Mütter und Arbeiten = fast Unmöglich
Ich muss mir hier mal ein wenig Luft machen. Ich bin Mama von 4 Kindern und mache eine Ausbildung zur Gesundheits - und Krankenpflegerin hier in Marburg. Eigentlich auch kein Problem, oder doch? Sagen wir mal so, als Alleinerziehende Mutter ist es so gut wie unmöglich diesen Beruf zu erlernen. Warum? Ganz einfach, es gibt niemanden der mir in irgendeiner Art und weise helfen kann, das meine Kinder außerhalb der Hort, bzw. Kita Zeiten betreut werden. Wenn ich auf einer Station eingesetzt bin, muss ich auch Frühdienst und Spätdienst machen. Das heißt ich bräuchte jemanden der zu mir nach Hause kommt und die paar Stunden überbrückt wo die Kinder nicht im Kindergarten, Schule oder Hort sind. Kann das denn sein??? Das es bei so vielen Arbeitslosen niemanden gibt der das machen kann? Das kann ich mir echt nicht vorstellen. Auf der einen Seite heißt es das Mütter Arbeiten sollen und wenn man dann sogar noch eine Ausbildung macht bekommt man keine Hilfe! Sorry aber irgendwas läuft da doch verkehrt oder? Selbst wenn man beim Jugendamt anfragt, bekommt man gesagt: Tut uns Leid aber für diese Zeiten haben wir leider niemanden. Aber Abbrechen soll man die Ausbildung auch nicht. Wo ist denn da bitte die Logik? Irgendwo läuft da doch was völlig falsch oder? Aber ich werde nicht aufgeben, bis ich jemanden habe und meine Ausbildung in Ruhe zu ende machen kann! Danke das ich mir Luft machen durfte
S.Schalling
Liebe Stefanie,
erstmals wünsche ich dir, dass du dein gestecktes Ziel erreichst.
Ich habe in meinem Leben schon vielen geholfen und mir ist auch schon viel geholfen worden - daher zeigt es sich, dass Freundschaftsdienste so wichtig sind, denn nicht immer bekommt man was gleich zurück - aber es kommt die Zeit. Hier wären Freunde wirklich gut.
Wünsche dir, dass deine Zeilen in deiner Umgebung gelesen werden und du Hilfe bekommst.
Alle Achtung! Da hast du dir eine Menge vorgenommen. Ich drücke dir die Daumen, dass du es schaffen kannst. Ich habe auch 4 Kinder, die inzwischen erwachsen sind und habe, als sie "aus dem Gröbsten" heraus waren ein Fernstudium begonnen. Das war schon kompliziert, obwohl ich nicht alleinerziehend bin.
Ich wünsche dir alles Gute, wohne aber für Hilfe leider zu weit weg.
Liebe Grüße
Elisabeth
Auch ich drücke die Daumen. Vielleicht findest Du ja eine ältere Schülerin oder jüngere Studentin, die stundenweise und spontan einspringen kann. Ich weiß, die Chancen sind gering. Trotzdem viel Glück.
hallo, wie alt sind denn Deine Kinder. Ich frage mich grundsätzlich: Wie geht denn das überhaupt, daß eine Mutter von 4 Kindern eine Ausbildung macht oder arbeiten geht. Der Full-Time-Job ist doch zu Hause. 24 Stunden. Der Staat will und braucht Kinder. Bei 4 Kindern müsste Dir von unserem Staat ein Gehalt gezahlt werden, damit Du Dich um die Erziehung kümmern kannst.
Hallo Stefanie,
probiers doch mal mit einem Aushang am Schwarzen Brett der Philosophischen Fakultät in Marburg.
Da wird sich bestimmt jemand melden, der Lust hat, sich etwas Geld durch Kinderbetreuung hinzuzuverdienen.
Liebe Grüße,
Patrick
Anita hat recht, aber wer soll das bezahlen?
Viel Glück und alles Gute! Vielleicht mal eine Kleinanzeige aufgeben. Die langen Ferienwochen werden auch schwer zu organisieren sein...
