Jüdische Gemeinde in Marburg sprach Monika Bunk, die Gesellschaft der christlich-jüdischen Zusammenarbeit war durch Klaus Dorn vertreten. Daniel Naumann richtete die Grüße des Landesverbandes der jüdischen Gemeinden in Hessen aus und stellte die Besonderheit, dass er als bekennender Jude Ehrenbürger wird, hervor. Asmah El-Shabassy erzählte den Gästen, wie sie Amnon Orbach kennengelernt hatte - er war Gast bei der Orientbrücke e.V. bei einer Feier und sprach dort in perfektem Arabisch. Weiterhin sprachen Helmut Wöllenstein, Probst des Sprengels Waldeck und Marburg und Jürgen Rausch, der Fachbereichsleitzer des Bereiches Planen, Bauen und Umwelt.
Die RednerInnen berichteten von Amnon, ihrer Zusammenarbeit mit ihm und würdigten Orbachs Engagement für den interreligiösen Dialog und seine manchmal notwendige Sturheit. Der Titel dieses Beitrags ist ein Zitat von Oberbürgermeister Egon Vaupel, das ich nur zu gerne wiedergebe.

Maria Mahler
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