Fahrt des KV Marburg-Biedenkopf zur AfD Demonstration am 07.11.2015 in Berlin

   

Gemeinsam mit Mitgliedern des Alternative für Deutschland / Kreisverband Vogelsbergkreis haben wir uns am 7.11. auf nach Berlin gemacht, um Merkel und ihrer Regierung die "Rote Karte gegen die verfehlte Asylpolitik" zu zeigen!
Welch großartiger Tag: Berlin am 07.11.2015 im AfD-Blau

Nach Angaben der vor Ort eingesetzten Polizei sollen rund 7.000 Teilnehmer den Zug der AfD-Demonstration am vergangenen Samstag in Berlin begleitet haben. Die in den Medien niedriger genannten Zahlen entsprechen Wahrnehmungen, wie wir sie bereits auch im Umgang mit Analysen zur AfD-Wählergunst hinreichend kennen.

Erfreulich ist, dass sich neben zahlreichen AfD-Mitgliedern auch eine große Anzahl von Nichtmitgliedern, von Bürgern, auf den weiten Weg nach Berlin machte. Allen gemeinsam ist, dass die dramatische Zuspitzung der Situation in Deutschland zunehmend erkannt wird: es war der Tag der „Roten Karte für Merkel“ – ein Tag, mit dem wir vielleicht Geschichte schreiben. Noch nie zuvor sind so viele Menschen mit uns und für uns alle auf die Straße gegangen. Und noch nie zuvor war es so deutlich zu spüren: die Stimmung kippt.
Selbst der berlin-/brandenburgische Rundfunk hat in seiner Berichterstattung im Nachgang zur AfD-Demonstration am Samstagabend weder den Begriff „rechtspopulistisch“ noch den Ausdruck „rechtsextrem“ benutzt. Zudem, man glaubt es kaum, ist entgegen üblicher medialer Gepflogenheiten die Teilnehmerzahl der größten Gegendemonstration von CDU/SPD/Grünen/Linken lediglich mit „ein paar Hundert“ bekannt gegeben worden.

Die AfD zählt nicht länger zu den Aussätzigen, die wie die Pest gemieden werden muss. Die AfD ist die Partei der Realisten. Keine andere Partei in diesem Land hat so frühzeitig erkannt, dass die Politik der von Frauke Petry als „Konsensparteien“ bezeichneten Regierung den Untergang des christlichen Abendlandes bewirkt. Eine solche Politik muss unweigerlich zur Spaltung und zum Zerfall eines friedlichen Europas führen.
Mit Reden von Beatrix von Storch und Alexander Gauland ist unsere Demonstration am Neptunbrunnen auf dem Platz vor dem Roten Rathaus eröffnet worden. Von Storch, Mitglied des Europäischen Parlaments, betonte, dass die Demonstration sich ausdrücklich nicht gegen Flüchtlinge richte, sondern vielmehr gegen den politisch verfehlten Umgang mit ihnen. Dieser wirke sich eher kontraproduktiv auf Land und Leute aus. Wie gewohnt, prägnant und originell, richtete sich unter Anderem von Storch auch mit herzlichen Grüßen an die umstehenden Demonstranten, die sie scherzhaft als Flitzpiepen und Antifanten bezeichnete.

Die Rede von Beatrix von Storch ist unter folgendem Link zu finden:

Dr. Alexander Gauland, stellvertretender Bundessprecher und Sprecher des Landesverbandes Brandenburg, warf der Bundeskanzlerin vor, dass sie Deutschland in Europa isolieren würde. Deutschland wolle aber keinen Sonderweg mehr, doch gerade diesen würde Angela Merkel mit ihrer Politik beschreiten: „Kein Volk, kein Staat in Europa folgt uns. Frankreich schließt seine Grenzen, Österreich fordert eine „Festung Europa“, Ungarn schließt die Grenze zu Serbien, Polen und die baltischen Staaten nehmen keine Flüchtlinge mehr auf, Schweden verkündet Obergrenzen. Und was machen wir? Wir müssen einer Bundeskanzlerin folgen, die Deutschland zu einem offenen Land gemacht hat.“

Gauland verlangt die Wahrheit in der Berichterstattung und ein Ende der Verbreitung von Lügen in den Medien. Diese Forderung wurde von den Demonstrationsteilnehmern aufgegriffen und am jeweiligen Sitz der Hauptstadtbüros von ARD und ZDF lautstark vorgebracht.

