Mit Bus und Schiff durch das antike Griechenland.

Die Alpen am Gardasee.

Mit dem Bus nach Ancona.

Wir traten die Reise mit dem Reiseunternehmen 'Gimmler' an, das haben wir auf der ganzen Fahrt nicht bereut.
Um 6.15 Uhr waren wir in Marburg aufgebrochen. Schnell erreichten wir die Schweiz mit herrlichem Blick auf schneebedeckte Gipfel. In Bern war Fahrerwechsel und so ging es, nicht ohne die vorgeschrieben Pausen einzuhalten, immer weiter nach Italien und hinunter in die ,Po-Ebene'.
Rasch haben wir den St. Gotthard-Tunnel mit ca. 18 km durchfahren und nun befinden wir uns auf der Alpensüdseite. Hier gab es in einem Rasthof erst mal eine längere Pause.
Eigentlich eine langweilige Fahrt nach Modena und wir übernachteten im 'Hollyday-Inn'. Abends hatte das 'Hessenstübchen' geöffnet, d.h. zu günstigen Preisen konnte man beim Busfahrer Getränke kaufen.
Nach einer ruhigen Nacht ging es weiter nach Modena. Auf der Fahrt begleiten uns links eine noch nicht fertiggestellte Hochgeschwindigkeitstrasse für Züge und rechts die Appeninnen. Die Fahrt war kurzweilig, weil sich die Mitreisenden bereits bekannt gemacht hatten. Die Superfast V empfing unsere Reisegruppe. Wir hatten eine Kabine bestellt, dennoch haben wir uns bis weit in die Nacht unterhalten. Die ersten Reisebekanntschaften wurden begründet.

Die Daten des Schiffs:
Bj. 2001
Passagiere 1595
Pkw: 1000
Vmax: 28,9 kn (das ist schon schnell)
Länge: 203,9 m
Breite: 25,0 m
Decks: 10
Schon bald fühlten wir uns auf dem Schiff wohl. Nach einer Nacht erreichten wir den Hafen von Patras.

Patras und Korinth.

Eine holprige Strasse führt von Patras nach Korinth. Viel zu sehen gab es nicht, bald jedoch standen wir am Kanal von Korinth. Kleine Schlepper besorgen das Schleusen, aber für größere Schiffe ist der Kanal nicht geeignet, da er sehr schmal ist. Wir haben Glück, denn ein Frachter wird durch den Kanal geschleppt.
Schon bald landete unsere Gruppe im vorbestellten Hotel und wieder mal hatte das 'Hessenstübchen' nach dem Abendessen geöffnet.

Griechenland und Kosta.

Dann kam Kosta, unser Fremdenverführer, der uns in 4 Tagen Griechenland äußerst charmant und kompetent nahe brachte, ein Liebling der Frauen!

Ephidaurus.

Kosta führt uns nach Ephidaurus ins Kolloseum, wo max. 20.000 Personen Platz finden. Vor der Zeitwende hatte man hier bereits große Kultur und die Götter beherrschten alles Leben. Dann ging es weiter zum Stadion wo man die heutige Form noch nicht kannte, aber auch die heutigen Sportarten.

Nauplia.


Noch einmal besuchen wir den Kanal von Korinth, aber es fand sich kein Schiff, das die Interessierten aufnehmen will. Die Fahrt geht weiter nach Nauplia. Die Stadt gilt als Marzipan- und Marmorstadt. Nauplia war von 1823 - 1834 die Hauptstadt Griechenlands, jedoch erinnern Moscheen und türkische Brunnen an die Türkenherrschaft, die von 1540 bis 1822, mit kurzen Unterbrechungen, dauerte.
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3 Kommentare
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Karl-Heinz Gimbel aus Marburg | 31.10.2015 | 16:46  
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Katja Woidtke aus Langenhagen | 31.10.2015 | 19:21  
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Gernot Haack aus Marburg | 01.11.2015 | 09:48  
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