Weiß jemand, um was es sich für eine Pflanze auf dem beigefügten Bildern handelt?
War etwas überrascht, als ich heute im Garten einige davon vorfand. Sie sehen bald aus wie kleine Beeren. Von den Farben her könnte es auch grüner und roter Paprika sein ;-)
Danke für die Hilfe - es ist ein "Aronstab", eine giftige Pflanze!
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Ich denke Andreas hat recht, es handelt sich tatsächlich um den "Aronstab", eine giftige Pflanze mit großen Mengen von Oxalsäure aus der Kategorie der „Aronstabgewächse“. Laut Wiki kann es beim bloßem Berühren der Pflanze zu Rötungen der Haut und Blasenbildung kommen - also aufpassen ist angesagt..!
Das sind die Früchte vom Aronstab, im Mai blüht er. Der fängt in einem Hüllblatt Insekten und gibt sie erst wieder frei, wenn er bestäubt wurde. Im botanischen Garten in Marburg steht sowas im XXL-Format, die Titanenwurz hat bis gestern geblüht. Ich war heute morgen da, leider zu spät, sie hatte sich schon wieder zugeklappt.
Hallo Andreas, so ähnlich steht es in Wikipedia, den Link hast du doch selbst eingefügt.
Dort steht zwar große Mengen Oxalat, so werden jedoch die Salze und Ester der Oxalsäure bezeichnet. Daneben beinhaltet diese Pflanze auch noch flüchtige Scharfstoffe, wie das bittere Saponin Aroin und das Alkaloid Coniin.
Aber beim Rhabarber sollte man auch aufpassen, in Wiki ist zu Rhabarber zu lesen: "In den Stielen sind im Schnitt 460 Milligramm Oxalsäure je 100 Gramm Frischsubstanz enthalten. Dieser hohe Gehalt wirkt beim Menschen calciumzehrend. Für nieren- und gallenkranke Menschen sowie für Kinder ist Vorsicht geboten."
Ich bin in dieser Richtung nicht so fit, kann daher nicht sagen, ob es richtig ist.
Ich bedanke mich noch mal für die zahlreichen Anrufe und Mitteilungen.
Es handelt sich bei der Pflanze eindeutig um einen "Aronstab", eine giftige Pflanze, die sich inmitten von wilden Erdbeerpflanzen in unserem Garten "eingenistet" hat!
Alles richtig, aber im Gegensatz zum Rhabarber ist mit dem Aronstab (Arum maculatum) nicht zu spassen. Neben den bereits genannten Symptomen kann es nach oraler Aufnahme, z.B. durch Kinder, zu starken Entzündungen im Mundbereich, Erbrechen, starkem Durchfall und Herzrhythmusstörungen kommen. Zuletzt können Krämpfe und die Lähmung des zentralen Nervensystems auftreten.
Die Pflanze ist jedoch verhältnismäßig selten und sollte, wenn Niemand gefährdet wird, ihren Platz im Garten behalten dürfen. Ihr Vorkommen zeugt von einem intakten Bioklima am Standort.
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