Agatha Christies perfekte Mordwaffe: der rote Fingerhut

Der Rote Fingerhut im Wald bei Stausebach
Marburg: Marburger Land | Sehr verführerisch schön wirkt der rote Fingerhut, wie hier im "Hirschgrund" bei Stausebach, auf den Betrachter. Seine Pflanzenteile sind jedoch allesamt giftig. Der Verzehr von wenigen Blättern endet meist tödlich. Eine mörderische Pflanze, die dennoch in vielen Gärten als Zierpflanze vorhanden ist.

In den meisten Kriminalromanen von Agatha Christie, die ich in meiner Jugendzeit nur so verschlungen habe, kommen die Mordopfer durch das Gift des roten Fingerhutes ums Leben. Sehr raffiniert und unauffällig wurde die Pflanze zu einer perfekt leisen Mordwaffe. Kein Wunder, Agatha Christie kannte sich mit den giftigen Substanzen der Pflanzen bestens aus, war sie doch in ihren jungen Jahren in einer Apotheke tätig gewesen.

Selbst meisterliche Spürnasen, wie der Detektiv Poirot und die altjungfräuliche Miss Marple wurden stets vor neue Herausforderungen gestellt. Meist schwer lösbare und kaum nachweisbare Morde! Die Opfer starben zumeist an nicht erkannten Pflanzengifte.


Der modernen Gerichtsmedizin gelingt es heute jedoch, die Vergiftungen leichter festzustellen.
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3 Kommentare
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Irmgard Richter-Brown aus Springe | 01.07.2014 | 16:23  
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Peter Gnau aus Kirchhain | 01.07.2014 | 17:32  
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Hans-Rudolf König aus Marburg | 02.07.2014 | 16:40  
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