Das große MyHeimat-Experiment: Wir schreiben gemeinsam einen Roman!
Alle machen mit beim größten MyHeimat-Experiment aller Zeiten: Wir schreiben gemeinsam einen Roman!
Und das geht ganz einfach. Jeder, der mitmacht, schreibt maximal drei Sätze, inhaltlich anschließend an das, was sein Vorgänger geschrieben hat. Er darf erst dann wieder schreiben, wenn mindestens drei fremde Beiträge nach seinem letzten Beitrag gekommen sind. Den Anfang gebe ich im ersten Kommentar vor!
Vielleicht wird ja eine unendliche Geschichte daraus? Ich bin sehr gespannt!!!
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Begonnen hatte alles ganz harmlos. Ich schaute an diesem schönen Frühlingsmorgen aus dem Fenster, die Luft war warm, Vögel zwitscherten, und zartes Grün zeigte sich zwischen den letzten Schneeflecken. Dann bog ein Polizeifahrzeug in die Straße ein, und ich hörte die Durchsage aus dem Lautsprecher:
...Robert Koslowski, einer der Vollzugsbeamten seit gestern aus seiner Mittagspause nicht mehr an seinen Arbeitsplatz zurückgekekehrt. Die Bevölkerung wird um Mithilfe bei der Suche gebeten. Wer hat Robert Koslowski in den letzen 24 Stunden gesehen oder kann Angaben über seinen derzeitigen Aufenthaltsort machen?
Wappens, ein grinsender rot - weißer Löwe auf weiß- rotem Grund. Er ähnelt damit
dem hessischem Landeswappen.
Besonders auffällig sind die rosa Plastikschlappen, die K. bei seiner letzten Sichtung trug.
In Kreisen der Justizverwaltung wurde inzwischen die Frage laut, wie ein nur 1,5 Meter großer 2-Zentner-Brocken im Strafvollzug eingestellt werden konnte. Ein von ihm betreuter Häftling räumte am Nachmittag ein, er habe den sehr rundlich wirkenden Koslovski oft mehrmals täglich herumgeschubst. Möglicherweise...
er dort schon öfters unangenehm durch seine Vollräusche aufgefallen war.
Ich stand noch immer am Fenster und überlegte, warum die Türen wegen eines vermissten Vollzugsbeamten geschlossen werden sollten. Da läutete mein Telefon!
er in die hübsche Aerztin schon seit geraumer Zeit verliebt ist.
Wegen ihr war er auch schon im Fitnessstudio, wo er auch seinen neuen, etwas zwielichtigen Freund Hans Wolters kennengelernt hat.
er Angst hatte, wegen seiner Spreiz- und Senkfüße von Mitgefangenen gehänselt zu werden. So entführte er kurz entschlossen einen Rettungswagen, der ...
...zufälligerweise mit laufendem Motor vor dem Krankenrevier parkte, und flüchtete mit hoher Geschwindigkeit. Über eine mögliche Suizidgefährdung liegen bislang keine Erkenntnisse vor, da die Suche nach einem eventtuellen Abschiedsbrief erfolglos blieb. Nach Auskunft seiner noch unter Schock stehenden...
Lebensgefährtin, Elfriede D. besitzt Koslowski keine gültige Fahrerlaubnis,
zudem kann sie sich nicht erklären, warum er am heutigen Morgen, statt seiner Schuhe, ihre pinkfarbenen Schlappen angezogen hat.
davon ab zu halten, aber es war vergebens, wie sie später in ihrer Vernehmung aussagte.
Ich stand noch immer am Fenster und überlegte, warum die Türen wegen eines vermissten Vollzugsbeamten geschlossen werden sollten. Da läutete mein Telefon!
Ich nahm ab, meldete mich und eine vertraute Stimme begrüßte mich mit einem zunaechst verwirrendem Wortschwall.
Es war Eva, meine Schulfreundin und erste Liebe- sie warnte mich vor Koslowski- ihrem Ex- Lover, er sei gefaehrlich, rasend eifersüchtig auf ihre Vergangenheit und absolut zu Gewalttaetigkeiten bereit.
Ich versicherte ihr meine Vorsicht walten zu lassen, legte auf und in diesem Moment klopfte es lautstark an meine Tür.
Auf leisen Sohlen schlich ich zur Eingangstüre. Durch den Spion konnte ich allerdings nichts erkennen. Als ich auf den Boden schaute, bemerkte ich, wie ein Zettel unter der Türe langsam durchgeschoben wurde ...
Hüte dich heute Nacht vor dem Zubettgehen und Einschlafen, denn es könnte dir schlecht bekommen. Du weißt genau, dass du niemals mehr ein ruhige Nacht haben wirst !
"Jeder Tag ist ein neues Leben, jedes Aufwachen und Aufstehen eine kleine Geburt, jeder frische Morgen ist eine kleine Jugend und jedes Zubettgehen und Einschlafen ein kleiner Tod…"
Sollte er mit Koslowski in Verbindung stehen?
Plötzlich fühlte ich mich immer mehr in diese Angelegenheit mit hereingezogen.
Wie würde das nur weitergehen?
Zunächst kochte ich mir einen Kamillentee. Das ist ein altes Geheimrezept meiner Mutter. Danach soll man ruhig schlafen können.
Urplötzlich wachte ich auf und merkte, dass ich das alles nur geträumt hatte
und ich ging in meiner Zelle auf und ab und überlegte, ob ich heute endlich
mal wieder Besuch bekomme. Da ging die Zellentür auf und der Beamte sagte
es ist soweit.
Ich durfte wieder nach Hause! Nach einem langen erholsamen Schlaf im eigenen Bett erwachte ich früh am Morgen. Ich schaute aus dem Fenster, die Luft war warm, Vögel zwitscherten, und zartes Grün zeigte sich zwischen den letzten Schneeflecken. Dann bog ein Polizeifahrzeug in die Straße ein, und ich hörte die Durchsage aus dem Lautsprecher:
"Achtung, Achtung - hier spricht die Polizei! Verlassen Sie nicht ihre Wohnungen und halten Sie die Fenster geschlossen. Näheres lesen sie auf Myheimat"
Den Tee nahm ich auf der Bettkante als ich einen Luftzug verspürte, die Gardine des Schlafzimmerfensters bewegte sich anmutig im Wind. Und ich war mir sicher heute noch kein Fenster geöffnet zu haben. Mir war nicht mehr nach Tee zumute, eine plötzliche Angst schlug mir auf die Gedärme und...
Ja was war mit ihm? die Frage stellte ich mir und die Antwort kam promt.
In der Hessenschau bekam ich die Antwort: "Sozialarbeiter veruntreut 1,5 Millionen Euro" war die erste Meldung der Nachrichten. Und dann wurde noch ein Bild eingeblendet, da stand er und neben ihm Robert Koslowski. Deutlich dünner
und sehr blass. (Sollte eigendlich nach Cornelia Reuter folgen?!?)
" Ist da besetzt?" fragte ich mit fast tonloser Stimme. Elektrisiert wie ein Kaninchen beobachtete ich die Türklinke als sie sich kaum merklich nach unten bewegte. Wie auf Knopfdruck war ich wieder ganz der Alte - ich hatte einen Plan:...
Doch lies die Klarheit noch auf sich warten. Meine Gedanken fuhren weiterhin Karussell. Der Kamillentee brachte nicht die gewünschte Wirkung und ich dachte ich versuche es mal mit dem guten, alten, heißen Kakao
Ich atmetete dreimal tief durch und versuchte meine innere Ruhe zu finden, was mir nach gefühlten endlosen Stunden auch gelang.
Plötzlich entdeckte ich, dass der Schlüssel zur Toilette von aussen steckte!
das stöhnen ging mehr und mehr in ein jammerndes winseln über, da fiel es mir wie schuppen von den augen: mein hund nero - ich hatte ihn wohl versehentlich eingeschlossen! ich öffnete die tür und nero kam schwanzwedelnd heraus. jetzt wollte ich aber endlich nachschauen, was auf myheimat zu lesen war - so, wie es das polizeiauto gesagt hatte.
Mir kamen die Tränen; es klopfte erneut an der Tür. Mit Tränen im Gesicht öffnete ich den Beamten die Pforte zu meiner Wohnung. Ein verdutzter Gesichtsausdruck begegnete mir...
Ich nahm mir vor... über die vergangene Nacht nachzudenken. War das alles nur ein Spuk, ein Traum ? Aber, was wollte der Beamte am frühen Morgen an meiner Tür ? ... bestimmt nur schnüffeln! An Fastnacht hatte ich nicht gedacht.
