Buchtipp: Wolfgang Herrndorf, Arbeit und Struktur

445 Seiten Nachdenklichkeit
Das besprochene Buch habe ich mir vor ein paar Tagen gekauft und zum Teil schon gelesen. Wolfgang Herrndorf war ein Schriftsteller, der sich mit seiner unheilbaren Krankheit auseinandergesetzt hat, indem er Tagebuch geschrieben hat, ab dem Zeitpunkt der Diagnose: Glioblastom (auch Glioblastoma multiforme) ist der häufigste bösartige hirneigene Tumor bei Erwachsenen. Das Glioblastom weist feingewebliche Ähnlichkeiten mit den Gliazellen des Gehirns auf und wird aufgrund der sehr schlechten Prognose nach der WHO-Klassifikation der Tumoren des zentralen Nervensystems als Grad IV eingestuft. Die Behandlung besteht in operativer Reduktion der Tumormasse, Bestrahlung und Chemotherapie. Eine endgültige Heilung kann derzeit nicht erreicht werden. Die mittlere Überlebenszeit liegt in der Größenordnung von Monaten, manche Erkrankte überleben länger, nur wenige jedoch mehrere Jahre. Die Glioblastom-Zelllinie U87MG war die erste Krebszelllinie, deren Genom vollständig sequenziert wurde. (Aus Wikipedia) W. Herrndorf wurde 1965 in Hamburg geboren und starb freiwillig 2013 in Berlin, er wurde also nur 48 Jahre alt. Sein Entschluss nach Feststellung der Diagnose stand fest und hieß: Arbeit, Arbeit und Struktur.
Das Buch mit 445 Seiten hat mich sehr aufgewühlt und wird mich noch lange beschäftigen. Es ist bei Rowohlt erschienen und kostet 19,95 €.
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6 Kommentare
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Hans-Rudolf König aus Marburg | 16.12.2013 | 10:53  
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Volker Beilborn aus Marburg | 16.12.2013 | 13:09  
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Barbara Steffens aus Ebsdorfergrund | 16.12.2013 | 13:53  
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Rainer Güllich aus Marburg | 16.12.2013 | 17:30  
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Karl-Heinz Töpfer aus Marburg | 17.12.2013 | 00:39  
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Volker Beilborn aus Marburg | 17.12.2013 | 08:47  
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