Mit Bus und Schiff durch das antike Griechenland. (Teil 4)

Die ausgezeichneten Statuen 'Kouroi' von Kleovis und Viton sind hinter Glas zu sehen.

Noch in Delphi.

Endlich haben wir das Orakel gefunden! Ein paar mal haben wir es schon erblickt, aber kein Mensch hat uns darüber aufgeklärt, dass wir davor stehen, denn Kosta war nicht zu sehen. Also: Das Orakel soll eine alte Frau gewesen sein. Die nuschelte so, dass man ihre Worte in allen Richtungen auslegen konnte, gerade so, wie es für den Fragenden am günstigsten war. Gleichwohl, die alte Frau konnte sich vor Fragenden nicht retten. Und die zogen in Frieden von dannen, nicht ohne eine größere oder kleinere Gabe hinterlassen zu haben.

Fahrt zu den Meteoraklöstern.

Auf der Fahrt durchqueren wir einen großen Wintersportort, sein Name ist nicht mehr geläufig. Auf den Bergen darüber liegt noch viel Schnee und entsprechend voll ist das Dorf. Rast vor schneebedeckten Gipfeln ist in der Nähe Dorfes. Und dort hat man einen schönen Blick auf den Wintersportort. In einer Taverne gibt es ein wohlschmeckendes Mittagessen, bevor es weiter ging.

Meteora.

Dann sind wir endlich in Meteora. Gigantische Felsen in Form von Türmen und Zinnen, deren Höhen zwischen 100 und 150 liegen, gilt unsere ganze Aufmerksamkeit. Metetora war dereist eine blühende klösterliche Gemeinde mit 24 Klöstern, heute nur noch 5 bewirtschaftete Klöster. Sie wurden erstmals im 14. Jh. erbaut und waren in ihrer Frühzeit nur über Leitern und Netzaufzüge zu erreichen. Wunderschöne Felsformationen bestimmen die Landschaft. Endlich haben wir ein Kloster erreicht, es ist ein Nonnenkloster. Die Damen müssen Röcke tragen, die vom Kloster zur Verfügung gestellt werden und Kosta erklärt und erklärt. Meine Frau fängt die Außenatmosphäre des Klosters ein, Innenaufnahmen sind nicht erlaubt.
Traumhafte Stimmung umgibt uns. Unten liegt Kalambaka, eine faszinierende Kleinstadt, erbaut auf der alten Stadt Aeginaon, etwa 3 km von Meteora entfernt.
Der Blick geht noch einmal zurück ins Tal des Prinios, schön dass der Fluss seinem natürlichen Lauf folgen darf.
Es geht weiter, Felsformationen begleiten uns weiterhin und im Hintergrund schneebedeckte Berge. So haben wir uns Griechenland nicht vorgestellt, zumindest diejenigen, die noch nicht da waren. Alle sind sich einig: Klöster und Felsformationen in Meteora sind einmalig! Es war schon 20°° Uhr als wir in unserem vorbestellten Hotel ankamen. Das Abendessen dehnte sich aus und wir fielen todmüde ins Bett.

Fortsetzung folgt.
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
1
3
Diesen Mitgliedern gefällt das:
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
2 Kommentare
14.836
Fred Hampel aus Fronhausen | 07.11.2015 | 09:49  
502
Gernot Haack aus Marburg | 07.11.2015 | 12:03  
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.