Während die Kaffeemaschine lief schloss ich das Fenster, das in der Nacht pötzlich offenstand. Und wieder meldete sich die Angst aus dem Unterleib: Wenn nicht ich, wer hatte es dann geöffnet? Und vor allem, ist er noch...
... da, der Polizist an meiner Tür! Mich beschlich der Gedanke, dass es vielleicht einer der irren Narren sein könnte, die jetzt schon lange vor Karneval ihr Unwesen treiben. Während mir Tränen über die Wangen rollten, überlegte ich, was ich mit meinem treuen Weggefährten machen sollte.
Der Polizist klopfte immer fester gegen die Tür, so dass ich ihm schließlich öffnete. Nein, es war kein Karnevalsnarr, wie aus seinem Dienstausweis hervorging. Er entschuldigte sich und informierte mich, dass ich die Durchsage nicht beachten solle, da zwei Narren ein Polizeifahrzeug gestohlen hatten, und mit der Durchsage bezüglich MyHeimat die Bevölkerung verwirrten.
Irgendwie schien momentan alles schief zu laufen. Überall suchte ich verzeifelt meine Geldbörse, in der auch die Telefonnummer des Hundebestatters war. Was sollte ich nur machen, ...
(tusnelda, du hast recht, aber ab und zu drücken wir da mal eine auge zu ;-) es geht ja nur darum, dass nicht einer alleine - fast - alles schreibt ...)
einen Zettel mit einer Weisheit von Buddha: Es ist besser ein Licht anzuzünden, als die Dunkelheit zu verfluchen. Das erinnerte mich an die Geschehnisse der vergangenen Tage und ich griff
auch kanadische Rennmäuse, die mir besonders am Herzen liegen. Vielleicht finde ich ja wieder einen Partner für Jelzin, der seit dem Tod von Clinton das Rennen in der Hamsterrolle eingestellt hat. Was mir aber auf keinen Fall ins Haus käme, wäre ...
ein Papagei, der laufend nur dummes Zeug redete. Ich stieg also in mein Auto und fuhr los. Nachdem ich ein Stück gefahren war, sah ich einen Anhalter an der Straße: etwa 1.50 groß, gute zwei Zentner schwer und verstört wirkend.
...meine Angst war größer und die Erinnerung an die letzeen Stunden ließ mich erzittern. Ich war inzwischen so durcheinander, dass ich noch nicht einmal mehr wusste wo ich meine Autoschlüssel wiedergefunden hatte.
Als ich an einer Ampel anhalten musste klopfte es plötzlich an meine Autoscheibe und eine entsetzliche Fratze starrte mich an.
Mein Gott, Koslowski, der will doch wohl nicht etwa mitfahren? So Pudelnass lasse ich niemanden in mein Auto, also legte ich einen Rennfahrerstart hin. Aber konnte ich so einfach verschwinden, ohne mich zu erkundigen, was er von mir wollte?
...nein, meine Angst einem Verbrecher in die Hände zu fallen war einfach zu groß. Mein Handy hatte ich auch nicht dabei. Schnell nach Hause; sagte ich zu mir und den Vorfall mit der Polizei melden
Da kam die Meldung im Autoradio: "In der Nähe der JVA wurde eine weibliche Leiche gefunden. Es handelt sich um Eva Seeger. Sachdienliche Hinweise nimmt jede Polizeistation entgegen."
Mir stockte der Atem, "Mein Gott, das war meine Freundin Eva!"
Eva war mit Adam verheiratet gewesen, bis er sich an einem Apfelstück verschluckte und erstickte. Sollte Eva von einer teuflischen Schlange gebissen worden sein oder war Koslowski der Täter? Der Kriminalfall wurde immer verwirrender, Kommissar B.Lödmann fragte sich: ...
Kam jetzt plötzlich eine Stimme wie aus dem Jenseits aus dem Autoradio. Ich wusste, dass ich jetzt meine Sinne zusammenreißen musste. Eigentlich müsste doch heute mein Freund, der Hofmann Lothar, oder wie er noch hieß, Dienst haben. Der diensthabende Beamte an der Pforte musterte mich skeptisch
als ich ihm alles erzählte. Vermutlich dachte er, ich hätte etwas genommen oder geraucht. Nein, der Herr Hofmann sei heute auf einem myheimattreffen, aber er würde mich zu Kommissar Lödmann von der Mordkommission bringen.
Schon wieder ein neuer Name mit einem neuen Gesicht. Die Angelegenheitwurde immer komplizierter.
Auf dem Myheimattreffen erzählte man sich auch schon davon und ein gewisser Andreas zweifelte an allem.
Kommissar B.Lödmann, nebenberuflich auch Feuerwehrmann, erhielt gerade einen Anruf von Frau D.Emenz: "Herr B.Lödmann, ich habe vergessen, die Herdplatte auszustellen, bei uns brennts, kommen Sie schnell!" "Ja, wie können wir denn zu Ihnen kommen, Frau D.Emenz?", fragte Herr B.Lödmann.
"Ja, haben Sie denn ihre roten Autos nicht mehr?" fragte Frau D.Emenz und Herr B.Lödmann antwortete:
°Natürlich schicken wir in den nächsten Tagen ein Fahrzeug - halten sie das Feuer so lange in Gang. Und jetzt zu ihnen: Sie wollen also eine Aussage zum Fall Eva Seeger machen? Dann schießen sie mal los!°
"Aber ich habe doch gar keine Pistole zum Losschiessen," sagte Frau D.Emenz, vergass auch, dass es bei ihr brannte und erzählte: "Heute morgen war ich mit meinem Mann auf dem Trödelmarkt." Und was haben Sie denn noch für ihn bekommen, fragte Hr. B.Lödmann und Fr. D.Emenz antwortete:
"Ja, das ist ein typischer Fall," sagte Oberkommissar B.Lödmann, zwischenzeitlich befördert, "man wird seine beste Hälfte schlecht los, Frau D.Emenz. Ich habe meine Frau schon elf mal über die Türschwelle getragen, aber sie kam immer wieder zurück!" Was kann man da schon machen?":
ich brüllte los: Kümmern sie sich um ihr Feuer - ich gehe jetzt zu jemanden,der mit wirklich hilft!, sprang auf und lief hinaus zu meinem Auto. Gerhard Baumwolle, das war mein Mann, und er würde den Fall klären!
Oh je, der hat gestern die Hühnereier aus meinem Mülleimer stibitzt. Die verseuchten!
Den Nero wollte ich zu Gerd Baumann mitnehmen, zur Spurensuche. Aber jetzt..
Gerhard legte den Spaten zur Seite und kam zu mir. "Na das hat sich ja dann erledigt, vielleicht können wir das Grab später noch gebrauchen. Also, dann schildere mal dein Problem!"
Ja, überlegte Gerhard, vielleicht könnte ich ja hier auch meine bessere Hälfte auf diese Weise loswerden!?! Er ging zurück auf die Terasse, schenkete sich noch eine Tasse Kaffee ein und fing an zu planen, wie er denn am unauffälligsten sein Eheweib um die Ecke brinegn konnte.
Zwischendurch von Tränenausbrüchen geschüttelt erzählte ich ihm von Eva, von Koslovski, von dem plötzlich offenen Fenster und von dem dusseligen Polizeibeamten.
Gerhard sagte nichts, rührte abwechselnd in seinem Kaffee und sah mich dann wieder stirnrunzelnd an. Ich schloss mit den Worten:" Du bist meine letzte Hoffnung".
In diesen hoffnungslosen Fällen erschien meist der Polizeipräsident im Ruhestand, Hr. Erwin Lottemann (verwandt mit Frau D.Emenz) auf der Bildfläche, so auch jetzt, und rief in die Runde: "Ich heiße Erwin Lottomann, bin 66 Jahre und Rentner. Mit meinem Lottogewinn von 1 Million eröffne ich mit Koslovski eine Boutique in Wuppertal, habe dann eine Audienz beim Papst und löse dort den Fall!"
Doch jeder wußte, dass Lottemann vergessen hatte, den Tipschein abzugeben, wie konnte bloss dieser Marburger Kriminalfall, von dem kaum einer mehr wußte, wie alles begonnen hatte, gelöst werden?:
ERwin Lottemann fragte in die Runde: "Hat denn jemand der Beteiligten Tagebuch geführt? Ich fürchte, sonst kann niemand mehr weiterhelfen."
