Frage der Woche: Wozu braucht man den Weltfrauentag?
Frauen bei der Arbeit (Foto: Peter Voeth)
Heute am 8. März ist Weltfrauentag.
Ein Tag, der an die Chancengleichheit und an die Rechte der Frauen erinnern soll.
In einigen Ländern, darunter Russland, Kuba, Vietnam und Burkina Faso ist der Tag sogar ein gesetzlicher Feiertag.
Doch was sind eigentlich Frauen von Welt?
Und wozu braucht man einen Weltfrauentag?
Was ist eigentlich typisch Frau?
Ich möchte gerne eure Meinung dazu erfahren. Kommentare also herzlich willkommen...
2 Klicks für mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie können dann mit einem zweiten Klick Ihre Empfehlung an Facebook senden. Mit dem Aktivieren des Buttons erlauben Sie einen begrenzten Datenaustausch mit Facebook. Mehr dazu rechts unter .
2 Klicks für mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie können dann mit einem zweiten Klick Ihre Empfehlung an Twitter senden. Mit dem Aktivieren des Buttons erlauben Sie einen begrenzten Datenaustausch mit Twitter. Mehr dazu rechts unter .
2 Klicks für mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier klicken, wird der Button aktiv und Sie können dann mit einem zweiten Klick Ihre Empfehlung an Google+ senden. Mit dem Aktivieren des Buttons erlauben Sie einen begrenzten Datenaustausch mit Google+. Mehr dazu rechts unter .
gegenfrage: wozu brauchen wir einen internationalen männertag (19. 11. seit 1999, unterstützt von der unesco) und noch dazu einen weltmännertag (3. 11. seit 2000, initiator michail gorbatschow), nicht zu vergessen den weltkindertag (seit 1925, ab 1954 unicef). wenn alle menschen ungeachtet des geschlechts und alters vernünftig miteinander umgingen, wären all diese tage unnötig.
der ursprüngliche anlass für die einführung des weltfrauentages (1910, clara zetkin) war die forderung des frauenwahlrechtes. dieses ist mittlerweile sogar in der schweiz etabliert.
aber: solange es weltweit keine gleichstellung und gleichberechtigung der geschlechter gibt, hat dieser tag seine berechtigung. noch mal aber: solange die gleichberechtigung in großen teilen der welt religiös motiviert verhindert wird, genau so lange wird dieser tag nichts daran ändern können.
> "aber: solange es weltweit keine gleichstellung und gleichberechtigung der geschlechter gibt, hat dieser tag seine berechtigung. noch mal aber: solange die gleichberechtigung in großen teilen der welt religiös motiviert verhindert wird, genau so lange wird dieser tag nichts daran ändern können."
Richtig!
Aber er erinnert halt. Deshalb hat er auch in Ländern wie Deutschland Berechtigung, auch wenn es die Gleichberechtigung hier längst gibt.
Irrtum, auch in Deutschland leben wir alles andere als gleichberechtigt. Frauen arbeiten noch immer für geringere Löhne, tragen den grössten Teil der Hausarbeit und Kindererziehung und solange nur gut 10% (ich glaube, die genaue Zahl lag bei 13%) der Menschen in Führungspositionen weiblich sind, sind wir LEIDER auch in Deutschland meilenweit von Gleichberechtigung entfernt. Aber wir merken es nicht mehr so sehr. Und das ist das Gefährliche an unserem Status in Deutschland!
Nur leider kann daran ein solcher Tag auch nichts ändern. Und wenn ich höre, dass bei jungen Mädchen der Wunschberuf mal wieder Model ist, krieg ich zuviel. Wieso nicht gleich Barbie im rosa Schloss, wartend auf den Märchenprinzen??? Aber der kommt nicht, denn der macht derweil Karriere ;-)
Fazit: wenn ein solcher Tag, dann mit Inhalt füllen und sinnvoll begehen. So wird er nur müde belächelt - bestenfalls ...
> "Irrtum, auch in Deutschland leben wir alles andere als gleichberechtigt"
Kein Irrtum!
Die Gleichberechtigung ist längst verankert in Staat und Gesellschaft. Auch rechtlich.
Jüngst auch durch das Gleichstellungsgesetz, welches jede Diskriminierung verbietet (und gegen das übrigens die Frauenquote verstoßen würde).
