Die Königskobra

Die Königskobra ist eine der giftigsten Schlangen der Welt. Ihr Gift tötet einen Menschen innerhalb von 15 Sekunden. Selbst andere Giftschlangen leben in Angst vor ihr, da die Königskobra Schlangen tötet und frisst.
Im TerraZoo Rheinberg ist es den Mitarbeitern gelungen, ihr männliches Exemplar an Ratten zu gewöhnen, was die Fütterung deutlich einfacher macht. Selbstverständlich ist es jedoch nicht. Im Schwesterzoo gelang die Umstellung nicht. Die Königskobra ist die längste Giftschlange der Erde. Sie wird durchschnittlich dreieinhalb bis vier Meter lang. Die längste Schlange, die je gefunden wurde, war 5,58 Meter lang. Die Königskobra kommt weit weniger häufig vor als ihre kleineren Verwandten. Dennoch ist sie zahlreich anzutreffen in den dichten Wäldern im Bergland Südasiens und wurde schon Höhen bis 2.000 Metern über dem Meeresspiegel in den indischen Bergen beobachtet. Sie ist überall auf dem Festland Indiens, Südchinas und Südostasiens verbreitet.
Die Königskobra ist ein tag- und nachtaktives Tier. Sie ist aber nur selten zu sehen, da sie vor allem in Waldgegenden ein zurückgezogenes und lautloses Leben führt und sehr scheu ist. Sie ist außerdem ein Einzelgänger. Nur in der Paarungszeit lebt sie zusammen mit einem Partner.
Wird sie bedroht, kann sie sich zu einem Drittel ihrer gesamten Länge aufrichten. In manchen Fällen kann dies die Größe eines durchschnittlich großen Menschen übertreffen. Außerdem spreizt sie bei Bedrohung ihren Hals mit Hilfe der beweglichen Rippen zu einer Art Kragen auseinander. Sie wirkt dadurch Furcht einflößender. Die Brillenschlange, eine Verwandte der Kobra, hat außerdem auf der Rückseite dieses "Kragens" eine auffällige Brillenzeichnung, die als Warnung gegen Räuber dient. Eine Begegnung mit einer Königskobra kann schreckliche Folgen haben. Ihre Giftzähne sind zwar nicht länger 15 Millimeter, aber sie können mehr Gift ausstoßen als die fast jeder anderen Schlange.
In der Fortpflanzungszeit ist die Königskobra höchst gefährlich. Wenn in Indien ein Nest gefunden wird, bringt die Polizei häufig alle Menschen in der Gegend in Sicherheit und riegelt die Straßen ab. Spezialisten entfernen dann das Nest.
Das Gift der Kobra greift unser Nervensystem an. Das Opfer hat Schmerzen, kann nur verschwommen sehen, ist ganz benommen und kann innerhalb von 15 Minuten tot sein. Hilfe kommt in solchen Fällen meist zu spät.

(vgl. http://www.vsguntramsdorf-hauptstr.ac.at)

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Stephan Stüttgen aus Marburg am 18.06.2011 um 08:23 Uhr  
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Wolfgang Heuser aus Gladenbach am 19.06.2011 um 12:47 Uhr  
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