Daraufhin geing er seiner Lieblingsbeschäftigung nach und suchte den Lottoschein.
Kommissar B. Lödmann, der der um "Hilfe, es brennt bei mir der Schuppen" anrufenden Frau D.Emenz geraten hatte, den Brand zunächst mit Löschpapier zu bändigen, schwelgte in Erinnerungen mit seinen Frauengeschichten: "ich lernte mal eine Frau kennen, die war 2,10 Meter gross, wenn sie hinter einer Hecke herging, dachte man, sie sitzt auf einem Pferd und man warf Zückerchen über die Hecke.
Was hat das mit diesem Fall zu tun, fragte Polizeipräsident Lottemann i.R., ins Lottoschein suchen vertieft, seinen Kollegen POK B.Lödmann?":
Tagebuch hat der Lothar geführt,fiel dem Gerd Baumwolle ein, und er weiß ganz gewiss auch wo der Lottemann seinen Lottoschein verbummelt hatte.
Wir müssen jetzt mit dem Baumwolle unbedingt zurück zur JVA und dort die Spuren noch mal sichten
Wir fuhren alsdann mitsamt Lottemann, der schon vergessen hatte, wonach er eigentlich suchte, Richtung JVA. Während der Fahrt lenkte mich Lödmann mit seinen Jugenderinnerungen so ab, dass ich scharf bremsen musste: Fast zu spät hatte ich gesehen, dass vor uns auf der Straße ...
Gerd Baumwolle war, wie sein Name schon sagte, von oben bis unten mit gestrickten Baumwollsachen bekleidet, alles leider leicht brennbar. Als er Frau D.Emenz an ihrem brennenden Haus von Ihren Löschversuchen mit Löschpapier abhalten wollte, geriet er selbst in Brand und rannte wie eine brennende Baumwollfackel zur JVA, die daraufhin auch abbrannte. Alle 333 Insassen nutzten die Feuerwalze und gelangten in Freiheit, wie sollte Oberkommissar B. Lödmann dieser Katastrophe bloss Herr werden??
von den 333 Insassen konnte Oberkommissar B. Lödmann drei wieder einfangen. Einer von ihnen hatte eine brennende Zigarette in der linken Hand. Ein zweiter spielte gerade mit seinem Feuerzeug. Der dritte war schon lange ein Nichtraucher. Nun verbüßen alle drei noch eine Reststrafe von vierzehn Tagen. Oberkommissar B. Lödemann wurde für diese Tat zum Hauptkommissar befördert.
Voller Freude schwelgte PHK B.Lödmann wieder in Erinnerungen: "ich hatte mal eine Freundin, deren Haut war so schwarz, dass sie nachts nie gesehen wurde und von den Autos überfahren wurde." "Aber sie wissen doch, Herr Kollege B.Lödmann, mahnte Pol.Präsi. i.R. Erwin Lottemann, dass man sich nachts hell anziehen soll, um besser gesehen zu werden?!" "Ja", erwiderte B.Lödmann, "deswegen habe ich ihr ein helles Bettlaken umgehängt, aber da ist sie unter den Schneepflug geraten." Doch wo war eigentlich der verdächtige JVA-Wärter Koslowski?
das überlegte Gerd Baumwolle auch, nachdem er aus dem Goldfischteich geklettert war, in dem er die Flammen gelöscht hatte. Er sah jämmerlich aus. Haare versengt, die Kleider mit gtoßen Brandlöchern und das Gesicht rußverschmiert.
Nachbarn griffen sofort zum Handy um die Polizei zu rufen, denn sie hielten ihn für einen Allien, als er da so völlig entstellt aus dem Teich watschelte.
Weil bei der Polizei wieder Stunden abgefeiert werden mussten, waren nicht alle Plätze besetzt und man kam in die Warteschleife. So konnte das neue Alien . . .
Das war ein gefundenes Fressen für sie: "Dann komme ich ja zu genau dem Richtigen!" Kurz entschlossen ließ ich das Badetuch von meinen Hüften rutschen. Mit Erfolg: Sie lief schreiend davon!
ich ging zurück ins Bad um mich anzuziehen , als mich ein kalter Lufthauch streifte. Meine Balkontür hatte ich vorhin offengelassen und jetzt stand dort die Frau mit der Zeitung.............
Hochrot im Gesicht stotterte sie mir vor, das sie eigentlich auch mal einen nackten Mann sehen wollte, sie wäre ja vom Leben einwenig benachteiligt ausgestattet worden, und es hätte sich noch nie ein Mann getraut sie anzufassen. Diesesmal schnappte sich Gerd das Handtuch und schloss sich schreiend im Bad ein. Nein, soetwas habe er noch nicht gesehen, und möchte er auch nie wieder ansehen müssen. Hoffentlich ist die Frau bald wieder verschwunden.
Glücklicherweise hatte er seine Kleidung im Bad liegen. Er zog sich an und ging zurück ins Wohnzimmer, wo die merkwürdige Frau immer noch vor der offenen Balkontür stand. Wortlos machte er den Fernseher an, suchte nach RTL, drückte die Frau aufs Sofa und sagte, etwas bösartig grinsend" So! Und das schauen Sie sich jetzt bis zum bitteren Ende an, einen Eimer szelle ich Ihnen neben das Sofa, und dann können wir meinetwegen über Jesus sprechen, wenn Sie das ausgehalten haben!"
und wieder stotterte die Frau: "Ja aber...wenn ich das... und nun das, immer ich"
Na, das kann ja heiter werden, oder so. Liebe Frau, konzentrieren Sie sich bitte und halten am besten den Mund, gelle.
Diese Geschichte hatte Hauptkommissar B. Lödmann mitbekommen, es erinnerte ihn an seine 27. Ex-Freundin, die ihm gebeichtet hatte, dass sie mit Nach-Namen "Gans" heiße. Das mache doch nichts, habe er geantwortet, so lange sie nicht ununterbrochen schnattere. Dann habe sie ihm gebeichtet, dass sie von jemand anderem schwanger sei, worauf er sich dann doch von ihr trennte, weil "gefüllte Gans" möge er nicht.
Nun musste der verbrannte Kommissar G. Baumwolle aber weiter machen und ...
er öffnete der Dame von den Zeugen die Hausür, nachdem sie ihm inständig darum gebeten hatte, doch gehen zu können. Sie wolle auch nichts mehr von ihm und außerdem würde sie für ihn beten. Na, wenn das kein Angebot war!
Erleichtert schloß Baumwolle die Tür. Da hörte er sein Telefon läuten. Am anderen Ende war ein Kollege aus Österreich und bat um Amtshilfe! " Herr Kollege Baumwolle, wir haben hier eine verdächtige männliche Person im Taucheranzug von der Skipiste geholt und er behauptet Sie zukennen!"
Das konnte nur Robert Koslovski sein. Baumwolle wusste, dass Tauchen sein Hobby war. Vielleicht hoffte er, sich in Tauchermontur unerkannt aus dem Staub machen zu können?
Allerdings, gibt es denn überhaupt Taucheranzüge für so eine Figur: 152cm groß und 112 kg schwer? " Herr Kollege Kranebitter, sieht der Mensch aus wie ein genmanipulierter Kugelfisch?" fragte Baumwolle seinen österreichischen Kollegen aus dem kleinen Tiroler Luftkurort Kirschmichl, berühmt für sein Moorfreibad.
Baumwolle fuhr fort: "Wenn es Koslovski ist, sofort festnehmen - vermutlich hat er Eva Seeger ermordet! Ich komme umgehend zu ihnen!"
Er eilte zum Flughafen und wollte die nächste Maschine nach Tirol buchen ...
um bei der Vernehmung von Koslovski, von der Tiroler Polizei, anwesend zu sein.
Er erhoffte sich davon, endlich Klarheit über den Mord an Eva Seeger zu erhalten.
Auf seiner Fahrt nach Tirol passierte dann das Unglaubliche....
