3. Deutsch-Afrikanisches Kulturfestival "Africa meets Marburg" am 30. Oktober im Bürgerhaus Cappel
Marburg: Bürgerhaus Cappel | Das Deutsch-Afrikanische Kulturfestival „Africa meets Marburg“ geht in die dritte Runde: Am 30. Oktober lädt die Anskar-Kirche Marburg zum dritten Mal in das Bürgerhaus Marburg-Cappel ein. Die Veranstalter möchten etwas von dem Reichtum zeigen, der in der Begegnung verschiedener Kulturen liegt, und Brücken bauen. Künstler aus verschiedenen Teilen Afrikas, Deutschlands und anderswo bieten traditionelle Rhythmen, Gospel und Reggae. Dazu gibt es einen bunten Markt und zur Stärkung original afrikanisches Essen. Mit dem Erlös des Festivals soll u. a. ein Mikrokredit-Projekt der Hilfsorganisation „Opportunity International“ in Malawi unterstützt werden. Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr, Einlass ist ab 18 Uhr.
Afrika liegt in Cappel – oder liegt Cappel in Afrika? Zumindest am 30. Oktober kommen sich die Erdteile näher, denn dann veranstaltet die Anskar-Kirche Marburg das 3. Deutsch-Afrikanische Kulturfestival „Africa meets Marburg“ im Bürgerhaus Marburg-Cappel. Die ersten beiden Benefiz-Festivals hatten jeweils 250 bis 300 Besucher angezogen. Auch in diesem Jahr möchten die Veranstalter etwas von dem Reichtum zeigen, der in der Begegnung verschiedener Kulturen liegt, und Brücken bauen. Das Herzstück der Veranstaltung ist die Musik - Künstler aus verschiedenen Teilen Afrikas, Deutschlands und von anderswo präsentieren traditionelle Rhythmen, Gospel und Reggae:
Keine Unbekannten in Marburg sind „Sir Mystic & the Stars“. Sie begeisterten schon bei „Africa meets Marburg“ 2008 und zuletzt beim Stadtfest „Drei Tage Marburg“. Gängige Reggae-Muster werden immer wieder überraschend durchbrochen, denn die Mannen um Front Performer Sir Mystic aus Ghana, der heute in Cölbe lebt, haben gemeinsam einen eigenständigen Sound entwickelt. „African Reggae“ nennt die Band ihren Stilmix aus Reggae und High Life, aus Rock, Soul und anderen Elementen, aus Bekanntem und Unbekanntem, aus Hits und eigenem Material.
Seit 1997 begeistert der stimmgewaltige Chor „Stimme Afrikas“ in Deutschland und Europa. Mit Gospel, traditionellen, modernen und eigenen Liedern werben die aus verschiedenen Teilen Afrikas stammenden Musiker für interkulturellen Austausch und vermitteln ein Stück Afrika zum mitswingen. Die 15 Sängerinnen und Sänger, die auf Englisch, Französisch und in afrikanischen Sprachen singen, begleiten sich auf verschiedenen Instrumenten. So abwechslungsreich und vielfältig wie die Musiker selber, die ihre Basis in der der katholischen Hochschulgemeinde Gießen haben, drückt ihr Gesang Spaß an der Musik, überraschende Spontaneität und ihren Glauben aus.
„No Tears“ hat sich vor allem den Reggae zueigen gemacht. Das Spektrum der Nachwuchsband reicht jedoch über Pop und Rock bis hin zu Liedern mit afrikanisch-traditionellem Sound. Drei der fünf Schüler zwischen 14 und 19 Jahren – die Geschwister Oggie [Vocal, Gitarre], Tamara [Vocal] und Latricia Lauer [Vocal] – stammen aus Sambia, Sven Schmidt [Bass] und Thomas Amlung [Drums] aus Deutschland. Ihr Repertoire umfasst Bekanntes und Unbekanntes, vertraute Klänge und selbst geschriebene Lieder mit ganz eigenem Charakter. Bei mehreren Auftritten, wie zum Beispiel im März beim Mano-Festival oder im September in Cölbe, zeigten die fünf Cölber bereits ihr Können.
Sie gehören schon zum festen Programm bei „Africa meets Marburg“. „Afrooriental Beat“ nennen sie ihr Programm – feurige Rhythmen, die durchs Ohr direkt ins Bein schießen und den Zuhörer mitnehmen in diese ganz spezielle Klangwelt, in der afrikanische und orientalische Trommelarrangements sich treffen und ergänzen. Kulturelle Begegnung mit schnellen Rhythmus-Wechseln auf vibrierenden Instrumenten bietet das Percussion–Duo Abdullah & Peter.
Zur Stärkung gibt es bei „Africa meets Marburg“ wieder Gutes aus der afrikanischen Küche. Im Foyer des Bürgerhauses wird es einen afrikanischen Markt geben, auf dem man sich z. B. typische Perlenzöpfe flechten lassen kann oder sich selber an der Trommel versuchen kann.
Das Festival ist eine Benefiz-Veranstaltung – alle Künstler verzichten dafür auf ihre Gage. Ein Teil des Veranstaltungserlöses geht an ein Mikrokredit-Projekt der Organisation Opportunity International in Malawi, die sich auch auf dem Festival vorstellen wird.
Für diesen guten Zweck findet während der Veranstaltung auch ein Gewinnspiel mit vielen attraktiven Sachpreisen statt. Mehrere Unternehmen aus der Region und das Kulturamt der Stadt Marburg unterstützen das Deutsch-Afrikanische Kulturfestival „Africa meets Marburg“.
30. Oktober 2009. Einlass 18 Uhr, Veranstaltungsbeginn 19 Uhr.
Eintritt: AK 8,– | VVK 6,– | Für Kinder bis 12 Jahre ist der Eintritt frei.
Vorverkauf : Tourismusbüro Marburg, Quo Vadis, Der Setzkasten (Biegenstraße, Marburg).
Telefonische Kartenvorbestellung im Gemeindebüro der Anskar-Kirche unter (0 64 21) 9 48 41 86.
Ausführliche Informationen auf www.africa-meets-marburg.de.




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