Hallo Stefanie, kannst du die Ausbildung nicht noch ein wenig verschieben, bis deine Kinder alle in die Schule gehn? Dann frage ich mich, hast du keinen Freundeskreis oder Familie, die dir hilft? Ich denke mal, daß ich meine Kinder nicht irgendwem anvertraut hätte, du sicher auch nicht. Also bleibt ja nur jemand dem du vertrauen kannst. Hast du deinen Pfarrer schon angesprochen, vielleicht kann er ja mal im Kirchenkreis fragen, ob es eine Möglichkeit gibt. Fest steht, wenn man Hilfe braucht, muß man sie sich selber suchen, man muß offensiv auf andere zugehen und fragen, fragen, fragen. Das hilft dir jetzt auch nicht wirklich weiter, aber 4 Kinder, denke ich mal sollten die Mutter zuhause haben. Das müsste doch mit staatlicher Hilfe machbar sein. Ich werde mich mal umschaun, ob ich dir mit einer Adresse helfen kann, ich check mal das Internet. Hast du schon mal einen Mutterkind-Club oder bei Sport die andern Mütter gefragt. Je mehr Leute du informierst, desto größer die Chance, daß du jemanden findest. Laß den Kopf nicht hängen, und melde dich hier wieder, wenn du keine Hilfe findest, vielleicht tut sich ja hier was. Ich drück dir die Daumen
Im Internet unter Kinderbetreuung Marburg habe ich diese Seite gefunden, vielleicht ist eine Adresse dabei für dich. Geh mal auf die Seite, dort sind verschiedene Links
Kinderbetreuung
Betreuungsmöglichkeiten für Bedienstete und Studenten
Bisher gibt es an der Philipps-Universität zwei Betreuungseinrichtungen, die sowohl von Studierenden als auch auch von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Anspruch genommen werden können:
* Zappelphilipp
Träger der Kita Zappel-Philipp ist der Verein Zappel-Philipp e.V., eine Elterninitiative zur Verbesserung des Kinderbetreuungsangebots von unter 3-jährigen in Marburg, ursprünglich nur für Universitätsangehörige. Hier werden bis zu 22 Kinder im Alter von 6 Monaten bis 3 Jahren täglich ganz- oder halbtags betreut. Die Hälfte der vorhandenen Betreuungsplätze wird für Bedienstete der Philipps-Universität Marburg bereit gehalten. Die Aufnahme richtet sich nach der Reihenfolge der Anmeldungen.
* Uni-Kita
Die Kindertagesstätte des Studentenwerks Marburg bietet vierzig Plätze, für Kinder im, Alter von sechs Monaten bis zu drei Jahren. Sie werden in altersgemischten Gruppen ganztägig von acht ErzieherInnen, zwei ErzieherInnen im Anerkennungsjahr, sowie z.Zt. vier auszubildenden Sozialassistenten pädagogisch betreut. Es werden nur Kinder von Studierenden der Philipps-Universität, die in Marburg wohnhaft sind und von Mitarbeiterinnen/Mitarbeitern des Klinikums der Philipps-Universität mit Wohnsitz Stadtgebiet Marburg aufgenommen. Die Aufnahme richtet sich nach der Reihenfolge der Anmeldungen.
Öffentliche Betreuungseinrichtungen
Es gibt in Marburg eine Vielzahl von Betreuungsmöglichkeiten der verschiedenen Träger. Alle uns bekannten Einrichtungen haben wir hier für Sie zusammengefasst:
* Kinderbetreuungsbörse
Die Kinderbetreuungsbörse ist eine Kooperation des Landkreises Marburg-Biedenkopf, der Universitätsstadt Marburg, dem Verein Tagesmütter Marburg und Landkreis e. V. sowie der Ev. Familienbildungsstätte.
- Persönliche und telefonische Beratung für Eltern und Tagespflegepersonen
- Informationsveranstaltungen über Kinderbetreuungsmöglichkeiten in Marburg und im Landkreis für Eltern
- Informationsveranstaltungen für Frauen und Männer, die gerne Tagespflegeperson werden möchten
- Qualifizierungsangebote für Tagesmütter und Tagesväter
- Vermittlung an suchende Eltern von anerkannten Tagespflegepersonen und Mitgliedern des Vereins Tagesmütter Marburg und Landkreis e. V.