Verbrechen dingfest zu machen. Aber, wenn er sich alles richtig überlegte, Beweise für den Mord an Eva hatte er nicht. Jetzt hielt ein Autofahrer an und fragte, ob er helfen könne. Baumwolle schaute in das Fahrzeug und traute seinen Augen nicht:
..am Steuer saß sein österreichischer Kollege Kranebitter. Dieser berichtete, dass
Koslovski auf den Weg zum Verhör geflüchtet sei und jetzt eine große Fahndung
ausgegeben wurde. Gemeinsam fuhren sie zum Polizeirevier um über die bestehende Situation zu beraten. Dort angekommen wartete eine Überraschung auf die beiden:
wie er sich am besten aus dieser peinlichen Situation retten konnte. Er sagte:" Hallo, meine Liebe, Du hier? - ich denke Du bist mit Deiner Arbeitskollegin auf einem Betriebsratseminar? Woher weißt Du, dass ich hier bin? spionierst Du mir nach? Man merkte, dass es Kranebitter peinlich war, den beiden zuzuhören und so begann er ganz dezent...
... seinen Schreibtisch aufzuräumen ... und just in dem Moment, als Baumwolle mit seiner Frau weiter diskutierte, entdeckte er bei seinen Unterlagen einen Brief, auf dem stand ....
EILMELDUNG !!! An alle polizeilichen Ermittler. Der gesuchte Robert Koslovski
wurde bei einer Routinekontrolle festgenommen. Die Fahndung kann abgebrochen werden. Voller Enthusiasmus nahm Kranebitter Baumwolle zur Seite und sagte: "Wir haben
den Verdächtigen, er wird gerade vernommen. Jetzt wird sich klären, ob er der Mörder von Eva Seeger ist. Zusammen machten sie sich auf den Weg und
Baumwolle war heilfroh seiner Frau entkommen zu können. Kranebitter aber stand kurz vor einer Explosion: " Was ist das hier für ein delittantischer Haufen, solche Infos auf einen Zettel zu kritzeln und als Brief mir auf den Schreibtisch zu packen. Selbst in Kirschmichl haben wir schon seit geraumer Zeit Telefon und Internetzugang!" brüllte er mit hochrotem Kopf im Rausgehen seine Kollegen im tiefsten Tiroler Dialekt an. Baumwolle verstand nichts, zog aber autoamtisch den Kopf ein und.....
folgte Kranebitter in den Verhörraum. Er gab gerade zu, den Zettel am mich mit der Unterschrift "Schopenhauer" geschrieben zu haben. Seine Ex-Freundin Eva habe er aber seit Jahren nicht gesehen. Außerdem besäße er gar keine Schusswaffe.
Robert Koslovski saß, in sich zusammengesunken, immer noch im Taucheranzug, den Beamten gegenüber. Plötzlich richtete er sich auf, seine Miene erhellte sich, und er schrie - Koslovski schrie immer wenn er aufgeregt war- " Ich hab ja ein Alibi für den betreffenden Tag, ich war am Niederweimarer See um meine neue Tauchausrüstung auszuprobieren!"
"Haben Sie denn Zeugen dafür?" "Klar", sprudelte es aus Koslovski heraus, "ich habe doch mit Eva zusammen nach dem Tauchen pommes rot-weiß gegessen ..." Er verstummte, schlagartig war ihm bewusst geworden, was er gesagt hatte. Jetzt konnte ihm nur noch ein Wunder helfen.
" Ohne einen Anwalt sage ich gar nichts mehr!" brummte Koslovski in seinen Neoprenanzug " Außerdem würde ich mich auch gerne mal umziehen, Herr Kriminalrat!"
... da müssen sie sich noch etwas gedulden, ihre Kleidung ist gerade im Labor und wird einer DN Analyse unterzogen, aber ich kann ihnen eine Decke zur Verfügung stellen.
Baumwolle zog eine Augenbraue hoch, sah ihn an und fragte: können sie sich einen Anwalt leisten .... oder müssen wir ihnen einen Pflichtverteidiger stellen?
Hm, vielleicht ist er bewaffnet? hat man Koslovski evtl. vergessen nach Waffen zu untersuchen? Er sagte: "Herr Koslovski, darf ich bei Ihnen eine Leibesvisitation
durchführen? Mir scheint , Sie tragen eine Waffe unter dem Tauchanzug! Koslovski,
wurde es innerlich warm und bei dem Gedanken, vom Kriminalrat durchsucht zu werden, wurde ihm ganz unwohl, denn
Vielleicht könnte er sie auf der Toilette entsorgen, dachte Koslovski.
Er sagte:"Herr Kriminalrat, ich müsste mal auf die Toilette, kann es kaum noch aushalten. Dieser hatte Mitleid und führte Koslovski zur Herrentoilette.
Nachdem sich die Tür geschlossen hatte, entledigte sich Koslovski dieser
ominösen "Stracke" :-) und
grenzenloses Heimweh überfiel den armen Koslovski. " Baumwolle, wir sind doch quasi Kollegen" sagte er, als er zurück im Vernehmungsraum war " ich will nach Hause, ich verstehe die Menschen hier nicht und die Speisekarten schon gar nicht. Was um alles in der Welt sind zum Beispiel " Paradeiser" oder " Palatschinken"?
Das kann ich Ihnen sagen Herr Koslovski , bei uns heissen sie Tomaten und
Pfannkuchen, aber die Österreicher haben ihre eigene Bezeichnung für bestimmte Lebensmittel und die sind sehr spezifisch, aber totel urig. Zum Beispiel Ribiseln, ist auch so eine lustige Bezeichnung und steht für Johannisbeeren. Aber ich kann ihr Heimweh durchaus verstehen. Wir fahren zurück, denn ihr Fall obliegt dem Zuständigkeitsbereich in Deutschland. Sie machten sich auf dem Heimweg und
kamen gut bis kurz vor Marburg, wo allerdings die Straße durch einen umgestürzten Baum blockiert war. Baumwolle stieg aus und war im selben Moment von einer Horde Männer in Anstaltskleidung umringt. Die 333 Ausbrecher waren ja noch immer auf freiem Fuß ...
... kurz vor Deutschland kamen sie in eine Polzeikontrolle, die sich über den Mann im Tauchanzug wunderte: was hat dass zu bedeuten fragten sie, worauf Baumwolle erklärte um was es ging, doch den österreichischen Polizisten kam die Sache nicht geheuer vor und zum überprüfen, wollten sie die Papiere sehen. Nun hatte aber ausgerechnet Baumwolle seine Unterlagen im Büro von Kranewitter liegen lassen ...
Zur besseren Übersicht alle bisher beteiligten Personen in der Reihenfolge ihres Auftretens:
"ich" - der Erzähler,
Eva Seeger, seine Freundin - mittlerweile ermordet
Robert Koslovski - Vollzugsbeamter
Hans Wolters - Koslovskis zwielichtiger Freund
Elfriede D. - Koslovskis Lebensgefährtin
Gerhard Baumwolle - Privatdetektiv
Liselotte Baumwolle - Baumwolles Frau
B. Lödmann - Oberkommissar
Frau D. Emenz
Erwin Lottemann - Polizeipräsident i.R.
Kranebitter, Polizist aus Tirol
eine Dame der "Zeugen"
der Hund Nero (Undercovername), eigentlich heißt er Zerberus
stieß aber auf verständnislos blickende Gesichter. Der österreichische Polizist flüsterte seinem Kollegen zu: Lass die beiden Irren durch!
Sie kamen gut bis kurz vor Marburg, wo allerdings die Straße durch einen umgestürzten Baum blockiert war. Baumwolle stieg aus und war im selben Moment von einer Horde Männer in Anstaltskleidung umringt. Die 333 Ausbrecher waren ja noch immer auf freiem Fuß ...
der Ausbrecher war so außer sich und wutentbrannt, hob er ein auf dem Boden liegendes Eisenrohr hoch und zerschlug die Autoscheibe. Baumwolle, wurde es Angst und Bang und ein Gefühl der Unsicherheit breitete sich in seinem Inneren aus und er überlegte, wie er den Ausbrecher zur Räson bringen konnte. Doch der Zufall kam ihm zur Hilfe...
hallo, ihr Lieben....Frl. Tusnelda und ich haben uns überschnitten mit der Geschichte ....lächel
beim Lesen würde es aber übereinstimmen, wenn Frl. Tusnelda ihre geschriebene
Passage an meiner anhängt, dann müsste nur aus dem Zufall ein etwas anderer Satz hin...
was haltet ihr davon....
die Geschichte kann dann bei Frl. Tusnelda weiter geschrieben werden..
der Ausbrecher war so außer sich und wutentbrannt, hob ein auf dem Boden liegendes Eisenrohr hoch und zerschlug die Autoscheibe. Baumwolle, wurde es Angst und Bang und ein Gefühl der Unsicherheit breitete sich in seinem Inneren aus und er überlegte, wie er dddie Meute zur Räson bringen konnte. Warum sollte er sich vor einer Horde Ausbrecher verstecken?