> "Frauen arbeiten noch immer für geringere Löhne, tragen den grössten Teil der Hausarbeit und Kindererziehung und solange nur gut 10% (ich glaube, die genaue Zahl lag bei 13%) der Menschen in Führungspositionen weiblich sind, sind wir LEIDER auch in Deutschland meilenweit von Gleichberechtigung entfernt. Aber wir merken es nicht mehr so sehr."
Richtig, die Frauen merken anscheinend nicht, dass die Gleichberechtigung herrscht.
Denn alles, was du da aufzählst, hat nicht einen Mangel an Gleichberechtigung als Ursache, sondern liegt an den Frauen selbst (z.B. Ehrgeiz bez. Führungsposten, Aushandeln von Löhnen, etc.) oder hat andere Ursachen (und von denen sind oft auch Männer betroffen).
> "Und wenn ich höre, dass bei jungen Mädchen der Wunschberuf mal wieder Model ist, krieg ich zuviel. Wieso nicht gleich Barbie im rosa Schloss, wartend auf den Märchenprinzen???"
Das ist sehr diskriminierend gegenüber Frauen, die an diesem Job interessiert sind.
Und was spricht gegen den Wunsch nach Ehe und Familie?
oh, hier hat mich aber jemand gründlich missverstanden. ich rede nicht von der juristischen, sondern von der faktischen seite. ich weiß auch, dass vor dem Gesetz alle gleich sind - oder sein sollen. aber die realität sieht doch ganz anders aus. das liegt sicher auch daran, dass wir frauen uns immer wieder unterbuttern lassen. aber wenn ich mir meine 15 jahre berufstätigkeit anschaue, habe ich immer wieder erlebt, dass frauen schon sehr laut schreien mussten, bis auch noch der letzte chef (es waren mit einer ausnahme immer männer) gemerkt hat: uups, da kann eine frau etwas ...
der nebenschauplatz "berufswunsch model" führt ein bisschen weit, aber ich denke, eigentlich ist klar, was ich damit sagen wollte: wir sind wieder dabei, zwei schritte zurück zu gehen, statt nach vorn. das hat nichts damit zu tun, diese mädchen zu diksriminieren. es ist faktisch so, dass diese frauen wieder auf den körper reduziert werden, bzw. sich reduzieren und da wir uns alle für so gleichberechtigt halten, merken wir es erst auf den 3. oder 4. blick. für mich ist gleichberechtigung, wenn sich sachverhalte umdrehen lassen, soll heißen: wenn gaaaanz viele junge männer hungern, sich kasteien für einen tatsächlich hammerharten beruf, in dem sie in unbequemen schuhen sich unnatürlich bewegen, dann haben wir gleichberechtigung. wenn die jungs für miese löhne sogenannte "frauenberufe" ergreifen und 50% führungskräfte weiblich sind, wenn der satz "beruf und familie verbinden" nicht mehr auf frauen, sondern auf ALLE bezogen wird, dann haben wir DE FACTO gleichberechtigung!
übrigens: ich habe NICHTS gegen familie und kinder geschrieben - daher verstehe ich auch die frage gar nicht? ich kritisiere nur, dass die meiste familienarbeit noch immer von frauen geleistet wird. familie/kinder finde ich klasse - so what?
typisch Frau ist, wenn das Kind nach der Scheidung seinen Vater auf Grund von Umgangsboykott der Mutter keine Kontakt mehr bekommt. Typisch ist, wenn das Kind generell der Mutter zugesprochen wird. Typisch ist, wenn Männer dann nur noch malochen dürfen und die Frau bezahlen sollen..obwohl ihnen der Umgang zum Kind nicht mehr gestattet wird, weil eben die Frau es nicht will. Typischt ist, wenn die Frau ständig jammert sie ist nicht gleichberechtigt. Typisch ist, das das gesamte Familiengesetz, Männer als schlechte Frauen ansieht und ihnen oft jegliche weitere Lebensmöglichkeit nimmt. Typisch ist, wenn manche Frauen nur ein kind haben wollen und dann einfach gehen und sich dann vom Mann gut bezahlen lassen. etc etc etc
Ich kann mit der Inflation von Gedenk- und Aktionstagen, die einem alle paar Tage in den Frühnachrichten um die Ohren geknallt werden, nichts anfangen, weil sie in meinen Augen weder etwas verändern noch einen besonders nachhaltigen Erinnerungswert haben.
Ich bin auch nicht bereit, mich alle paar Tage schlau zu machen, um zu wissen, was ich an diesem Tag gerade denken, fühlen oder tun muss. Das werde ich weder am Frauen- noch am Männertag tun. Und gut, dass der Tag des Fremdenführers und der Weltknuddeltag schon vorüber ist.