- Beratung von Eltern zu allen Fragen der Kinderbetreuung und den unterschiedlichen Angeboten in der Region.
* Kinderbetreuung in Marburg
Hier hat die Stadt Marburg Links zusammengestellt, die eine sehr gute Übersicht vermitteln, welche verschiedenen Betreuungsmöglichkeiten es in Marburg gibt. Eltern finden hier übersichtlich gegliederte Informationen von A wie Au-Pair bis Z wie Zuschuss des Arbeitgebers.
Alle Angebote richten sich an Eltern, deren erster Wohnsitz in Marburg bzw. einem Stadtteil von Marburg ist. Eltern, die im Landkreis Marburg-Biedenkopf leben, sollten sich aber nicht scheuen, trotzdem nachzufragen. Bedingt durch die rückläufigen Geburtenzahlen kommt es immer wieder vor, dass Gruppen Plätze frei haben und so auch Landkreis-Kinder aufnehmen.
* Kinderbetreuung im Landkreis Marburg-Biedenkopf
Der Landkreis Marburg-Biedenkopf besteht aus 22 Städten und Gemeinden, von denen jede einzelne eigene Einrichtungen zur Betreuung von Kindern hat. In der Regel sollte ein Kind in der Stadt bzw. Gemeinde betreut werden, in der es den ersten Wohnsitz hat. Jedoch gibt es immer wieder Gründe, die das verhindern. Wenn dies der Fall ist, sollten Eltern ruhig auch in den umliegenden Gemeinden bzw. in Einrichtungen der Stadt Marburg nachfragen. Die Erfahrung zeigt, dass häufig Plätze in Einrichtungen frei sind, die von Kindern aus anderen Orten genutzt werden können. So gibt es auch viele soziale Aspekte, die eine Betreuung außerhalb des Wohnortes des Kindes sinnvoll erscheinen lassen.
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Im Internet unter Kinderbetreuung Marburg habe ich diese Seite gefunden, vielleicht ist eine Adresse dabei für dich. Geh mal auf die Seite, dort sind verschiedene Links
Kinderbetreuung
Betreuungsmöglichkeiten für Bedienstete und Studenten
Bisher gibt es an der Philipps-Universität zwei Betreuungseinrichtungen, die sowohl von Studierenden als auch auch von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Anspruch genommen werden können:
* Zappelphilipp
Träger der Kita Zappel-Philipp ist der Verein Zappel-Philipp e.V., eine Elterninitiative zur Verbesserung des Kinderbetreuungsangebots von unter 3-jährigen in Marburg, ursprünglich nur für Universitätsangehörige. Hier werden bis zu 22 Kinder im Alter von 6 Monaten bis 3 Jahren täglich ganz- oder halbtags betreut. Die Hälfte der vorhandenen Betreuungsplätze wird für Bedienstete der Philipps-Universität Marburg bereit gehalten. Die Aufnahme richtet sich nach der Reihenfolge der Anmeldungen.
* Uni-Kita
Die Kindertagesstätte des Studentenwerks Marburg bietet vierzig Plätze, für Kinder im, Alter von sechs Monaten bis zu drei Jahren. Sie werden in altersgemischten Gruppen ganztägig von acht ErzieherInnen, zwei ErzieherInnen im Anerkennungsjahr, sowie z.Zt. vier auszubildenden Sozialassistenten pädagogisch betreut. Es werden nur Kinder von Studierenden der Philipps-Universität, die in Marburg wohnhaft sind und von Mitarbeiterinnen/Mitarbeitern des Klinikums der Philipps-Universität mit Wohnsitz Stadtgebiet Marburg aufgenommen. Die Aufnahme richtet sich nach der Reihenfolge der Anmeldungen.
