Marburg in alten Bildern

Ca. 1910: Blick von der Kugelkirche (kath.) zur Pfarrkirche (ev.)
Die Stadt vor über 100 Jahren.

Die Elisabethkirche.

Marburg war schon immer eine Reise wert. Im 13. Jh. war das Grab der heiligen Elisabeth das Ziel der Pilger, die von weit her kamen. Die Kirche wurde über ihrem Grab errichtet, man nahm dazu Sandstein wie er überall in den umliegenden Bergen vorkam. Heute muss es Sandstein aus Indien sein! Um die Kirche herum war damals der Deutsche Orden zuhause.

Die 'Hohe Leuchte'.

Um 1910 war das ein Feldweg für Ockershäuser Bauern, die auf die Felder am Rotenberg gelangen wollten. Heute gilt die 'Hohe Leuchte' als das Haupteinfallstor von Westen, besonders für Verkehre die von und nach den ehemaligen Behringwerken kommen und wollen. Die Kommune sieht den Bedarf nicht, macht sich aber auch keine Gedanken darüber, wie dieses Nadelöhr beseitigt werden soll.

Die Pfarrkirche.

Zwischen 1318 und 1390 - 95 wurde das gotische Langhaus der Kirche errichtet. Bereits am 06.04.1227 wurden die Pfarrrechte durch Landgraf Ludwig IV verliehen.
Die Pfarrkirche wurde im gotischen Stil errichtet. Der stammt aus dem 15. Jh. und sollte eigentlich einen Turmhelm im Steinbau erhalten. Es blieb aber bei der hölzernen Konstruktion. Durch die ständige Sonneneinstrahlung verzog dieser und wurde allmählich schief. Der schiefe Turm gehört zum Wahrzeichen Marburgs.

(Der Beitrag wird fortgesetzt!)
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2 Kommentare
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Margit A. aus Korbach | 18.09.2015 | 11:23  
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Volker Beilborn aus Marburg | 18.09.2015 | 12:49  
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