Wir haben zwar schon etliche Tage verpasst, aber es stehen uns noch viele weitere bevor, schaut mal hier - Ihr werdet euere Freude haben:
> "oh, hier hat mich aber jemand gründlich missverstanden. ich rede nicht von der juristischen, sondern von der faktischen seite. ich weiß auch, dass vor dem Gesetz alle gleich sind - oder sein sollen. aber die realität sieht doch ganz anders aus. das liegt sicher auch daran, dass wir frauen uns immer wieder unterbuttern lassen"
Richtig - oder keinen Bock auf Gleichberechtigung haben ;)
Also gibt es die Gleichberechtigung - die rechtliche Basis ist längst da - und es liegt nur noch an den Frauen, das zu nutzen.
Der Ruf nach Krücken, wie die Frauenquote, die nichts anderes aussagt, als "Ich bin eine Frau und zu blöd, ohne Quote XYZ zu erreichen", ist da eher kontraproduktiv.
> "habe ich immer wieder erlebt, dass frauen schon sehr laut schreien mussten, bis auch noch der letzte chef (es waren mit einer ausnahme immer männer) gemerkt hat: uups, da kann eine frau etwas ..."
Und? Das ist so und gilt auch für Männer. Auch die Löhne sind generell unterschiedlich ausgehandelt - und da kriegen viele Männer auch weniger als die anderen Männer und auch weniger als Frauen, usw.
> "der nebenschauplatz "berufswunsch model" führt ein bisschen weit, aber ich denke, eigentlich ist klar, was ich damit sagen wollte: wir sind wieder dabei, zwei schritte zurück zu gehen, statt nach vorn. das hat nichts damit zu tun, diese mädchen zu diksriminieren. es ist faktisch so, dass diese frauen wieder auf den körper reduziert werden, bzw. sich reduzieren"
Wenn DU sie auf den Körper reduzierst, dann diskriminierst du sie doch.
Dabei ist der Körper nur Job-Werkzeug, wie geschickte Finger des Uhrmachers oder Muskeln des Möbelpackers.
> "für mich ist gleichberechtigung, wenn sich sachverhalte umdrehen lassen, soll heißen: wenn gaaaanz viele junge männer hungern, sich kasteien für einen tatsächlich hammerharten beruf, in dem sie in unbequemen schuhen sich unnatürlich bewegen, dann haben wir gleichberechtigung"
Dann haben wir Gleichberechtigung, denn viele Männer tun das für Modejobs, Jobs in den Medien - aber auch in anderen Bereichen, wo man fit aussehen muss und sich in unbequeme Anzüge, Krawatten und Schuhe stopfen muss (Banken, Büros, etc.).
> "wenn die jungs für miese löhne sogenannte "frauenberufe" ergreifen"
Passiert doch längst.
Wo soll es denn noch klassische Frauenberufe geben - ausser in den Bereichen, wo die weiblichen Seilschaften Männer verdammen (z.B. Kindergärten, etc.)
> "und 50% führungskräfte weiblich sind"
Sollte da nicht Leistung/Fähigkeit entscheiden?
Und wenn Gleichberechtigung, dann müssten 50% Männer sein - also auch dann, wenn es mehr fähige Frauen gibt?!
> "wenn der satz "beruf und familie verbinden" nicht mehr auf frauen, sondern auf ALLE bezogen wird"
Also die einzigen die das noch tun, sind doch die Frauen selbst.
> "übrigens: ich habe NICHTS gegen familie und kinder geschrieben - daher verstehe ich auch die frage gar nicht? ich kritisiere nur, dass die meiste familienarbeit noch immer von frauen geleistet wird. familie/kinder finde ich klasse - so what?"
Ich bezog mich auf deine Kritik bezüglich diesen Frauen: "Wieso nicht gleich Barbie im rosa Schloss, wartend auf den Märchenprinzen???"
Wenn die halt gern heiraten und Familie leben wollen, dann sollte man sie lassen.
Ausserdem auch deine Aussage: "ich kritisiere nur, dass die meiste familienarbeit noch immer von frauen geleistet wird", denn wenn die Frauen das so wollen, ist das doch ok.
Bescheuert sind Muttertiere und Machos, die meinen, Frauen gehören generell an den Herd und nicht in den Beruf - aber auch Emanzen, die gegen Elternschaft, Partnerschaft und Familie giften.
