Mit Bus und Schiff durch das antike Griechenland. (Teil 5)

Wieder zuhause im Schnee.
 
Noch ein Kloster.

Heimreise.

Um 13,40 Uhr sind wir wieder unterwegs und bewegen uns in Höhen um 1700 m. Es liegt noch viel Schnee in dieser Region. Wir kommen an vielen Klöstern vorbei. Ob sie bewohnt oder unbewohnt sind, können wir bei der raschen Vorbeifahrt nicht sehen. Kosta macht uns auf die zweitlängste Schlucht Europas aufmerksam in der inzwischen wieder rd. 70 Bären leben.
Dann sind wir endlich in Metsovo, einem in Griechenland bekannten Bergdorf. Griechenlands reichste Familien kommen von hier, doch sie leben überwiegend im Ausland. Kosta sagt uns, dass rd. 6 Mio. Griechen im Ausland leben, überwiegend in des USA. Bei einer Bevölkerung von rd. 17 Mio. ist das sehr viel! Ziel eines jeden Griechen ist es, für jedes Kind ein Haus zu bauen oder eine Eigentumswohnung zu kaufen. Daher kommt es, dass viele Häuser leer stehen und der Eigentümer im Ausland noch das nötige Geld verdient.
Die Pause dauert 45 Minuten, wir sitzen unter beeindruckenden Nussbäumen auf dem Kirchplatz. Dann geht es weiter.

Igoumenitsa, Rückreise und Resümee.

Um 19,30 Uhr sind wir am Fährhafen von Igoumenitsa. Kosta verabschiedet sich von uns klammheimlich, ohne jeden Gruß. Er geht, ohne einen Blick zurück! Unsere Klicke, 3 Frauen und 3 Männer, die sich zusammengefunden haben, übergeben ihm noch rechtzeitig ein Geschenk. Im Hafen wäre es zu spät gewesen!
Die 'Superfast V' hat uns wieder. Punkt 20,30 Uhr legt das Schiff nach Ancona ab. Das kalte Buffet war uns genug, dann saßen wir bis weit in die Nacht wieder zusammen. Es gab viel Uso.
Über Nacht geht es über das Adriatische Meer nach Ancona, wo das Schiff um 12,30 Uhr anlegt. Wir haben noch 500 km bis Bozen. Auf der Autobahn wird es langsam feucht (das erste Mal auf der lange Fahrt). Um 15,30 Uhr überqueren wir wieder den Po und machen an einer Raststätte 45 Minuten Pause. Auf der A 22 geht es weiter, leider im Regen und unter dichten Wolken. Wir folgen dem Etschtal und kommen gegen 18,30 Uhr im Hotel in Bozen an. Ein vorzügliches Abendessen wird uns serviert. Der weiter anhaltende Regen lässt einen Bummel durch Stadt nicht zu. Wir liegen schon um 21°° Uhr in herrlichen Betten.
Leider war um 5,45 Uhr die Nacht schon vorbei, bereits um 7,45 Uhr sitzen wir wieder im Bus, natürlich mit einem reichhaltigen Frühstück im Bauch. In rd. 1300 m Höhe haben wir bei anhaltendem Schneefall eine geschlossene Schneedecke und Temperaturen um 2° C.
In Deckendorf gibt es eine Pause, es ist den vorgeschrieben Lenkzeiten des Fahrers geschuldet. Weiter geht die Fahrt bis gegen 14°° Uhr. Im Spessart muss noch einmal Pause gemacht werden und um 18°° Uhr ist für den ersten Mitfahrer die Reise beendet. Es ist 20°° Uhr als in Marburg das Ende unserer Reise erreicht ist.

Die Reise war recht anstrengend, da besonders bei der Hin- und Rückreise, wo die Fahrzeiten und die Pausen voll ausgeschöpft wurden. Das Klima im Bus war ausgezeichnet, wenige Ausnahmen gibt es immer. Hervorzuheben ist eine Dame, sie ist schon oft mit Gimmeler gefahren, die es übernahm, die Fahrtteilnehmer mit Getränken und Speisen zu versorgen. Wir haben ihr auch unseren Dank abgestattet. An der Ausstattung des Busses gab es nichts auszusetzen. Die Fahrt war ein voller Erfolg. Die Verweildauer am jeweiligen Ziel war unseres Erachtens manchmal zu kurz. Dennoch verdient Gimmler ein volles Lob hinsichtlich der Organisation.
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2 Kommentare
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Volker Beilborn aus Marburg | 07.11.2015 | 17:03  
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Fred Hampel aus Fronhausen | 08.11.2015 | 10:59  
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