Stimmungsvoll, meditativ hinauf zum Christenberg

Stimmungsvoller Blick auf die Martinskirche
Marburg: Marburger Land | Vorbei an den Fischteichen führt unser Weg zum Spiegelteich, der dem Maler Otto Ubbelohde als Illustration der Geschichte vom Eisenhans diente. Auf einer Ruhebank genießen wir den Blick über den Teich zur romanisch-gotischen Martinskirche, die sich leicht verwaschen trotz des einsetzenden Regens dort spiegelt. Etwas zur Ruhe gekommen, nehmen wir die Geräusche des Waldes, den Gesang der Vögel und auch den Geruch des sich nahenden Wonnemonats Mai mit den im Unterholz schon grünen Zweigen der Buchen wahr. Die Regentropfen bilden bald große Kreise auf dem Wasser, sodass die Spiegelungen nun gänzlich verschwinden. Doch, wie beruhigend!

Unser Weg führt nun steil hinauf zu dem Plateau, wo um 420 v. Chr. die Kelten eine riesige Burganlage erbauten. Meditationstafeln am Wegesrand geben uns Anstöße, über Gott und die Welt nachzudenken. Wir stellen fest, an frischer Luft und in der Natur werden wir für die angesprochenen Gedanken und religiösen Inhalte etwas aufnahmefähiger.

Durch die vorgelagerten Erdwälle und Gräben fällt unser Blick durch die hohen, knorrigen Buchen schemenhaft auf die Kirche, deren ältester Teil aus dem 11. Jahrhundert stammt. Im Jahre 1520 wurde der Chor erbaut und und 100 Jahre später eine Außenkanzel hinzugefügt.

Unser vorösterlicher stimmungsvoller, meditativer Sonntagsausflug endet im Waldgasthaus bei Kaffee und Kuchen. Wir genießen zum Abschluss den herrlichen Blick ins Marburger Land.
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Oberhessische Presse | Erschienen am 12.04.2014
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