Öffentliche Betreuungseinrichtungen
Es gibt in Marburg eine Vielzahl von Betreuungsmöglichkeiten der verschiedenen Träger. Alle uns bekannten Einrichtungen haben wir hier für Sie zusammengefasst:
* Kinderbetreuungsbörse
Die Kinderbetreuungsbörse ist eine Kooperation des Landkreises Marburg-Biedenkopf, der Universitätsstadt Marburg, dem Verein Tagesmütter Marburg und Landkreis e. V. sowie der Ev. Familienbildungsstätte.
- Persönliche und telefonische Beratung für Eltern und Tagespflegepersonen
- Informationsveranstaltungen über Kinderbetreuungsmöglichkeiten in Marburg und im Landkreis für Eltern
- Informationsveranstaltungen für Frauen und Männer, die gerne Tagespflegeperson werden möchten
- Qualifizierungsangebote für Tagesmütter und Tagesväter
- Vermittlung an suchende Eltern von anerkannten Tagespflegepersonen und Mitgliedern des Vereins Tagesmütter Marburg und Landkreis e. V.
- Beratung von Eltern zu allen Fragen der Kinderbetreuung und den unterschiedlichen Angeboten in der Region.
* Kinderbetreuung in Marburg
Hier hat die Stadt Marburg Links zusammengestellt, die eine sehr gute Übersicht vermitteln, welche verschiedenen Betreuungsmöglichkeiten es in Marburg gibt. Eltern finden hier übersichtlich gegliederte Informationen von A wie Au-Pair bis Z wie Zuschuss des Arbeitgebers.
Alle Angebote richten sich an Eltern, deren erster Wohnsitz in Marburg bzw. einem Stadtteil von Marburg ist. Eltern, die im Landkreis Marburg-Biedenkopf leben, sollten sich aber nicht scheuen, trotzdem nachzufragen. Bedingt durch die rückläufigen Geburtenzahlen kommt es immer wieder vor, dass Gruppen Plätze frei haben und so auch Landkreis-Kinder aufnehmen.
* Kinderbetreuung im Landkreis Marburg-Biedenkopf
Der Landkreis Marburg-Biedenkopf besteht aus 22 Städten und Gemeinden, von denen jede einzelne eigene Einrichtungen zur Betreuung von Kindern hat. In der Regel sollte ein Kind in der Stadt bzw. Gemeinde betreut werden, in der es den ersten Wohnsitz hat. Jedoch gibt es immer wieder Gründe, die das verhindern. Wenn dies der Fall ist, sollten Eltern ruhig auch in den umliegenden Gemeinden bzw. in Einrichtungen der Stadt Marburg nachfragen. Die Erfahrung zeigt, dass häufig Plätze in Einrichtungen frei sind, die von Kindern aus anderen Orten genutzt werden können. So gibt es auch viele soziale Aspekte, die eine Betreuung außerhalb des Wohnortes des Kindes sinnvoll erscheinen lassen.
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Alleinerziehend mit 4 kleinen Kindern? Du arme Socke.
Ich drück dir die Daumen, dass du die schwierige Situation hinbekommst und es der Weg ist, mit dem du und deine Kinder auf Dauer klarkommen.
[PDF]
Rat & Hilfe
Dateiformat: PDF/Adobe Acrobat - HTML-Version
tern können. „Rat & Hilfe“ ist ein Ratgeber, der sich in erster Linie an allein. erziehende Mütter und Väter in Marburg richtet, aber auch für alle Anderen ...
www.marburg.de/sixcms/media.php/20/Brosch%FCre%2060%20Seiten,%20Rat%20u.%20Hilfe%2..
Hallo Stefanie,
so wie das für mich aussieht, hast Du offensichtlich genug Kraft. Vier Kinder zu bekommen ist kein Spaziergang. Du hast es offensichtlich auch geschafft eine Ausbildung zu beginnen und hast diese noch nicht abgebrochen.
So wie Du die Situation schilderst, ist diese zwar herausfordernd, aber wohl doch nicht unlösbar.
Vier Kinder sind ja nicht plötzlich einfach da, außer man bekommt Mehrlinge.
Du bist mit Deiner Aufgabe gewachsen und den Rest wirst Du auch bewältigen.
Ich drücke Dir die Daumen und wenn alles halbwegs klappt, dann Hut ab.