Warum nicht den Versuch starten, dem Anführer das Ruder aus den Händen zu nehmen, und 333 Mann für sich zu nutzen, um
Das würde ihn doch mit Sicherheit milde stimmen, wenn er ihm verspräche, ihm und den anderen 332 einen Auftritt bei Dieter Bohlen in DSDS zu ermöglichen.
Gesagt - getan. Er sprach den Anführer an und sagte: "Können wir uns nicht einigen und einen Deal aushandeln. Ich verspreche Ihnen und den anderen
332 Ausbrechern, einen Auftritt bei Dieter Bohlen, z. B. als Gefangenenchor
aus Marburg! Innerlich hoffte er, daß sein Angebot positiv aufgenommen wurde,
denn er wollte unbedingt, diese mißliche Situation beenden. Er selbst fand ja den
Bohlen und seine erniedrigende Art den Akteuren gegenüber zum Kotzen, aber
den Ausbrechern könnte es ja gefallen...
Baumwolle bot ihnen also an: Wollt ihr den totalen Schwachsinn, wenn nötig, totaler und bekloppter, als wir ihn uns heute überhaupt erst vorstellen können? Dann habt ihr die Wahl: Dschungelcamp oder Bohlen?
Die Männer bauten sich wie eine Mauer auf und brüllten im Chor
" Dschungelcamp!" Der Anführer blickte so super cool in die Runde, dass Baumwolle der Verdacht kam, " Der pinkelt Eiswürfel !"
Aber Baumwolle heckte schon in Gedanken einen Plan aus und versprach den Ausbrechern Dirk Bach anzurufen, der einen Dschungelbus organisieren könnte, wenn sie ihn und Koslowski zum Schein als Geiseln nehmen. Die Ausbrecher waren einverstanden und der Anführer gab Baumwolle sein Handy, er tat als ob er Dirk Bach anruft, aber er wählte die Nummer von Oberkommisar Lödmann .... und sagte zu ihm: Hallo Herr Bach .....
Leise sprach er:"Hallo, Herr Lödmann, hier Baumwolle, hören Sie mir jetzt gut zu. Ich weihe Sie in eine Sache ein, die eine Finte ist. Ich bin umzingelt von den 333
Ausbrechern. Der Deal ist, dass wir sie mit einem gecharterten Bus von Dirk Bach
ins Dschungelcamp fahren. Organisieren Sie bitte einen Einsatzbuss der Polizei, der die Ausbrecher dann direkt in die JVA fährt, OK ?"..
"Das war wohl nix, den Plan kann ich mir abschminken", dachte Baumwolle.
Von Lödmann ist keine Hilfe zu erwarten. So ein arroganter Schnösel!"
Baumwolles Hirn arbeitete auf Hochtouren, um einen andere Lösung des
Problems zu finden, aber ihm viel keine ein. Da kam ihm der Zufall zu
Hilfe....
...Doch schon nach wenigen Metern bekam Liselotte einen mittleren Schweisausbruch: "Verflucht, ich habe meinen roten Faden verloren" schoss es ihr durch den Kopf. Sie durchwühlte all ihre Taschen, sogar ihre Strumpfhose - der rote Faden blieb verschwunden. Doch etwas anderes fand sie bei der hektischen Suchaktion, ausgerechnet im Zwickel ihrer Strumpfhose eingenäht....
Ja verdammt - 334 Mann, da hatten sie doch tatsächlich Koslovski vergessen, der in seinem Taucheranzug noch immer im Auto saß und schwitzte! Als Liselotte Baumwolle darauf aufmerksam machte, meinte dieser nur: "Lassen wir ihn einfach laufen - er ist nämlich unschuldig; den Mord hat ein ganz anderer begangen!" Liselotte riet:
Ja verdammt - 334 Mann, da hatten sie doch tatsächlich Koslovski vergessen, der noch immer in seinem Taucheranzug im Auto saß und schwitzte. Als Liselotte Baumwolle darauf aufmerksam machte, meinte dieser nur: "Lassen wir ihn einfach laufen - er ist nämlich unschuldig; der Mörder ist ganz ein anderer!" Lieselotte riet:
Lieselotte überlegte, wie sie ihrem Gerhard am besten ihren Verdacht vorbringen konnte. Sie suchte ihn in der Menge und sah gerade noch, wie ihr Mann, zusammen mit Koslovski das Weite suchte. So ein Feigling, dachte sie, lässt mich hier mit der ganzen Meute von 333 Ausbrecher alleine. Na warte, so leicht kommst Du mir nicht davon. Verärgert versuchte sie, sich mit dem Anführer der Ausbrecher zu arrangieren. Sie...
(sorry, aber koslovski sitzt im auto ... baumwolle hatte behauptet, dass koslovski unschuldig sei und liselotte wollte ihren verdacht äußern, wen sie für den mörder hielt. machen wir einfach an dieser stelle weiter!)
Sie überlegte, wann die beste Gelegenheit wäre, ihrem Mann den Verdacht vorzutragen, den sie hegte. Spontan entscheid sie, es sofort in Angriff zu nehmen.
Sie fuhr mit dem Bus auf einen Parkplatz, öffnete die Tür und stieg mit ihrem Schatz aus. Schnell packte sie ihn am Arm und zog ihn hinter einen Busch. Erstaunt sagte er: "Willst Du mich hier verführen? Ist Deine Lust gerade so intensiv?" Die Versuchung war schon sehr groß, jetzt gerade mit ihrem Mann Gefühle auszutauschen - aber sie sagte zu ihm: "Gerhard ich glaube, Koslovskis zwielichtiger Freund, Hans Wolters hat Eva Seeger umgebracht." Wie kommst Du denn darauf...
" Der war scharf auf die Eva, das hat er mal durchblicken lassen. Ich vermute Eva hat ihm ganz deutlich klar gemacht, dass sie aber Koslovski liebe - mir ehrlich gesagt ein Rätsel - und da ist er ausgerastet."
"So könnte es gewesen sei," meinte Baumwolle, "aber wo der steckt, das kann höchstens Koslovski wissen" Er schaute sich um, doch das Auto mitsamt Koslovski und Taucheranzug war veschwunden. Er hatte sich aus dem Staub gemacht.
"Jetzt haben wir den Salat, sagte Baumwolle zu seiner Frau", wie sollen wir jetzt
Koslovski finden?" Hast Du eine Idee, wohin er geflüchtet sein kann? Sie antwortete: "Hm, wenn ich das ganze von der Logik her betrachte, dann könnte er.....
zum Niederweimarer See gefahren sein. Er hat immer noch den Tauchanzug an, gute Gelegenheit um abzutauchen. Gerhard, der Kerl muß stinken wie ein toter Fisch -Kugelfisch - so lange wie der schon in dem Neoprenanzug steckt." Liselotte schüttelte sich bei dem Gedanken.
( passt das, ich hab so ein bischen den Überblick verloren wer wann wo ist)
... also bleibt uns nichts anderes übrig sagte Baumwolle zu Liselotte, statt Richtung Dschungelcamp, müssen wir nun doch mit dem Bus und den Ausbrechern zum Niederweimarer See zurückfahren, Koslowski dort zu finden dürfte bei deinem feinen Näschen nicht allzu schwer sein.
Liselotte wir müssen uns nun wirklich auf den Fall konzentrieren und können uns nicht irgendwelchen Versuchungen hingeben, im Moment ist nur wichtig den wahren Verbrecher zur Strecke zu bringen, egal ob Koslowski oder Wolters.
Also setze dich in den "Dschungelbus" und fahre los ....
OK, das machen wir - Du hast recht Gerhard, genial gedacht - dort in der Nähe, nur einen Steinwurf entfernt, hat er sich doch mit Eva getroffen. Bestimmt hat er dort noch private Sachen liegen." Komm, lass uns sofort losfahren, vielleicht haben wir Glück und er kann uns etwas zu Hans Wolters sagen....
Das Gerücht, dass der Vollzugsbeamte Koslowski im Niederweimarer See untergetaucht sein könnte, der Privatdedektiv Baumwolle nebst Gattin und 333 Ausbrechern auf dem Weg zu besagtem See sei und Hans Wolters inzwischen ins Visir des Ermittlerpaares geraten war, verbreitete sich wie ein Lauffeuer in dem kleinen idyllischen Vorort von Marburg und auch Angst und Schrecken. Nur drei Menschen, sahen dem ganzen Ansturm mit einer gewissen Vorfreude entgegen, das Theater könnte den Umsatz am See gewaltig ankurbeln. Vielleicht würde er dadurch ja die kommende Kulisse für...........
