Türen, Tore, Pforten ... Spiegelbilder vergangener Zeiten

Blick durch die Eingangspforte der Marienkirche in Stausebach
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  • Blick durch die Eingangspforte der Marienkirche in Stausebach
  • hochgeladen von Peter Gnau

Historische Haustüren, Eingangstore zu Kirchen und Rathäusern und auch Pforten zu Schlössern und Burgen faszinieren durch ihre Vielfalt an Konstruktionen, Fantasien, Detailreichtum und auch durch die Farben.

Sie spiegeln dabei den Zeitgeist wieder und haben oft entscheidenden Einfluss auf die Fassaden- und Baugestaltung. Mit Sprüchen und Bildern versehen, geben sie das Leben, die Eigenschaften und Geschichte, auch manchmal den Beruf des Hausbesitzers preis. Romanische, gotische Kirchenpforten mit Heiligenfiguren und Burgtore mit wunderschönen Fresken zeigen uns die baugeschichtliche Bedeutung und geben Hinweise auf die Zeit der Erbauung.

Ein Hauseigentümer tut mit diesem Vers nicht nur seine persönliche Meinung, sondern auch viel Lebensweisheit kund:

Dies Haus ist mein und doch nicht mein.
Dem Zweiten wird es auch nicht sein.
Dem Dritten wird es übergeben, doch der wird auch nicht ewig leben.
Den Vierten trägt man auch hinaus, nun sag mein Freund wem gehört das Haus.

Hinter verschlossenen Türen verstecken sich oft Geheimnisse. Sie sollen aber auch nicht gewollte Eindringlinge abhalten, damit sich die Bewohner sicherfühlen.

Einladend sind dabei auch halb geöffnete Türen und Tore, die einem Gastfreundschaft signalisieren: "Komm herein, hier bist du willkommen." Viele tausend Menschen sind in guten und schlechten Zeiten durch diese Türen ein- und ausgegangen.

Bürgerreporter:in:

Peter Gnau aus Kirchhain

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