Mit der AIDAcara 17 Tage ins Nordmeer. (Teil 13)

Kabbelige See. Bei Windstärke 9 erschien so mancher Passagier nicht zum Essen!
 
So hat unser Steward zum Abschied die Betten gemacht.

Noch immer auf den Lofoten.


Noch einmal bewundern wir das Langhaus der Wikinger und schon interessieren uns andere Bilder auf den Inseln. In der Nähe des Dorfes sind die Berge nicht so hoch und wir entdecken eine typische norwegische Stabkirche, deren Pforte war uns nicht verschlossen. So betreten wir sie und in ihrer Schlichtheit war sie einfach bewundernswert. Auch ein Gang um die Kirche lohnt sich, nicht nur wegen der Landschaft die sie umgibt, sondern auch die Details machen Eindruck!
Die Landschaft um Gravdal ist herrlich und Gravdal selbst auch, nur ein bisschen Rot zuviel, so finden wir. Am Abend legen wir ab. Markante Felsen sind im Abendlicht zu sehen, obwohl es nicht dunkel wird.

Bergen.



Nach einem Tag auf See, nähert das Schiff sich Bergen, der zweitgrößten Stadt Norwegens hinter Oslo. Im Hafen haben viele Kreuzfahrer festgemacht und die AIDAcara fällt nicht weiter auf. Ausnahmsweise regnet es nicht in dieser Stadt, wie wir es schon mehrmals erlebt haben. So machen wir einen Ausflug mit einem kleinen Schiff und Bus. Wir entdecken Bergen vom Wasser aus und sehen, wie wunderbar die Stadt sich zeigt. Im Verlauf unsere Bootsfahrt kamen wir auch an einer schönen Kirche vorbei und wir sahen die Vororte Bergens, einer schöner als der andere und von eher wohlhabenden Bürgern bewohnt. Die Bilder zeigen auch im Vordergrund den Stadtteil Bryggen und dahinter die Häuser nicht so armer Bürger.
Mal dichter Nebel, mal nicht so dichter Nebel geben den Blick auf die Vororte Bergens frei. So geht die Fahrt weiter durch Fjorde und vorbei an zahlreichen Inseln und Holmen. Interessante Felsformationen, die die letzte Eiszeit hinterlassen hat, sind allerorten zu bewundern. Wir nähern uns dem Ziel unserer kleinen Schiffsreise und sehen eine Kapelle, die mal an anderer Stelle stand, und malerische Landschaft.
Mit dem Bus geht es zurück. Bergens Hafen ist sehenswert und viele Schiffe sind zu bewundern, ehe es in den alten Stadtteil der Hanse geht.
Ein geschnitzter Dorsch, der an ein Ereignis in Bergen erinnern soll, wir haben vergessen, was das für eine Begebenheit war, erwartet uns. Der Fisch ähnelt wohl eher einem Trockenfisch. Bryggen steht nicht unter dem Schutz der UNESCO, da die Häuser nicht historisch sind, sie sind bloß den historischen Bauten nachempfunden.
Damit endet unsere Seereise. Über Nacht wird Kiel erreicht. Der Steward hat sich besondere Mühe gegeben, unsere Betten zum letzten Mal in Form zu bringen, dafür hat er sich ein Bakschisch verdient.

Nachbetrachtung.


Diese Reise war die schönste unserer Reisen. Wenn man die Seemeilen betrachtet die wir zurück gelegt haben und die Zeit, so hätte es für eine 3-fache Atlantiküberquerung gereicht.
Mit dem Schiff waren wir zufrieden. Es hat nur zuwenig Balkonkabinen gehabt (ca. 20). Die waren schon lange ausgebucht, so mussten wir uns mit einer Kabine mit Seeblick zufrieden geben.
Eine Begebenheit hat uns doch verwundert: Es wurden im Speisesaal Tische gesperrt, da sie neu angestrichen werden mussten. Das hätte schon früher an Land geschehen müssen, denn 1. hat es sehr nach Farbe gerochen und die Passagiere mussten sich um einen anderen Platz bemühen, was zu einigem Ärger geführt hat. Die Ausflüge, die von der Reederei angeboten wurden, waren in Ordnung nur ein wenig zu teuer. Da hat man sich Norwegen angepasst, denn es ist noch teurer als die Schweiz! Der Service war in Ordnung, nachdem wir uns beschwert hatten. Nachmittags um 15.30 Uhr sollten die Betten schon mal gemacht sein.
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1 Kommentar
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Volker Beilborn aus Marburg | 01.09.2015 | 20:35  
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