... ein neues Kriminalstück ... nein, ... weit gefehlt, dieser spektakuläre Fall hatte inzwischen weit über die Grenzen Deutschlands hinaus für Aufsehen gesorgt.
Namhafte Fimproduzenten, die bei Serien wie z.B. Colombo oder 007 große Erfolge feierten, interessierten sich plötzlich für diesen Fall, sie sahen dadurch eine Chance für eine Neuauflage von Miss Marple oder Inspektor Barnaby.
Baumwolle und Liselotte, die mit dem Bus und den Ausbrechern Richtung Niederweimarer See fuhren, ahnten noch nicht, was sie dort erwarten würde ....
Aber was war das? wo ist der See? Sind wir hier überhaupt richtig? Aber unser Navi zeigt, das wir am Niederweimarer See sind. Aber wo ist er?
Hat vielleicht jemand den Stöpsel gezogen? Auf jeden Fall gab es hier mal Wasser.
Lieselotte überlegt, das ist wie im Teufelsmoor, dort gibt es ein See, der heißt der Schwatte Flaagen und der ist mit den Jahren ausgetrocknet. Wie hier.
"Was machen wir jetzt Lieselotte? Kein See, kein Koslovski und hinten im Bus die 333 meuternden Ausbrecher - das wird in einer Revolte ausarten - jetzt kann nur noch Hypnose helfen. Wir suggerieren Ihnen, dass sie wieder in der JVA in ihren Zellen sitzen, dann geben sie Ruhe und wir fahren jetzt auf dem schnellsten Weg zurück nach Marburg." Dort angekommen erwartete sie
Dieser stand mit einer Delegation, aus Polizei, Bürger, Presse und Psychologen
vor der JVA, denn in Marburg ging dieser Mord und Kriminalfall, wie ein Lauffeuer durch die Bevölkerung. Scharfschützen hatten sich auf den Dächern positioniert
und
Die Situation wird eskalieren, dachte Baumwolle, als er all die Leute versammelt sah. Durch ein Megaphon konnte er hören: "Hier spricht die Polizei, steigen sie bitte alle mit erhobenen Händen aus dem Bus, im Falle der Nichtbeachtung wird geschossen." Im Bus entstand eine Panik.....
Mein Kommentar bezog sich auf den von Lothar Hofmann, den von Angelika Huber gab es zu dem Zeitpunkt auf meinem PC nicht.. Daher paßt er jetzt nicht wirtklich. Vielleicht sollte man ihn löschen!?
... doch der sehr nervöse Anführer der Ausbrecher "Messercharly", wie ihn
seine Kumpane nannten, nutzte die Situation und nahm Liselotte als Geisel,
dann schickte er Baumwolle hinaus um mit der Polizei zu verhandeln, dieser
aber meinte ....
Jetzt schlug die Stunde von Kommisar Stratmann, der im Dezember in NY ein Konfliktmanagement-Seminar mitgemacht hatte. Man reichte ihm das Megaphon; " Meine Herren, zu ihrer Information, das Essen in der JVA Gießen ist wesentlich besser als im Jungelcamp , also bitte keinen Widerstand, ist allerdings auch zwecklos!" Mit feuchten und etwas zitterigen Händen gab Stratmann das Megaphon an den Kollegen zurück, in der Hoffnung, dass seine Ansprache die Wirkung nicht verfehlt hatte, es war sein erster Einsatz!
Dort angekommen erwartete sie OB Vaupel, der Leiter der Marburger Polizeistation und 31 Gefangenentrasporte. Die Situation wird eskalieren, dachte Baumwolle, als er all die Leute versammelt sah. Durch ein Megaphon konnte er hören: "Hier spricht die Polizei, steigen sie bitte alle mit erhobenen Händen aus dem Bus, im Falle der Nichtbeachtung wird geschossen." Im Bus entstand eine Panik, doch der sehr nervöse Anführer der Ausbrecher "Messercharly", wie ihn seine Kumpane nannten, nutzte die Situation und nahm Liselotte als Geisel, dann schickte er Baumwolle hinaus um mit der Polizei zu verhandeln. Jetzt schlug die Stunde von Kommisar Stratmann, der im Dezember in NY ein Konfliktmanagement-Seminar mitgemacht hatte. Man reichte ihm das Megaphon; " Meine Herren, zu ihrer Information, das Essen in der JVA Gießen ist wesentlich besser als im Jungelcamp , also bitte keinen Widerstand, ist allerdings auch zwecklos!" Mit feuchten und etwas zitterigen Händen gab Stratmann das Megaphon an den Kollegen zurück, in der Hoffnung, dass seine Ansprache die Wirkung nicht verfehlt hatte, es war sein erster Einsatz!
Alle Augen waren jetzt auf den Bus gerichtet und man spürte die Anspannung, weil man nicht wusste, wie die Geiselnehmer auf die Ansage reagieren würden. Die Minuten verstrichen, aber es tat sich nichts. "Wir müssen etwas unternehmen, sagte Baumwolle, die Zeit läuft uns weg - was wenn wir auf die Reifen schiessen, dann ist zumindest gewährleistet, das der Bus nicht mehr fahren kann.....
Eigentlich war es Baumwolle schnurzegal, was mit den Ausbrechern und seiner Liselotte geschah (für Liselotte hatte er ja noch ein ursprünglich für Nero gedachtes offenes Grab in seinem Garten). Er war schon immer Einzelkämpfer gewesen und es gab da noch ein paar offen Fragen, die es zu klären galt: Wo war Hans Wolters? Hatte er wirklich Eva Seeger ermordet, wenn ja, warum? Welche Rolle spielte Koslovski - woher wusste er, dass sie erschossen wurde? Und warum war er geflüchtet? Deswegen sagte er: "Macht ihr das mal, ich muss noch schnell zu Aldi, bevor er schließt!", schnappte sich ein Polizeifahrzeug und verschwand mit quietschenden Reifen in Richtung ...
Gisselberg. Koslovski wohnte dort in einer WG. Baumwolle hatte nicht die Hoffnung ihn dort selber anzutreffen, aber seine Mitbewohner wußten eventuell wo er sich aufhielt, denn Koslovskie hatte sicherlich versucht Kontakt zu seiner WG aufzunehmen um sich Kleidung bringen zulassen.
(habe ich eben in einem polizeibericht der stadt marburg gefunden:
"Der Diebstahl passierte zwischen 15 und 16 Uhr. Zu dieser Zeit beriet der Angestellte ein Pärchen. Die Beratung des angeblich taubstummen Paares erfolgte ausschließlich schriftlich."
......................!
was macht ein TAUBSTUMMER mit einem handy? das könnte eine passage aus unserem roman sein ;-) - ok, sms schicken ...)
Als Baumwolle in Gisselberg ankam, stellte er sein Auto etwas Abseits der WG, wo
er Koslovski vermutete, und um unauffällig zu bleiben, tarnte er sich mit Hut und Sonnenbrille. Langsamen Schrittes näherte er sich dem Hauseingang und wie der Teufel es will, kommen ihm ein gut gelaunter Koslovski und Wolters entgegen. "Das ist ja die Oberfrechheit, der Kerl kann noch lachen, obwohl er bis zum Hals
in der Sch...sorry, besser Patsche steckt, dachte er bei sich." Na warte...
Jetzt durfte er nichts überstürzen - festnehmen konnte er sie als privardetektiv sowieso nicht. deswegen kam nur observieren in Frage - wo gingen sie hin, was machten sie dort? Und dann musste umgehend die Polizei benachrichtigt werden!