Viele Grüße,
Jürgen
Hallo Stefanie,
als alleinerziehende Mutter mit vier Kindern und dann die Ausbildung als Krankenschwester, wenn sie jetzt auch diese neue Berufsbezeichnung hat. Alle Achtung für dich.
Ich war viele Jahre als PDL tätig und musste oft nach Lösungen suchen, wie gerade Mütter mit Kindern eingesetzt werden. Im Schichtdienst war es manchmal nicht möglich. Dazu gäbe es noch den Zwischendienst oder eben nur Frühdienst. Vielleicht wäre dies eine Möglichkeit? Gibt es einen betriebseigenen Kindertagesstätte?
Sonst sind ja schon andere Möglichkeiten aufgezeigt.
Auch wünsche ich Dir eine weitergin gute Ausbildung und das sich für Dich Hilfe zeigt
Gruß Gertraude
Bei uns kannst Du Dir immer Luft machen. Alles, alle Gute, alle guten Wünsche: ich denke an Dich und hoffe, dass alles gut wird!
Du hast uns allen aus der Seele gesprochen. Das Jugendamt ist der letzte Verein. Die wollen nur und tun nichts dafür. Wir haben bisher nur schlechte Erfahrungen gemacht. Statt daß sie dir helfen und anständig beraten lassen sie dich allein mit den Sorgen und Nöten. Da wäre mal unser Vater Staat gefragt etwas zu unternehmen. Die genug haben bekommen immer mehr und diejenigen die es notwendig bräuchten schauen in die Röhre. Wo bleibt da die Gerechtigkeit?
@Willi, jammern hilft nicht und auf den Staat schimpfen auch nicht. Der Staat sind wir alle. Also sind wir hier auch alle gefragt und angesprochen nach einer Lösung zu suchen. Man muß schon selber auch was tun und sich zu helfen versuchen. Für unsere Lebensgestaltung sind wir schon selbst verantwortlich und nicht jeder kann alles haben. Die ganze Energie, die man in das Geschrei nach dem Staat und der ganze Neid auf die die anscheinend mehr haben sollte man in die eigene Kraft stecken und handeln. Ich glaube einfach nicht, daß man in Deutschland untergeht, wenn man bereit ist Kompromisse zu machen. Mein Motto ist und war immer schon "Hilf dir selbst, dann hilft dir Gott" und das ist nicht sarkastisch oder ironisch gemeint. Es soll einfach zur Eigenverantwortung und Eigenleistung auffordern. Wer selbst hilft und gibt, bekommt auch wieder was zurück, das ist meine feste Überzeugung.
Mit vier Kindern eine solche Ausbildung anzufangen ohne vorher über die Kinderbetreuung nachgedacht zu haben ist Wahnsinn. Vielleicht wäre für die nächsten Jahre eine Ausbildung zur Tagesmutter sinnvoller, dann könnte Stefanie ihre Kinder betreuen und ein bißchen Geld dazuverdienen, bis die Kinder besser untergebracht werden können. Ein Vorschlag. Man muß sich doch schon im Vorfeld überlegen, ob das alles im Moment geht. Kinder sind das schönste und wichtigste was wir haben, die Erziehung und Betreuung ist ein Ganztagsjob. Klar ist Konsum ein Wunsch, den jeder hat, aber für ein gesundes Klima im Kinderzimmer ist ein geduldiges liebevolles Umfeld wichtiger, als eine gestresste Mutter und ständig wechselnde Betreuer, denen die Kinder ja dann auch ohne weiteres ausgeliefert sind, wo sie sich dauernd auf neue Leute einstellen müssen und zuhause ist niemand der sie auffängt. Stefanie denk nochmal nach, ob es keine andere Lösung gibt. Du kannst gerne auch über interne Nachrichten an mich schreiben.
Margit, nicht jeder packt das Leben so an wie Du. Alle guten Ratschläge hat Stefanie bestimmt schon irgendwo bekommen. Und da sie mit ihren Kindern immer noch allein dasteht, ist sie wohl auch nicht der Mensch, der sich selbst helfen kann. Das mit der Ausbildung zur Tagesmutter hätte wohl vom Arbeitsamt kommen müssen, ist nämlich naheliegend.
