WENN BRIEFMARKEN ERZÄHLEN (16): HANDELSUNTERSEEBOOTE ANFANG DES 20. JAHRHUNDERTS

von Hans-Rudolf König aus Marburg | am 22.05.2009 | 261 mal gelesen | 7 Kommentare | 0 Bildkommentare | 4 Bilder
Philatelistische Schätze

Während des 1. Weltkriegs ließ die Deutsche Ozean-Reederei (DOR) zwei Handels-U-Boote namens „Deutschland“ und „Bremen“ in Dienst stellen. Diese hatten die Aufgabe, Waren durch die englische Seeblockade in die USA und zurück zu bringen. Zu diesem Zeitpunkt waren die USA noch nicht in den Krieg gegen Deutschland eingetreten. Konnte die „Deutschland“ unter den Kapitänen Schwartzkopf und König zwei Reisen vollenden, so blieb die „Bremen“ schon auf der ersten Fahrt verschollen.

Für die Beförderung von Wertbriefen von Deutschland in die USA gab die Deutsche Versicherungsbank, Berlin mit Genehmigung des Reichspostamtes Wertzeichen für das anfallende Porto einschließlich einer anfallenden Versicherungssumme aus. Diese großformatigen Briefmarken wurden in sehr kleinen Auflagen von nur 500 Stück pro Portostufe gedruckt, sodass sie auch heute noch gesuchte Sammlerobjekte sind. Die höchste Wertstufe betrug damals 100 Reichsmark (!!!) – ein horrender Betrag, wenn man weiß, dass ein normaler Brief in Deutschland 10 Pfennige kostete.

Der Tauchbootverkehr wurde nach Abbruch der diplomatischen Beziehungen seitens der USA eingestellt. Weitere Infos über Kapitän König und die Handels-Tauchboote hier:

http://www.mk-schoenebeck.de/kaptpaulkoenig.htm
http://de.wikipedia.org/wiki/Handels-U-Boot

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7 Kommentare zum Beitrag
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Hans-Christoph Nahrgang aus Kirchhain am 23.05.2009 um 00:04 Uhr  
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Horst Becker aus Wohratal am 23.05.2009 um 02:02 Uhr  
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