DSFV lädt ein: Life Puzzle 2014, Galerie Stadtverordneten-Sitzungssaal der Stadt Marburg

. . . . lädt ein zur Ausstellung
Heute eröffnete Frau Stadträtin Dr. Kerstin Weinbach die Ausstellung über :

Gleichberechtigung und Elternsein.

Der Deutsch-Schwedische Freundschaftsverein e. V. zeigt in Zusammenarbeit mit dem Gleichberechtigungsreferat der Universitätsstadt Marburg bis zum 10. Oktober 2014, die Ausstellung ,Life Puzzle 2014 - Leben mit Kindern in Schweden'.

Zur Vernissage begrüßte Frau Dr. Weinbach in der Galerie des Stadtverordneten-Sitzungssaales die Gäste. Nach kurzer Einleitung durch den Vorsitzenden des DSFV, Herrn Lothar Hofmann, konnte man sich die Bilder mit entsprechenden Texten ansehen.

Die Ausstellung wurde vom Schwedischen Institut zusammengestellt. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie in Schweden die Gesellschaft dabei hilft, Gleichberechtigung in der Partnerschaft, beim ,Elternsein' und am Arbeitsplatz zu verwirklichen und wie dies die Rolle des Vaters beeinflusst. Kinder, Eltern, Arbeit, das Zuhause, wirtschftliche Aspekte und Gleichberechtigung werden in Schweden dabei als Teile eines Lebenspuzzles (Life-Puzzle) bezeichnet.

Die sogenannte Elternversicherung, ein Sammelbegriff für Kinderbetreuungsgeld, Elternzeit und Recht auf verkürzte Arbeitszeit, gibt es in Schweden seit den 70er Jahren. Die Reform war damals von einer neuen Sichtweise auf die Rolle der Männer und Frauen im Verhältnis zu Arbeit und Familie geprägt. Gleichberechtigung ist seitdem ein wichtiges politisches Ziel in Schweden.

Die schwedische Regierung ist bestrebt zu garantieren, dass bei allen politischen Entscheidungen Aspekte der Gleichberechtigung berücksichtigt werden. Der Gleichstellungsombudsmann (DO) ist eine staatliche Behörde, die gegen Diskriminierung und für gleiche Rechte aller eintritt. Der DO überwacht die Einhaltung der Gesetze zur Elternzeit und gewährleistet, dass Eltern während der Elternzeit beruflich nicht benachteiligt werden.

Schweden hat laut der Ausstellenden heute den höchsten Anteil von erwerbstätigen Müttern mit Kleinkindern, eine hohe Geburtenrate und eine neue Generation von Vätern, für die es ganz selbstverständlich ist, in Elternzeit zu gehen.
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lothar hofmann aus Marburg | 17.09.2014 | 01:16  
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