wurde der kleine Pavillon vom Verschönerungsverein Marburg am Gisonenweg errichtet. Der Zahn der Zeit und einige Vandalen haben in seiner bald 125jährigen Geschichte ihre Spuren hinterlassen. Schade um dieses Kleinod, das nicht nur zum Rasten einlädt, sondern auch Schutz bietet gegen die Unbilden der Witterung. Vielleicht sollte der Verkehrs- und Verschönerungsverein Marburg (so heißt er seit zwei Jahren) hier restaurierend eingreifen, um die Anlage vor dem endgültigen Zerfall zu bewahren.
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Ich kenne diesen Pavillon von Kindesbeinen an. Allerdings gab es damals noch keine Vandalen in Marburg, die mit Spraydosen überall ihre "Botschaften" verbreiten. Heute ist er ist er leider zu einem Schandfleck verkommen, der von vielen Marburg-Besuchern passiert wird.
Das Geld für ein wenig Farbe sollte auch für das gebeutelte Stadtsäckel kein Problem sein. Eventuell hilft auch, das dekorative Kleinod nachts anzustrahlen, um wenigstens das lichtscheue Gesindel fernzuhalten.
Farbe alleine tut's hier nicht. Die Sitzbank innen ist teilweise zerstört und der Sandsteinsockel ebenfalls. Es sieht aus, als ob die eine Ecke über längere Zeit als Pinkelecke benutzte worden wäre. Kann auch sein, dass der Boden leicht schief ist und das Regenwasser hier gearbeitet hat. Jedenfalls kann man von innen nach außen schauen - sieht man auf dem ersten Foto gut. Die Eingangstreppe ist auch reparaturbedürftig (letztes Foto). Übrigens ist auf diesem Foto eine zweite Stelle mit einer Auswaschung im Sockel zu erkennen. (Also doch Pinkelecke?) Restaurieren kann man das schon, siehe Treppen zum Marktbrunnen. Was es kostet und wer es bezahlt ist die nächste Frage. Nur - es muss gemacht werden, sondern kommt irgendwann der Tag, wo man den ganzen Pavillon nur noch abreißen kann.
Kontraste
Der eine Mensch friert bei 29° Lufttemperatur und die anderen baden bei 17° Wassertemperatur.
Der Spanier als solcher friert wie alle Südländer bei...
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