Die Alte ist einfach nicht klein zu kriegen. Die Förster-Eiche in Marburg.

Die Förster-Eiche Ende der zwanziger Jahre

Marburg: Sonnenblick | Die heilige Eiche nahe Sonnenblick, den Marburgern auch als Förster-Eiche bekannt, war schon immer ein beliebtes Ausflugsziel. Schulklassen aus nah und fern packten unter ihrer Krone die Butterbrote aus, und die Sonntagsausflügler aus Marburg und Umgebung genossen dort den Nachmittag in freier Natur.

Die weit ausladenden Äste des Baumriesen beeindruckten die Besucher seit jeher und animierten die jungen Leute zu Kletterpartien. Das Foto zeigt die Schüler der Rektoratsschule in Kirchhain auf einem Schulausflug Ende der zwanziger Jahre des letzten Jahrhunderts. In dieser Zeit galt die Eiche als Monument nationaler Symbolkraft. Das Alter des Riesen ist schwer zu schätzen. Es ist auch nicht bekannt, ob sich an der Stelle jemals eine Kult- oder Richtstätte befunden hatte.

Zwischen beiden Bildern liegen sage und schreibe 80 Jahre. Eine Zeit, in der der Baumriese viel über sich ergehen lassen musste. Aber er steht immer noch, erinnert an ein Fossil aus der Vergangenheit, das seine einstige Stattlichkeit trotz des jämmerlichen Anblicks immer noch erahnen lässt.

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Unser "Plus" kennzeichnet alle Beiträge, die durch den Abdruck bei unseren Partnerverlagen noch mehr Aufmerksamkeit bekommen.Hinterland extra, Anzeiger extra, Marburg extra | Erschienen am 31.03.2010
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen am 27.03.2010 um 18:25 Uhr  
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Rashia Narih aus Langenhagen am 27.03.2010 um 18:47 Uhr  
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