Baumwolle fuhr langsam um die Straßenecke, schließlich war er mit dem Steifenwagen unterwegs und der könnte die beiden aufschrecken. Er suchte nach seinem handy. das Kabel für den Zigarettenanzünder im Bus. !" Koslovski und Wolters maschierten in der Zwischenzeit auf ein Auto zu, stiegen ein und fuhren los richtung B3. Baumwolle konnte aber
Mein Netbook führt ein Eigenleben, der Kommentar war noch gar nicht zum Abschicken gedacht, ich mach weiter bei : er suchte nach seinem Handy: " Mist Aku leer und das Kabel für den Zigarettenanzünder ist im Bus. Wie zur Hölle funktioniert das Funkgerät hier im Streifenwagen?" Aus den Augenwinkeln sah er, wie Koslovski und Wolters auf einen kleinen pinkfarbenen Wagen zumaschierten und einstiegen
Während er verzweifelt versuchte einen Funkspruch zu starten, meinte er seinen Augen nicht zu trauen, eine dritte Person stieg gerade zu den beiden ins Auto rein. Es war eine Frau mittleren Alters und Baumwolle nicht unbekannt, es war Elfriede D. - Koslovskis Lebensgefährtin . Da fiel es ihm wie Schuppen vor den Augen. Elfriede D. hätte ja auch aus Eifersucht ein Tatmotiv, denn Eva Seeger hatte ja ein Liebesverhältnis mit Koslovski! Warum hatte er Eldriede D. nie als Täterin
in Betracht gezogen? - ein fahrlässiger Fehler dachte er, als sich eine Stimme am
Funkgerät meldete...
"Baumwolle! Wir haben dich gesehen, als du das Fahrzeug geklaut hast! Bring die Kiste schleunigst aufs Revier, sonst gibt's Ärger!" "So geht es," wand sich Baumwolle an mich, "wenn man helfen will - weißt du was, die sollen ihren Sch ... doch alleine machen; wir zwei gehen jetzt in aller Ruhe in die nächste Kneipe und trinken ein Bier, und du erzählst mir noch mal, wie das mit dem offenen Fenster war ..."
"Also, das war eine ganz dubiose Sache, sprach Baumwolle." Als ich morgens in meinem Bett aufwachte, spürte ich einen Luftzug und sah, dass das Schlafzimmerfenster weit offen stand, aber ich war mir zu 100 % sicher, dass ich es nicht geöffnet hatte. Schon damals überkam mich ein Gefühl der Angst, dass Jemand heimlich in der Wohnung war, um mir nach dem Leben zu trachten, weil er evtl. dachte, ich sei involviert am Verschwinden von Koslovski." Seitdem ist in meinem Leben die Hölle los und...
(da müssen wir etwas ändern: das fenster gab es nicht bei baumwolle, sondern beim erzähler ... schreiben wir einfach anstelle "sprach baumwolle" "erzählte ich")
obwohl ich mir immer etwas mehr Action gewünscht hatte in meinem Leben, ist mir dies jetzt einfach zu viel, und zu schräg Ich hau ab. Komm mit Baumwolle, du hast selber gesagt die sollen ihren Sch... alleine machen. Außerdem entkommst du so dem Ärger, der unweigerlich auf dich zukommen wird wegen des geklauten Streifenwagen und auch deiner Frau!"
" Nee, das ist nicht dein Ernst, Mann, jetzt wo wir so nah dran sind...
Sicher, nach Evas Tod ist nichts mehr wie vorher, aber auch, wenn sie dich enttäuscht hat - ein Mörder rennt hier irgendwo frei herum und ich werde alles tun um ihn zu stellen!" entrüstete sich Gerhard...
"Ok! Dann trink ich mein Bierchen eben alleine - ich wünsch dir viel Erfolg!" Ich ging in die Kneipe, bestellte ein Bier und einen Korn und fing an, vor mich hin zu grübeln! Nach dem siebten Gedeck sah ich einiges klarer:
Wie konnte ich nur so ignorant sein.... Der Täter war mir die ganze Zeit so nahe gewesen.. Ich rief mir ein Taxi und nahm die Hundeleine in die Hand...
An ihr hielt ich mich notdüftig fest, als ich zum Taxi schwankte. Als dieses mich vor meiner
Haustür absetzte, erwartete mich das, womit ich gerechnet hatte: Eva saß im Garten und winkte mir fröhlich zu und Nero kam mir schwanzwedelnd entgegen. Klar, ein Indiz hatte ich nicht beachtet, als ich Nero "tot" aufgefunden hatte: das zerkaute Tablettenröhrchen. Eigentlich sollte es starke Schlaftabletten enthalten, es war aber leer. Eva hatte die Angewohnheit, ihren Kaffee mit acht Süßstofftabletten zu trinken, aber an diesem Tag hatte sie den Süßstoff mit den Schlaftabletten verwechselt, und Nero hatte das Röhrchen zerkaut und die restlichen Tabletten gefressen. Die Wirkung war bei beiden gleich, nach kurzer Zeit waren sie in eine todesähnliche Starre gefallen. Und die Schopenhauerbotschaft? Der Zettel lag noch auf dem Küchentisch. Vorsichtig drehte ich ihn um, und da stand in großen Lettern: "Ein kleiner Scherz zur Karnevalszeit! Helau!" Blieb noch das Fenstermysterium. Und auch das war so, wie ich es erwartet hatte: Man konnte wohl den Fenstergriff umdrehen, aber weil der Mechanismus kaputt war, drehte sich der Schließriegel nicht mit - und das Fenster blieb offen, obwohl es so aussah, als wäre es geschlossen! Auch das Rätsel mit dem verschwundenen Niederweimarer See löste sich, als ich die Tageszeitung aufschlug. Dort waren Fotos vom alljährlichen Abfischen zu sehen! Zu diesem Zweck wird das Wasser komplett abgelassen und man kann die Fische einfach aufsammeln! Eine Seite weiter stand in einer kurzen Meldung, dass man einen bestialisch stinkenden, mit einem Taucheranzug bekleideten Mann in die hiesige psychiatrische Klinik eingewiesen hatte. Ja, und Hans Wolters war nach wie vor auf der Beihilfestelle der Stadt Marburg tätig - aber seine Geschichte konnte man später in allen Zeitungen nachlesen.
Ich atmete tief durch, ging zum Fenster und schaute hinaus. Die Luft war warm, Vögel zwitscherten, und zartes Grün zeigte sich zwischen den letzten Schneeflecken.
Musik lag in der Luft, ein Blinder und ein Tauber hatten sich zusammengetan. Fragte der Blinde den Tauben: "Tanzen die Leute schon?" Darauf der Taube: "wieso, spielen wir schon?", als...
plötzlich eine Blondine des Weges kam, eine auffallend hübsche Frau. Ich konnte sie vom Fenster aus beobachten und sah, dass sie zu den beiden Männern ging und ein Gespräch geführt wurde. Was gesprochen wurde, konnte ich leider nicht verstehen aber dann, dass kann doch nicht wahr sein, ich sah, wie sie ins Gebüsch gezogen wurde - nicht schon wieder ein neuer Kriminalfall :-) war mein erster Gedanke, aber dann....
...verließ sie nach kurzer Zeit triumphierend die Eibenhecke, in der Linken eine Flöte, in der Rechten eine etwas lädierte Geige und verschwand im gegenüberliegenden Hauseingang. Es herrschte wieder Ruhe unten auf der Straße. Irgendwann verließen auch die beiden Musikanten sich gegenseitig stützend das Gebüsch in Richtung....
...Uniklinik, um sich dort verarzten zu lassen. "Au backe", sagte der Arzt, "in den Backenzähnen haben Sie aber grosse Löcher - Löcher - Löcher - Löcher - Löcher." "Warum wiederholen Sie das denn so oft, Herr Doktor?" "Habe ich nicht wiederholt, das war das Echo - Echo - Echo".
"Und wie siehts mit mir aus, Herr Doktor?" fragte der andere. Der Arzt antwortete diplomatisch: "Also an ihrer Stelle würde ich mir keine Langspielplatte mehr kaufen!" Darauf der Patient: "Ist es eine seltene Krankheit, die ich da habe?" Der Doktor: "Überhaupt nicht, die Friedhöfe sind voll davon!"
...beschlossen die beiden, angesichts nahen Endes, schnell den Hauptfriedhof auf zusuchen, um sich dort ein sonniges Plätzchen für die Ewigkeit reservieren zu lassen.
"Artur, hast du bemerkt, wie gut wir auf einmal wieder laufen können? Wir brauchen uns nicht mehr gegenseitig zu stützen".
"Jetzt, wo Du es sagst, Hans Eberhard, merke ich es auch. Wenn wir gleich vom Friedhof zurück sind, sollten wir, solange wir noch so gut drauf sind, noch einmal unsere vielleicht letzte Gelegenheit nutzen, unsere Musikinstrumente bei der Blondinen von heute Nacht wieder zu holen."
"Weist Du denn wo sie wohnt?"
"Klaro, ich habe die Haustur genau gesehen"!
