Beim Fotografieren des Vollmondes am 13. Oktober sind diese beiden Bilder
mit dem Doppelmond enstanden. Ich wollte eigentlich den Abendstern mit
fotografieren und das kam dabei raus.
Wer kann mir erklären was ich da für einen Fehler gemacht habe?
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nix.
ich zitiere:
"Intensiver Lichteinfall direkt ins Objektiv kann dazu führen, dass sich in den Linsen selbst oder in den Räumen zwischen den Linsen Lichtreflexe bilden, die als Strahlenfächer oder Lichtfleck im Foto sichtbar werden."
den ganzen artikel gibt es hier: http://www.unfoto.de/handbuch/objektiv/abbildungsf...
sorry, aber ich kann bei den fotos keine exif-datei auslesen. woher hast du die werte, evelin?
mal angenommen, die werte stimmen, dann kann ich aber deine empfehlung nicht verstehen. du verringerst die iso erheblich (=weniger lichtempfindlichkeit), du schließt die blende um ein oder zwei stufen (=s.o.), und zu guter letzt veringerst du die belichtungszeit ebenfalls erheblich (=s.o.). ich zweifle stark, dass auf dem foto noch irgendetwas zu erkennen ist. desweiteren brauchst du, wenn du mit 1/125 fotografierst, kein stativ mehr. die faustregel sagt, dass bei zeiten länger als 1/60 ein stativ angewandt werden sollte. richtig ist, dass der blitz quatsch ist (übrigens sieht man das häufig in stadien aller art, fußball, etc, dass auf den tribünen ein reines blitzlichtgewitter stattfindet..., oder auch beim abfotografieren von fernsehbildern ist der blitz eine originelle idee...).
ich sehe in dem ändern der werte keinen grund, warum es dann ohne reflexionen klappen soll, dem linsensystem deiner kamera sind die eingestellten werte auch ziemlich egal. wenn sich etwas darin spiegelt, dann tut es das bei 1/5 wie bei 1/125... nur ein hochwertiges objektiv kann dies verhindern.
falls du einen sogenannten sky-light-filter benutzt, friederike, (viele haben diesen filter "immer drauf"), solltest du ihn auf jeden fall entfernen, da jede zusätzlich glasschicht die chance vergrößert, dass unerwünschte reflexe entstehen. das gilt auch für zoom-objektive. eine festbrennweite ist in diesem fall besser angebracht.
Mach einen Rechtsklick auf das Vorschaufoto,
gehe auf "Grafik-Info anzeigen",
kopiere den angeigten Link und füge ihn in einem neuen Tab ein.
Dann ersetzt du das Wort "preview" oder "thumb", auf jeden Fall das, was vor ".jpg" steht, in dem Link durch "orig".
Es öffnet sich das Originalbild in voller Größe.
Jetzt kannst du mit einem Exiff-Viewer die Daten sehen, sofern sie vom Ersteller beim Bild belassen wurden.
Dieser Tipp darf gerne weiter gegeben werden.
Im Original sind viele Fotos deutlich besser als auf den kleinen Vorschaubildern.
Allerdings erkennt man Fehler auch besser ;-)
Zum Stativ:
Bei der Entfernung zum Mond und dessen Eigenbewegung sowie der Erdrotation kommen enorme Geschwindigkeiten zusammen.
Das führt fast immer zu einer Bewegungsunschärfe. Ein Stativ kann da schon sehr hilfreich sein, besonders bei Brennweiten über 50mm.
Stell mal mit Stativ den Bildausschnitt ein, warte einige Sekunden und staune, wo der Mond jetzt ist.
Irgendwer hatte hier mal geschrieben: Der Mond ist nichts anderes als ein von der Sonne angestrahlter Stein und genau so wird er belichtet.
Je kleiner die gewählte Blende ist, desto weniger neigt es zu Reflektionen.
Probier es aus.
Wenn die Kamera es zulässt, würde ich auch immer bei der Mondfotografie mit Spiegelvorauslösung und Fernbedienung arbeiten.
Ein Filter, da hast du Recht, gehört nicht auf das Objektiv.
@Evelin - das mit den Exif-Dateien auslesen klappt prima, habe es gleich einmal ausprobiert, manchmal ist das nämlich ganz hilfreich. Danke für den guten Tipp!
Das "genialste Mondbild" habe ich mir auch angesehen, es ist wirklich super ;-)
Es gibt sie wirklich!
Vorsichtig ging ich auf das Gehege zu, hatte ich doch schon von Weitem irgendetwas hinter dem Maschendrahtzaun herumwuseln sehen. Tatsächlich ... da...
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