Betrifft: Flüchtende aus Syrien

Foto: Bayerischer Rundfunk
Ramo - Künstler, Syrer, Flüchtling

Zwei, drei Minuten und man weiß, was es heißt ein Flüchtling in Deutschland zu sein. In "Ramo - Künstler, Syrer, Flüchtling" beschreibt der 30-jährige Ramo Ali, was er erlebt. Immer mit einem ordentlichen Schuss schwarzem Humor.

Ramo hatte keine Wahl. Er musste raus. Sonst hätte ihn das syrische Regime töten lassen. Ramos Verbrechen: Er hatte in einem kurdischen Theaterstück mitgespielt. Und die kurdische Sprache und Kultur zu verbreiten ist unter der syrischen Regierung Assads verboten. Also verließ er seine kurdische Heimatstadt Qamischili im Norden Syriens. Und damit auch seine Mutter und seine Geschwister.

Das war vor vier Jahren. Er floh über die Türkei nach Griechenland und landete schließlich in einer Flüchtlingsunterkunft in Neu-Ulm. In Syrien war der 30-Jährige eigentlich ein erfolgreicher Schauspieler. Er trat am Nationaltheater von Damaskus auf. Diese Karriere ist jetzt vorbei. Aber Ramo ist zäh. Inzwischen spielt er auf deutschen Theaterbühnen. Gerade läuft dieses Stück mit ihm am Theater Augsburg.

Was er in den Videos "Ramo – Künstler, Syrer, Flüchtling" beschreibt, ist allerdings keine Schauspielerei, kein Theater. Höchstens das Theater des Lebens. Ramo beschreibt seine Lebenswirklichkeit, das, was er hier in seiner zweiten Heimat Deutschland erlebt.

Text und Bild: Bayerischer Rundfunk / Fernsehen

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5 Kommentare
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Barbara Steffens aus Ebsdorfergrund | 28.03.2016 | 13:25  
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Volker Beilborn aus Marburg | 28.03.2016 | 14:34  
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Reinhold Meimberg aus Marburg | 28.03.2016 | 14:58  
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Volker Beilborn aus Marburg | 28.03.2016 | 16:46  
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Gerhard Falk aus Dautphetal | 31.03.2016 | 15:46  
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