... die Blondine öffnet: "Alle Männer wollen doch nur das eine" seufzt sie und lächelt zufrieden, "wie schön, daß ich es habe!" flötet den beiden etwas und gibt ihnen dann die Musikinstrumente zurück.
"Übrigens ich heisse Rosine", sagt die Blonde. "Schade als Weintraube hätten wir Sie kennenlernen müssen" seufzen Artur und Hans-Eberhard und ....
..."dann hätten wir gemeinsam vertrocknen können". Sie erzählten ihr ihre traurige Geschichte vom bevorstehenden Ende, und Rosine beschließt, den beiden eine letzte Freude zu bereiten.
Mit einem Leuchten in den von einer Bindehautentzündung geröteten Augen strahlt sie Artur und Hans-Eberhard an und öffnet dabei langsam...
ihr kleines Etui, in dem sie immer ein paar Tabletten, für besondere Notfälle hatte. Sie entnahm zwei gefährlich aussehende Pillen und sagte:"Jungs, wollt ihr den totalen Höllentrip?" Die beiden schauten sich an, zuckten mit den Schultern und sagten: "Ja, ok wir können es ja noch mal richtig krachen lassen, bevor wir
ins Gras beissen, das wird eine heisse Angelegenheit." Sie wollten gerade...
... zugreifen, da ließ Rosine lachend beide blauen Pillen in ihrem Mund verschwinden. Mit vor Verwunderung weit aufgerissenen Augen starrten Artur und Hans-Eberhard auf ihre mahlenden Kiefernknochen. "Was soll das werden" fragte Artur, als er Rosines geheimnisvollem Blick begegnete. Satt zu antworten, bewegte sie sich tanzend auf....
zu der besagten Sache kommen, als die Blondine Rosine den Artur fragt: "Habe ich ihr Gesicht nicht schon mal woanders gesehen?" "Ausgeschlossen! Ich habe es immer an derselben Stelle." Da schellt es an der Tür und der Ehemann von Rosine, Hauden Lukas steht im Zimmer....
ein Kerl mit breiten Schultern und einer Körpergröße von 1,90 m, polterte, rasend vor Eifersucht, los: "Was machst Du mit diesen beiden Kerlen in der Wohung, reicht es Dir nicht, dass Du mit mir zusammen bist? - ich lese Dir jeden Wunsch von den Augen ab und Du nimmst diese beiden Trottel mit nach Hause! " Wutentbrannt
schaute er Arthur und Hans-Eberhard an und
wollte sie gerade aus dem Haus werfen, da sagte Rosine, von den blauen Tabletten erstarkt: aber Lukas, die beiden sind doch Staubsaugervertreter und haben mir gerade ihr Gerät vorgeführt. Hans-Eberhard und Artur sangen nun in einem Chor: Es bläst und saugt der Heinzelmann, wo Mutti sonst nur saugen kann. Na dann ist ja alles in Ordnung, erwidert Hauden Lukas: "Wenn einem so viel Gutes widerfährt, das ist schon einen Asbach Uralt wert" und schenkt einen aus, als ...
... auch ich sage Danke Lothar, hat Spass gemacht.
Bestimmt machen wieder viele mit, wenn Du Dir etwas neues einfallen lässt.
Mein Vorschlag wäre: Du gibst die Namen, den Ort und den Titel vor (sonst gibt es zuviel wirrwarr) ... und wir schreiben das "Drehbuch". Zu den Namen evtl. die Persönlichkeit oder Charakter der Darsteller, z.B. Fiesling, Pessimist, Optimist, der Arme, der Reiche, der Tölpel, Killer, Liebespaar etc., ala Soap ;))
Lieber Lothar,
jetzt ist es amtlich :-) dass es einen neuen Roman geben wird.
Freue mich schon sehr darauf, denn es hat sehr großen Spass gemacht, bei diesem mitzuwirken. Dir nochmal Dank für die gute Idee.
Liebe Grüße
Angelika
... nein nein lieber Lothar, mit Deinem guten Einfall und fremden Federn möchte ich mich nicht schmücken, mach das mal nur Du, Du bist da schon ein "alter Hase" in dem Geschäft, dass kannst Du besser, ich gebe lieber "nur" meinen Senf dazu.
Gutenachtgrüße von Lisa
Lieber Lothar,
die Versuchung wäre schon sehr groß...lächel. Die Ansätze von Lisa sind super,
Namen, Ortsangabe, Titel, Charakter der Person etc. nur müssten wir dann
entscheiden, welches Genre wir wählen, Krimimalroman oder Fantasy oder
eine humorvolle Geschichte oder ein historischer Roman oder ein skuriller
Roman oder oder oder, können auch in Richtung Tiere gehen, oder sience fiction. Auf jeden Fall würde es Spass machen und jeder kann sein Phantasie einbringen, denn das Thema wäre ja vorgegeben. Denke, dass dies eine super Sache werden könnte. Vielleicht können wir das zusammen entscheiden, auch mit der Lisa, mit Dir, oder jeden anderen User der mitgeschrieben hat.
Liebe Grüße
Angelika
Nochmal ich....auf jeden Fall solltest Du mit im Bunde sein als Autor,weil Du ja schon Erfahrung hast. Am Besten wäre es wenn drei Personen zusammen Autor sind, weil man sich gegenseitig inspirieren kann und weiß, dass man nicht allein ist, denn es soll ja wieder ein gemeinsames Projekt sein...
Wäre das was?
es tut mir leid, wenn du übersehen worden bist. das war sicherlich in keinem fall absicht. bei unserem experiment gab es keinerlei vorgaben, keine richtung und nur sehr wenige regeln, die wir aber auch nicht immer strikt eingehalten haben. und es ist klar, dass, wenn jeder teilnehmen kann, manche die sache weniger ernst nehmen als andere. das lässt sich aber nicht verhindern, denn es würde den ausschluss einiger verlangen, und das konnte und wollte ich nicht.
sprich doch mal angelika an, ob ihr beiden nicht zusammen ein exposé ausarbeiten wollt, das einen handlungs- und personenrahmen steckt, aber trotzdem noch genügend freiheiten für die autoren lässt. ich bin gerne bereit, euch dabei hilfreich zur seite zu stehen.
und eines sollten wir nicht vergessen: die sache sollte jedem - den autoren und wenn möglich auch den lesern - spaß machen!
also liebe mitschreiber, auf zu neuen ufern, lasst uns ein neues kapitel oder eine neue geschichte schreiben. alle bisherigen mitstreiter, im besonderen christine und angelika, fordere ich auf, ein exposé zu posten (etwa drei viertel einer geschichte, das open end sollte uns die möglichkeit für verschiedene lösungen bieten). bestimmt sein sollte das genre, also krimi, lovestory, sf, abenteuer, geschichte im sinne von historie, kömödie, oder was auch immer.
postet eure ideen, wir machen eine schöne - spannende - herzergreifende - dramatische story daraus.
Wie wärs mit einer Witze-Reihe, passend zum Karneval, hier der erste:
Zwei Männer im Spielcasino überlegen, auf welche Zahl sie setzen sollen. Fragt der eine: "Wie oft hast Du Sex in der Woche?" "Sieben mal, und Du?" "Drei mal, setzen wir also auf 7+3, die zehn!"
Es fällt die Null. Darauf der andere: "Wären wir ehrlich gewesen, hätten wir den Jackpott geknackt."....
witzereihe finde ich doof. da gibt es doch bestimmt eine gruppe, die sich damit beschäftigt. ich bin gespannt, was christine oder angelika aushecken ...
an alle, die sich hier beteiligt haben: habe ein neues projekt gestartet (diesmal nichts literarisches) und würde mich freuen, wenn der eine oder andere teilnehmen würde! lg lothar
Hallo Lothar, heute morgen hatte ich so die Idee, mal eine bunte Mischung von kleinen Besonderheiten - winzige (witzige) Dinge am Wegesrand - bei einem Spaziergang in der Natur - nicht Stadt - zusammen zu tragen.
Das wäre mal meine Anregung für Dein nächstes Projekt, Du bist so begabt für das Sortieren solcher Dinge ;-))
Schwabendorf: ein Hugenottendorf Mitten in Hessen
Vor über 300 Jahren mußten die Hugenotten aus Frankreich aus religiösen Gründen fliehen, wenn sie nicht sterben wollten.Bis zu 18oo km haben sie ...
Die Mühle der Marburger Landgrafen
Hört man in Marburg von der Steinmühle, so ist meist die Rede vom Landschulheim Steinmühle, dem weit über die Landesgrenzen hinaus bekannten...
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