RETTET DIE ORCAS!
Im Flughafengebäude von Teneriffa-Süd (Reina Sofia) stellten sich uns kürzlich bunte Orcas meist aufrecht in den Weg.
Unter dem Motto „Expo Orca“ haben verschiedene spanische Künstler die Körper von Orca Skulpturen phantasievoll gestaltet, um auf die bedrohte Tierart aufmerksam zu machen.
Doris Thomas aus unseren myheimat-Kreisen ist eine engagierte Naturschützerin, die sich besonders für alle Walarten stark macht und nicht müde wird, sich stets für die Belange dieser wunderbaren Tiere einzusetzen und uns aufzurütteln.
Deshalb habe ich speziell für Doris alle Orca-Designs fotografiert und hoffe, dass sich auch andere „Myheimatler“ daran erfreuen werden. Viel Freude und nicht vergessen…
Free Willy und Co!!!
Schöne Fotos, lieber Hans-Rudolf!
Dankeschön!
LG
Karola
Welcome back, Hans-Rudolf.
Toll bemalte Wale - vergleichbar mit der Cow Parade in den USA - allein vom Hinschauen bekommt man quasi einen "Orca-smus":-)))
LOL!!! Also Karl-Heinz!!! Solche Worte von dir zu hören!!! Grinsganzbreit
Ich hab übrigens auf meiner Seite eine Nashornherde aus Augsburg. Auch schön bunt! Also keine Cow- sondern eine Rhino- Parade! Grins
Was wohl die vier auf Tenerife lebenden Orkas zu dieser Ausstellung sagen würden, könnten sie nur reden? Würden sie die Sicherheit der Gefangenschaft oder die Risiken der grenzenlosen Freiheit bevorzugen?
Schön das Du sie hier vorstellt und als kreative Idee
genutzt, um auf das Problem aufmerksam zu machen,
gefällt mir sehr gut
In welcher Weise sind denn die Orcas bedroht? Werden die gefangen oder von Fischern bejagt, die in ihnen Beute-Concurrenten sehen?
Im allgemeinen Wahn des Walfangs werden auch die Orkas gleichermassen als Konkurrent,als auch als Trophäe gesehen. Zu dem schreckt der weltweite Speiseplan vor nichts zurück. Auch die asiatitsche "Wissenschaft" hat großes Interesse an diesen Meerbewohnern!
Schöne Aufnahmen und für jeden Geschmack ist etwas dabei.
Wirklich schön gestaltete Orcas! Jeder Aufruf, der die Aufmerksamkeit auf bedrohte Tierarten lenkt, ist sehr wichtig!
Jetzt bin ich endlich hier und kann mich für diesen wundervollen Beitrag bei Hans-Rudolf bedanken. Supertoll!
Die Orcaplastiken sind Spitze, wenn auch die Rückenflossen sehr mickrig und von der Form her falsch sind. Die Orcas heißen ja auch "Schwertwale" und das deshalb, weil die Rückenflossen (Finnen) der Männchen bis zu zwei Meter groß werden. Obwohl die Weibchen und Jungtiere kleiner Finnen haben und auch Unterschiede zwischen Residents, Transients und Offshore Orcas (oh ihr armen Myheimat User) bestehen, gibt es derartig dreieckige kleine Finnen bei keiner Orca-Art. Aber sei's drum. Tolle Aktion!
Zur Frage der Gefährdung. Gerne kann man mal meine diversen Berichte bei Myheimat raussuchen, dann erfährt man schon mal ein wenig.
Hier noch einmal die gesammelten Probleme der Orcas:
- Schlimmstes Problem ist die Belastung ihrer Nahrung durch Giftstoffe. Egal ob fleisch- oder fischfressende Orcas, sie stehen am Ende der Nahrungskette und nehmen alles in sich auf. Die Körper der Wale sind hochgradig mit PCB belastet. Die Giftstoffe sammeln sich im Fett (Blubber) der Wale ab und die Weibchen geben leider diese Giftstoffe an ihr erstes Junges mit der Muttermilch ab. Folge: fast alle Erstgeborenen sterben durch die vergiftete Milch. Die Populationen schrumpfen.
- durch Fischfarmen werden die Bestände der Wildlachse ausgerottet, weil die Wildlachse mit Läusen geschwächt werden und sterben (die Lachse in Fischfarmen bekommen ja Antibiotikum dagegen) - außerdem entweichen jährlich tausende von Lachsen aus den Farmen. In den Farmen ist aber ein atlantischer Lachs, der die schwächeren heimischen Lachse verdrängt. Dieser Lachs zieht aber nicht über das halbe Jahr über zum Laichen in die kanadischen Flüsse. Die ursprüngliche Hauptnahrungsquelle versiegt.
- Wale haben ein extrem empfindliches Gehör. Wasser leitet fünfmal besser den Schall als Luft. Durch Motorengeräusche werden die Wale sehr in Mitleidenschaft gezogen. Besonders schlimm ist das militärische Sonar. Fast nach jedem größeren Sonarmanöver gibt es Massenstrandungen. Die Tiere haben geplatzte Trommelfelle oder sind einfach orientierungslos.
- immer noch werden Orcas für Delfinarien gefangen. Sie werden aus ihrem engen sozialem Netz gerissen um ein trauriges unwürdiges Leben zu führen. Zurück bleibt eine Lücke in einer eng verflochtenen Orca-Familie. Bevor es in Kanada 1971 eine Zählung der Orcas gab, wurde dort 1/5 des Gesamtbestandes für Delfinarien aus ihren Familien gerissen. Nur ein Bruchteil überlebt den Fang bzw. das erste Jahr in Gefangenschaft.
Bejagt wurden/werden die Orcas eigentlich nicht wirklich. Sie werden höchstens mal "so zum Spaß" abgeschossen.
Genug der Infos. Danke nochmal für die tollen Fotos!
besten Dank für die interessanten Infos!





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