Die Rede Alexander Gaulands findet man in voller Länge hier:



Bei der Schlusskundgebung auf dem Washington-Platz vor dem Berliner Hauptbahnhof sprach Albrecht Glaser, stellvertretender Bundessprecher und Landessprecher Hessens. Glaser zitierte den amerikanischen Präsidenten Reagan mit den Worten, dass eine Nation, die ihre Grenzen nicht mehr kontrollieren könne, keine Nation mehr sei. Die Zeit, so Glaser, der politischen Realisten sei angebrochen, und die Zeit der Utopisten nähere sich dem Ende. „Frau Merkel, machen Sie den Weg frei! Sie schaffen das nicht! Nicht alleine und nicht mit Ihren Freunden, deren Zahl in den nächsten Wochen ohnehin kleiner werden wird.“

Die Rede Albrecht Glasers findet man in voller Länge hier:


Dr. Frauke Petry, Bundessprecherin, machte auf der Abschlusskundgebung deutlich, dass die AfD das demokratische Rückgrat des Landes sei. Die nationale Identität Deutschlands sei durch eine Massenzuwanderung gefährdet, in deren Folge das Sozialsystem mit endlichen Kapazitäten auseinanderbrechen müsse. Die Bundeskanzlerin betreibe eine Politik gegen das eigene Volk – und genau das wollten wir nach 1989 nicht mehr erleben. Merkel setze die „Basta“-Politik von Gerhard Schröder fort: „Basta, wir wollen keine Diskussion“. Merkel berufe sich nur auf ihr mantrahaft vorgetragenes „Wir schaffen das“, dabei sei sie nicht einmal in der Lage, eine Diskussion zu führen.
Petry betonte, Deutschland brauche eine politische Alternative, es brauche die Alternative für Deutschland.

Die Rede Frauke Petrys findet man in voller Länge hier:


Professionell begleitet wurde der Demonstrationszug, der sich wie ein blauer Lindwurm durch die Straße „Unter den Linden“, am Bundestag vorbei, die Spree entlang bis zum Hauptbahnhof zog, durch etwa 1.100 Polizeibeamte, die die Sicherheit der Teilnehmer jederzeit gewährleisteten und sogar kleinen Gruppen und Einzelpersonen schützendes Geleit bis zum Einstieg in die wartenden Züge gaben. Ihnen zollen wir neben Respekt und Anerkennung unseren ausdrücklichen Dank. Auch für ihren körperlichen Einsatz, ohne den eine politische Diskussion, wie wir sie auf dem Boden der freiheitlich-demokratischen Grundordnung führen, in diesem Land und in diesen Zeiten nicht möglich wäre.

Pressecho der FAZ:
"Auf der Auftaktkundgebung betont die AfD-Europaabgeordnete Beatrix von Storch, der Protest richte sich gegen die Regierung und nicht gegen die Flüchtlinge. Von Storch warnt grundsätzlich vor Gewalt – sie wurde selbst Opfer von Brandstiftern, die ihr Auto ansteckten, und von Graffitischmierern. Sie warnt auch davor, Stimmung gegen „Flüchtlinge und Migranten“ zu machen, denn sie seien „Menschen, die große Not leiden“. Doch solle Deutschland nicht „die Notleidenden der ganzen Welt aufnehmen“.


Ein Video mit weiteren sehenswerten Eindrücke und Stimmen zur Demo der AfD findet man unter folgendem Link! Der Sender SeelowTV zeigt, wie neutrale Berichterstattung eigentlich funktionieren sollte.

Fazit:
Nach 1050 zurückgelegten km und 21 Stunden auf den Beinen stand für alle Teilnehmer fest, dass jede einzelne Sekunde eine lohnenswerte Investition für die Zukunft unseres Landes war. Wir werden wieder auf die Straße gehen - denn die AfD ist gekommen um zu bleiben!
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1 Kommentar
2.915
Arnim Wegner aus Langenhagen | 18.11.2015 | 18:23  
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