"Tinte trifft Acoustik" No. 5 - Schachteltheorie - Multiversum - Wahrheit und Improvisation
Marburg: Knubbel | Unser Projekt "Tinte trifft Acoustik" fand gestern zum 5-ten mal statt.
In diesem Rahmen wurde allen, die eine kreative Ader haben, die Gelegenheit gegeben eigene Texte und Lieder auf der Bühne im Knubbel vorzutragen.
Über den Abend:
Von der Thematik her wanderte man zwischen Multiversum und Schachteltheorie, Wahrheit und Seele, DAX und Dachs, Weltreligionen und Politik, lustigen Wortspielen und Improvisationen am Klavier. Wir hörten auch eigene Kompositionen von Stefan Mang und Micha auf der Gitarre.
Das Projekt "Tinte trifft Acoustic" No. 5 wurde mit einem lustigen Wortspiel von G..... aus W..... eröffnet.
A........ teilte uns seine Erfahrungen bei den "Zeugen Jehovas" mit. Er stellte uns deren Taktik: "Zuckerbrot und Peitsche", vor. Auch ein Bild aus der Zeitschrift: "Wachtum" brachte er mit, das uns die Vorstellung erleichtern sollte. Der 33 -jährige, machte uns darauf aufmerksam, dass diese Monsterbilder, die zu einer täglichen Realität werden können, schlaflose Nächte bei Kindern bereiten, wie es eben bei ihm der Fall war. Aber er hatte natürlich viel mehr mitgebracht und jonglierte mit Begriffen wie "Multiversum", "Schachteltheorie", "Gestaltungsmöglichkeiten", usw.
M...., ein Theologie-Student ging auf den Spuren der "Wahrheit" und der "Seele" nach. Er bereicherte den Abend auch mit seinen Antworten auf die entstandenen Fragen.
"Ich habe mit allem gerechnet, nur damit nicht"! sagte der KnubbelPeter, als er auf die Bühne kam. Er kämpfte mit Tränen, angetan von M. & A. Beiträgen.
Äußerst gastfreundlich, bekochte er die Hungrigen unter uns und lud jeden auf ein Bier ein.
H. M.- Visitenkarte - das Klavierspiel, (aus Wetter - Oberndorf) wurde von allen bestens angenommen. Für ihn bedeute das Klavierspielen, also die Improvisation "sich loszulassen". Er brachte uns auch einen Dialog in oberhessischer Mundart mit witzig-politischer Komponente.
Semida Mang aus dem Lahntal, die das Projekt ins ins Leben rief, kam gar nicht mehr dazu, etwas vorzulesen. Sie begleitete nur Mr. S. mit der Geige.
Der Abend war richtig voll mit sensible Themen und sentimentalen Momenten. Nach Programmende, ca 22.30 Uhr saßen wir noch bei regem Austausch bis kurz vor Mitternacht zusammen.
Bei allen, die sich beteiligt haben, bedanke ich mich herzlich! Die nächste Veranstaltung soll im November stattfinden. Interessierte, bitte melden!
Semida




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