Älterwerden in der neuen Heimat

Altern und Migration in Marburg stehen im Vordergrund der Podiumsdiskussion am Dienstag, den 17.6. um 19:00 Uhr im Rathaussaal.

Der demografische Wandel ist in aller Munde – eine Berücksichtigung von Kultur, Religion und Biografie verbessert die Lebensqualität im Alter. Bei den über 65-Jährigen liegt der Anteil von Menschen mit Migrationshintergrund bei etwas über 10% mit deutlich steigender Tendenz. Gerade Ältere Menschen mit Migrationshintergrund sind sehr unterschiedlich. Einblicke in verschiedene Gruppen möchten die ReferentInnen im Verlauf des Abends anbieten.
Thorsten Schmermund von der jüdischen Gemeinde berichtet über MigrantInnen in der Gemeinde, die insbesondere aus der ehemaligen Sowjetunion zugewandert sind. Am Richtsberg treffen viele verschiedene Menschen mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen zusammen – das Projekt "Helfende Hände" bietet haushaltsnahe Dienstleistungen in verschiedenen Sprachen und unter Berücksichtigung kultureller und religiöser Besonderheiten an. Shaima Ghafury berichtet über das Projekt und die Arbeit der Bürgerinitiative für soziale Fragen e.V. (BSF). Die Referentin Songül Gül leitet das Seniorenheim am Landgrafenschloss und berichtet hier über kultursensible Pflege in dieser Einrichtung. Zum Anschluss dieser Veranstaltung des Ausländerbeirates, der Stabsstelle Altenplanung sowie des Religionswissenschaftlichen Medien- und Informationsdienstes (REMID e.V.) werden die ReferentInnen mit dem Publikum diskutieren.
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