Jeder sollte so leben können, wie er mag.
Dazu gehört Freiheit.
Und die ist da.
ein kleiner Schritt zur Gleichberechtigung der Männer:
Nach neuen Urteilen dürfen Versicherungen keinen besseren Tarif für Frauen anbieten.
Weiter so...
;--))
...ich glaube fast daß jegliche Diskussion sinnlos ist....
Wenn man Banken und Grossindustrie als Beispiel nimmt - in den Aufsichtsräten, Führungsebenen und ähnlichen Abteilungen sitzen eben ausschliesslich Männer. Wenn sich Frauen trotz der Gleichberechtigung dort nicht etablieren können liegt es meines Erachtens nach daran daß den Frauen nach wie vor die "Ellenbogenmentalität" fehlt.....also ausreichend "Schwein" zu sein um nach "unten zu treten", unliebsame Konkurrenten und Mitbewerber gnadenlos zu sabotieren und zu mobben bis man sein Ziel erreicht hat. Das ist nach wie vor die Fähigkeit der Männer....
Dann gibt es noch mengenweise Berufe in denen Frauen sowieso sogut wie nie vertreten sind. Egal ob das Baumfällungen sind, auf dem Bau Beton mischen, einfach alle Berufe die körperlich absoluten Einsatz fordern - hab in dem Fall noch nie viele "Schmiedinnen", "Eisenflechterinnen", "Schienenlegerinnen" oder ähnliches gesehen - wo keine Frau da ist, kann man auch nix zahlen.........
...ich bin überzeugt daß die fachbezogene Fähigkeit alles ist - kannste richtig was, kannste auch ordentlich Lohn fordern. Wenn ein Chef / Firmenbesitzer weiss daß seine Technikerin eine begnadete Mitarbeiterin ist dann schieb er ihr schon genug Kohle hin um sie zu halten - sie könnte ja auch woanders unterkommen.....
>>>Wenn sich Frauen trotz der Gleichberechtigung dort nicht etablieren können liegt es meines Erachtens nach daran daß den Frauen nach wie vor die "Ellenbogenmentalität" fehlt.....also ausreichend "Schwein" zu sein um nach "unten zu treten", unliebsame Konkurrenten und Mitbewerber gnadenlos zu sabotieren und zu mobben bis man sein Ziel erreicht hat. Das ist nach wie vor die Fähigkeit der Männer....<<<
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Frauen in den genannten Punkten den Männern in nichts nachstehen, teilweise sogar noch unerbittlicher sind aus Furcht, sonst untergebuttert zu werden. Der Teufel trägt nicht nur Prada, auch Hosenanzüge mit messerscharfer Bügelfalte:-))
Mike, ich schließ mich da Karl-Heinz an ;)
Frauen mangelt es nicht an der Fähigkeit "Fieses Schwein", sondern allenfalls am Interesse an bestimmten Jobs, Berufen, Posten, etc. (wie du tw. ja auch schon angerissen hast) und sind deshalb dort weniger vertreten.
Dann gibt es noch mengenweise Berufe in denen Frauen sowieso sogut wie nie vertreten sind.
und ich habe schon Berufsbereiche gesehen wo kein einziger Mann noch zu finden ist...da gibt es Frauendomänen, und Seilschaften der sogenannten "Feministinnen" die alles was männlich ist gar schrecklich und fürchterlich finden. Diese Seilschaften haben es gut geschafft so gut wie keine Männer mehr reinzulassen...oder auch gar keinen mehr...auch in Marburg ist das gut zu beobachten.. Augen auf....dann kommt plötzlich die Realität näher...z.B. guckt mal im öffentlichen Dienst..z.B. im Bildungsbereich..gut hingucken....Frauen sind keinen Deut besser...sich auf dem ewigen Gejammere ausruhen, um gegen die fürchterlichen Männer zu wettern, reicht einfach nicht, mehr, wie wärs denn mal mit Verständniss und Gemeinsamkeit? z.B. gibts auch Kinder ohne Männer? Bestimmte femi.Kreise haben ja schon versucht Samenbanken anzulegen, damit sie bei der Zeugung bloss keinen KOntakt mehr mit Männern haben.. Die armen Kinder, die dann ohne Papa aufwachsen.. soweit kann das ganze gehen...
Mit dem Aktivieren des Buttons erlauben Sie einen begrenzten Datenaustausch mit Facebook. Mehr dazu rechts unter .