Schwanenfamilie mit Nachwuchs auf dem Wohrasandfang
Marburg: Marburger Land | Jahr für Jahr beobachte ich das Schwanenpaar auf dem in der Nähe Stausebachs gelegenen Wohrasandfang, wie es einträchtig zusammenlebt. Das Paar scheint sich "ewige Treue" geschworen zu haben. Was bei den Menschen nicht immer zutrifft, so leben die Schwäne in Einehe und sind stets glücklich miteinder verbunden.
Seit einigen Tagen hat sich die Familie komplettiert und werden so zu Hinguckern, nicht nur für Fotografen. Sechs junge Schwäne, zunächst sollen es gar sieben gewesen sein, folgen ihrer Schwanenmama. Während der stolze Vater ein wachsames Auge auf zwei Ausreißer hat, achtet die Mama darauf, dass keiner den süßen Kindern zu nahe kommt. Fünf Schwanenkinder tragen graues Gefieder, eines ist jedoch ganz weiß. Kommt man den Kleinen nahe, wird schon mal kräftig gefaucht und mit den Flügeln gedroht. Also sehr sorgende, beschützende Eltern!
Langjährige Beobachtungen zeigen mir, dass, sobald der Nachwuchs flügge geworden ist, es hinausgeht auf eigene Beine. Während sich menschliche Eltern - und vor allen deren Kinder - schwer tun, wird bei den Schwänen das "Abnabeln" rigoros durchgesetzt. Bei unseren Schwanenkindern wird dies noch einige Wochen dauern. Dann aber werden sie, manchmal mit elterlicher Gewalt, durch Schubsen und Drängeln in die Selbstständigkeit der Welt hinausgedrängt.
Einige Wandertage in der Region des "Zahmen und Wilden Kaisers" führten uns auch nach Kramsach ins schöne Inntal nahe Kufstein.
Auf einem Museumsfriedhof, auch "Friedhof ohne Tote" genannt, dem wahrscheinlich weltweit einzigartigen in dieser Form, befinden sich humorvolle Grabinschriften und Martelsprüche. Würden sie heute verwendet, müsste man sich den Vorwurf gefallen lassen, pietätlos zu sein.
Die Inschriften und...
In den Flussauen der Wohra, nahe Stausebach, entdeckte ich diese imposanten, dekorativen Herkulesstauden.
Die Größe konnte ich erst richtig einschätzen, als ich mich neben die Pflanzen stellte. Obwohl in einem Graben stehend, übertraf mich die Höhe fast um 1,5 Meter. Die geschätzte Höhe betrug also etwas über 3 Meter!
Der biologische Name der Staude, die als Zierpflanze von Asien im 19. Jahrhundert eingeführt wurde, ist...
Ein Spaziergang durch das historische Marburg führt ganz selten zur St.Jost-Kapelle.
Abgetrennt von Stadtautobahn und Main-Weser-Bahn, liegt sie am Rande des Stadtteils Weidenhausen. Umgeben ist die kleine Kirche, mit einem gotischen Chorraum, von einem sehr alten Friedhof mit uralten Grabdenkmälern und hohen Bäumen. Heute wird, wie im Aushang ersichtlich, jeweils samstags um 17.00 Uhr eine Wochenschlussandacht gehalten....
Marburg: Marburger Land | Wer in diesen Tagen durch die Fluren geht, kann diesen biologischen Vorgang aus der Pflanzenkunde bei der Gerste beobachten.
Wenn sich die Ähre langsam aus dem Halm herausbildet, spricht man in der Landwirtschaft vom "Ährenschieben". An der Ähre entwickeln sich zahlreiche kleine Blüten, aus denen sich die Getreidekörner bilden.
Solange die Pflanzen grün sind, sind die Körner noch etwas weich und sehen fast milchig aus....
Beim Dehner in Rain konnte ich in einem Wassertümpel diese zwei Rotwangen-Schmuckschildkröten (Weibchen und Männchen) fotografiert. Sie leben in Süßwasser und sind in Nordamerika beheimatet. Sie können bis zu 30 cm groß werden und ein Gewicht von 1,5 kg erreichen.