Und im übrigen stimme ich Deinem "letzten" Kommentar in allen Punkten zu.
Mfg
Christel
Ja Christel, das denke ich mich schon auch, aber wieso kann man nicht dazu lernen. Vielleicht findet Stefanie doch noch jemand mit dem sie direkt reden kann und der sie ein wenig an die Hand nimmt. Von so weit weg geht das halt nicht. Mir gehts eigentlich auch darum, uns immer wieder aufmerksam zu machen, wenn bei jemand was so schief läuft. andererseits weiss man ja auch nicht, ob jemand wirklich Hilfe will, oder ob er nur das was er machen will um jeden Preis durchsetzen will und keinen Plan B akzeptiert. Auf die Nerven geht mir persönlich echt das Geschrei nach dem Staat. Nenn mir irgendjemand ein Land, in dem man so gut lebt wie bei uns. Das Paradies ist nun mal für das nächste Leben aufbewahrt. Ich möchte der Stefanie einfach ein wenig ins Gewissen reden und ihr Mut machen, selbst nach Lösungen zu suchen, die für sie machbar sind. Vielleicht geht doch auch beim Arbeitgeber was, wenn sie ihre Situation schildert oder ihre Kolleginnen sind bereit für sie was zu tun. Man muss halt alles ausprobieren und die Kinder haben ein Recht auf eine starke Mutter, sie lernen ja auch das Leben von den Eltern.
Stimmt ja alles.
Ich kenne auch eine junge Frau, allerdings mit nur einem Kind. Sie wurde vom Arbeitsamt in die Ausbildung zur Hauswirtschafterin gedrängt. Sie war vorher ziemlich vom Weg abgekommen. Sie hat alles geschafft, bildet sich imer weiter und ist glücklich, dass sie es endlich geschafft hat.
Alles ins Gewissen reden hat vorher nichts gefruchtet. Sie wollte irgendwann selbst raus aus all dem Mist.
Schön, dass Du alles so klar ansprichst.
Im übrigen, Stefanie ist verheiratet. Wie steht denn der Papa zur Ausbildung seiner Frau und wie hilft er ihr?
Alle Achtung, muß ich schon sagen, Hut ab! Abbrechen ist wirklich blöde, allerdings - auch wenn ich mir jetzt Feinde mache - frage ich mich dann dennoch, weshalb Du überhaupt diese Art Ausbildung angefangen hast. Also jetzt bitte nicht falsch verstehen, aber im Endeffekt kennt man doch die Arbeitszeiten im Pflegeberuf und dann müßte man doch vorher wissen, ob das mit 4 Kindern kompatibel ist. Also, wie gesagt, ich möchte Dich keinesfalls angreifen, im Gegenteil, ich finds toll, daß Du versuchst, auf eigenen Füßen zu stehen. Jedoch wäre es vielleicht besser gewesen, diese doch sehr wichtigen Aspekte früher zu bedenken.... oder? Ich wünsche Dir dennoch viel Erfolg und hoffe, daß Du eine Lösung für Dich findest.
Ein wichtige Adresse ist die Kinderbetreuungsbörse im Landkreis-Marburg-Biedenkopf Tel.Nr. 06421-4051566. Hier bekommt man Rat und Hilfe. Es gibt schon einige ehrenamtliche Rentner die gerne für ein paar Stunden Kinder betreuen. Es ist für eine Mutter sehr wichtig zu wissen, dass man Kinder unter 8 Jahren nicht alleine lassen darf, das heisst wenn etwas passiert ist man in der Verantwortung, denn man hat eine Aufsichtspflicht.Also sofort anrufen und Beratung annehmen. Wünsche einen guten Verlauf.
Hallo Stefanie,
nachdem so viele und gute Ratschläge hier genannt sind, der Bericht seit Juli hier geschrieben wurde, darf ich einamal anfragen, ob Du für Dich und die Kinder eine Lösung gefunden hast? Vielleicht nur Frühdienst während der Ausbildung machst?




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