Mit der AIDAcara 17 Tage ins Nordmeer. (Teil 12)

In der Nähe des Langhauses zeigen sich die Inseln in ihrer Vielfalt und Schönheit.

Die AIDAcara liegt vor den Lofoten vor Anker.


Wir nähern uns den Lofoten, wunderschöne Landschaften begleiten uns. Die AIDAcara ankert hinter einem großen Felsen und wir sind mit dem Bus auf dem Weg zum Museum der Wikinger. Das ist in einem Langhaus untergebracht, das Ausgrabungen hervor gebracht haben. Es wurde originalgetreu wieder aufgebaut, mit 83 m Länge ist das größte Haus aus der Wikingerzeit das je gefunden wurde. Es interessiert uns, und wir begeben uns hinein. Diese Größe haben wir nicht erwartet, deshalb haben wir uns verloren und uns erst in der Umgebung des Museums wieder gefunden.
Was wir gesehen haben, hat uns sehr erstaunt, denn die Wikinger hatten Kultur und waren nicht nur auf Raubzüge aus. So erstaunt es noch heute, dass sie Amerika mit ihren kleinen Schiffen entdeckt haben, lange vor Columbus.
Das es regnet, stört uns nicht, denn wir sind begeistert von diesen Inseln. Die lassen sich erkunden, indem man Wanderungen unternimmt. Unterkünfte gibt es genug.
Seit 6000 Jahren sind die Lofoten bevölkert und man lebte dort vom Fischfang und der Jagd. Im 14. Jh. beherrschten Kaufleute aus Bergen den Fischhandel. Mitte des 19. Jh. gab es große Heringsvorkommen, die zu der heutigen Besiedelung führten.
Hauptsächlich an den Ostseiten sind die Inseln besiedelt, weil dort Wind- und Seegang weniger angreifen. Die bis zu 1200 m hohen Berge haben alpinen Charakter. Dennoch sorgen die nördlichen Ausläufer des Golfstromes für ein relativ mildes Klima.
Haupteinahmequelle der Lofotinger ist der Fischfang und der Tourismus und die damit verbundene Industrie. Der Stockfisch, dessen Gestelle überall auf den Lofoten zu sehen ist, wird in die südlichen Länder Europas exportiert und die abgetrennten Fischköpfe nach Afrika, denn sie enthalten in abgekochten Zustand noch viel Eiweiß.
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