Polizeichor bot wieder ein buntes Programm

  Zum diesjährigen Herbstkonzert des Polizeichors Marburg zog es mehr als 500 Zuhörer in die Evangeliumshalle auf den Hebronberg in Wehrda. Unter der musikalischen Gesamtleitung von Klaus Fillsack kamen die Liebhaber der Chormusik und die der instrumentalen Musik voll auf ihrer Kosten. Der Polizeichor Marburg hatte als zweiten Chor den Polizeichor Kassel an seiner Seite. Der instrumentale Teil wurde vom Blasorchester des TSV Marburg-Ockershausen und Schülern der Musikschule Marburg abgedeckt.
Mit dem „Italienischen Konzert“ von Johann-Sebastian Bach eröffnete Leon Kettner, Schüler von Charlotte Schmidt-Schön, am Klavier den Abend und überließ dann die Bühne den Gastgebern.
Mit den Liedern „Abendfrieden“, „Abendlied zu Gott“ und der „Jacobs Ladder“ eröffnete der Chor unter der Leitung von Klaus Fillsack und Natalya Barinova am Klavier den vokalen Teil des Abends. Alle drei Lieder überzeugten mit Dynamik und Interpretation.
Eine weitere Schülerin von Charlotte Schmidt-Schön hatte anschließend ihren großen Auftritt. Die zehnjährige Mai Epping, Wettbewerbssieger bei „Jugend musiziert“, spielte sich mit Peter Tschikowskys „Morgengebet“ und dem „Neapolitanischen Lied“ in die Herzen der Zuhörer.
Der Polizeichor aus Kassel eröffnete seinen Part mit dem „Hessenlied“, brachte anschließend mit „“Alo-Ahe“ und dem „Bajazzo“ zwei Ohrwürmer und schloss dann mit „Santo, santo, santo“ seinen Auftritt im ersten Teil des Programms. Unter dem Dirigat von Manfred Nemet zeigte der Chor gekonnt einen kleinen Ausschnitt aus seinem umfangreichen Repertoire.
Das Blasorchester des TSV Ockershausen unter der Leitung von Benjamin Voss beendete sehr spielfreudig mit „Game of Thrones“ und Ausschnitte aus Disneys „Aladdin“ (leider kam der „fliegende Teppich nicht zum Einsatz) den ersten Teil des Abends
Der zweite Teil begann dann mit einer Überraschung: Die Männer des Polizeichors Marburg verabschiedeten sich von ihrem grünen Outfit und wechselten zur aktuellen Polizeifarbe: Blau. So ausgestattet, besangen sie flott und mit viel Singfreude die „Kleine Annabell“ aus der Schweiz, die „Adelita“ aus Mexiko und die „Schöne Marica“ aus Dalmatien. Da diese Lieder dem Publikum viel Spaß gemacht haben und freudig beklatscht wurden, bedankte sich der Chor abschließend musikalisch mit einem „Kleinen Blumenstrauß“ aus Italien.
Ebenfalls ein Sieger von „Jugend musiziert“ ist Gabriel Bünemann. Der Elfjährige brachte Edvard Griegs „Kobold“ und gemeinsam mit Mai Epping „Kokosnüsse knacken“. In beiden Stücken konnten die Interpreten ihren hohen Leistungsstand unter Beweis stellen. Das Publikum ließ sie nicht ohne Zugabe von der Bühne.
Der Polizeichor Kassel bot im zweiten Teil des Abends gemeinsam mit Shanji Quan am Klavier ein launiges Weinlieder-Potpourri: Bert Kämpfers „Rot ist der Wein“, Gerhard Winklers „Chianti-Lied“, gefolgt von dem neapolitanischen „Funicili-Funicula“ und schließlich das bekannte Wein- und Trinklied „Aus der Traube in die Tonne“. Die Kasseler hatten schnell die Zuhörer, die teilweise fröhlich mitsummten, auf ihrer Seite.
Mit dem „Buntspecht“, einer Polka im Ernst-Mosch-Stil setzte das Blasorchester Ockershausen seine erfolgreichen Beiträge zum Gelingen des Abends fort, um dann anschließend mit dem Frank-Sinatra-Hit „Fly me to the Moon“ sich noch einmal von seiner besten Seite zu zeigen. Mit einem Wanderlieder-Potpourri, bei dem die Gäste kräftig mitsingen durften, hatten sie dann auch den letzten Zuhörer auf ihrer Seite.
Fazit: Chorgesang – Klaviermusik – Orchestermusik: ein erfolgreicher Dreiklang auf dem Hebronberg mit zufriedenen Zuhörern. (AM)
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