Horror bei den illegalen Flüchtlingen

Aleppo (Syrien): Zitadelle | Warum hilft das reiche Deutschland (dies gilt auch für die anderen EU-Länder) nicht den ärmsten Vertriebenen und Flüchtlingen? Diese Ärmsten sitzen fest in Grenzlagern zwischen Südsudan und Kenia oder auch in Jordanien oder im Libanon. Dies sind nur drei Beispiele von vielen Notleidenden ohne große Hilfe. Die in den Lagern dort unter unwürdigsten Bedingungen „leben“, haben kein Geld und keine Möglichkeit, nach Europa, nach Deutschland zu kommen.

Bereits im Juni hatte ich in einem Bericht auf diese Fehleinschätzung unserer Politiker und „Gutmenschen“ verwiesen, auf den großen Unterschied zwischen den Ärmsten der Armen und den Illegalen, die mit viel Geldeinsatz nach Deutschland kommen:

http://www.myheimat.de/marburg/politik/wir-sollten...

Unsere Verantwortlichen blicken nur auf die illegalen Flüchtlinge, die „plötzlich“ vor uns stehen und hier ihr Heil suchen. Diese kommen, weil sie von Leuten gerufen worden sind, bei denen man fragen muss, ob deren Verstand nicht weiter reicht als bis zu dem Brett, das sie vor ihrem Kopf haben.

Extreme Fälle von Toten auf dem Fluchtweg der Illegalen von Libyen oder aus dem Balkan werden veröffentlicht. Wann beginnt das Handeln der Zuständigen?

Was sollte das konzeptlose Gerede: „Wir brauchen Einwanderer“ und diese würden uns bereichern? Wie konnte man hoffen, mit den illegalen Zuwanderern unser Facharbeiterproblem zu lösen? Diejenigen, die jetzt zu Hunderttausenden in diesem Jahr bei uns ankommen, werden wohl kaum alle einen Arbeitsplatz bei McDonald, als Fremdenführer, als Reinmachekraft oder als Türsteher in einem der vielen Gewalt-Viertel erhalten. Für die Minderausgebildeten gibt es derzeit schon für die Deutschen zu wenig Arbeitsplätze.

Der syrische Arzt, bei uns in der Flüchtlingsaufnahme im Fernsehen vorgestellt, ist keinesfalls die Regel. Außerdem würde dieser in Syrien viel mehr benötigt als bei uns.

Frau Merkel hat jetzt noch damit geworben, dass die europäische Regel (Dublin-Passus) in Deutschland nicht angewandt werden soll. Sofort haben sich tausende Syrer - oder es werden hunderttausende sein - auf den Weg nach Deutschland begeben: aus ihrer Heimat oder aus Staaten, in denen sie schon gelandet waren. Sie werden bald alle hier eintreffen (außer denen, die auf dem Weg nach Deutschland den Tod erleiden, präziser: getötet werden).

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge hat einen Informationsfilm produziert und ins Internet gestellt in mehreren Sprachen (Arabisch, Albanisch, Serbisch usw.). Hierbei wird das deutsche Asylverfahren dargestellt. Wer bei uns ankommt (wie er hierher kommt, bleibt ungesagt), wird begrüßt mit den Worten: „Guten Morgen, wie kann ich Ihnen helfen?“

Bei uns ankommen werden in diesem Jahr 800.000 Illegale, im nächsten Jahre wohl über 1,5 Millionen, in fünf Jahren insgesamt …

Wo sind die Unterkünfte, die Ausbilder, die Sprachenförderer, die Gerichte für die Asylverfahren? Alle Verantwortlichen stehen dumm da. Völlig überrascht und ohne Konzept und Übersicht auf das noch Kommende. Hochgerechnet auf ein ziviles Übernehmen eines einzigen jugendlichen Zuwanderers mit den notwendigen Hilfen kommt man auf Kosten von 60.000 Euro pro Jahr.

Die Schlepper wird das Angebot aus Deutschland freuen. Sie verdienen schnell ihre Millionen. Ihnen ist ein goldener Boden bereitet. In den Herkunftsländern sind die Strukturen für notwendige Regelungen zerstört worden. Zerstört mit Hilfe von westlichen „Gutmenschen“ und „Gut-Staaten“, welche Demokratie nach Nordafrika und Nahost exportieren wollten . Dieses „Gut-Denken“ hat Hunderttausenden das Leben gekostet und wird weiter viele Unschuldige treffen. Aber keiner der "Gutmenschen" wird sich verantwortlich fühlen oder gar sein Gewissen belasten.

Manche Flüchtlinge müssen bis zu 30.000 Euro in ihre Flucht investieren. Wie und wo sie die Schlepper finden, wird von Flüchtlingen und gefassten Schleppern eisern verschwiegen. Die vielen Toten, die zurückgeblieben sind auf dem Weg nach Deutschland, werden ausgeblendet. Wer bei uns ohne Chance auf Asyl ist, nimmt sich einen bezahlten Anwalt. Diese Anwälte schinden auch in völlig aussichtlosen Verfahren Zeit und Geld.

Dass beispielsweise die Verhältnisse in Jordanien und Marokko stabil bleiben, kann man nur hoffen. Für den Libanon, wo schon derzeit Millionen Flüchtlinge darben, droht die Verfallszeit dem Ende zuzugehen. Wenn schon jetzt bei uns fast jede Koordination und notwendige Information der Bevölkerung fehlt, dann wird es immer schlimmer werden. Flüchtlinge in Massen in einen Ort bringen und dann Zelte errichten, ist kaum eine Lösung. Der nächste Winter kommt bestimmt – und weitere Hunderttausende.

Als Dumme werden heute die herausgestellt, die hirnlos und hilflos gegen ankommende Flüchtlinge protestieren. Aber diejenigen, die ebenso hirnlos und hilflos den Zuströmen der Illegalen gegenüber stehen und nur verteilen können (wie lange noch?), die stellen sich als Teil der guten Deutschen dar.

Und die Ärmsten der Armen in ihrer hoffnungslosen Lage in Afrika und Nahost in Lagern mit katastrophalen Zuständen, ohne Geld und ohne Verbindungen, können nur auf ein Wunder warten. Aber sie lagern im Abseits. Zu ihnen trauen sich keine Journalisten und auch keine Politiker hinein. Hätte man nur mehr auf Peter Scholl-Latour gehört.
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2 Kommentare
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 28.08.2015 | 15:34  
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Heinrich Rautenhaus aus Marburg | 29.08.2015 | 01:31  
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