Das gefährliche Spiel mit dem Glück

Ich war schon in vielen deutschen, großen Städten unterwegs… und es gibt sie zu Genüge, selbst in kleineren Städten, sind sie Gang und Gebe und offenbar unverzichtbar >>>> „Die Spielhallen“ !!!

Darüber habe ich mir so meine Gedanken gemacht.
Erst einmal der Verlockung zum Opfer gefallen, ist es aussichtslos wieder aus dem Strudel zu gelangen.

Wenn das Spielen zur Sucht wird. Eine klassische Aussage, die man von Spielsüchtigen immer wieder hört: „Wenn ich einmal mit dem Spielen angefangen habe, kann ich nicht mehr aufhören. Das mache ich erst dann, wenn ich kein Geld mehr habe. Wenn ich gewinne, höre ich nicht auf, sondern spiele weiter, um noch mehr Geld zu gewinnen. Wenn ich dann wieder verliere, spiele ich unter Zwang weiter, weil ich das verlorene Geld wieder zurückgewinnen will“.

Das die Einstellung und die Hoffnung darauf aussichtslos erscheint, weiß derjenige, jedoch will er es nicht wahrhaben und zockt weiter. Ich kenne in meinem entfernteren Bekanntenkreis zwei Fälle, wobei in einem Fall die Existenz zugrunde ging. Familiär sowie finanziell. Alles Futsch!

Die Einzigen, die das große Geschäft mit solchen Spielotheken, Spielhallen, Casinos oder Spielbanken machen, sind letztendlich die Betreiber/Besitzer dieser ominösen Spielhöllen. Ja, ich nenne dies wortwörtlich eine Spielhölle, indem das ganze Vermögen respektive Nichtvermögen verbrannt wird od. besser dem Feuer zum Opfer fällt, währenddessen die Bossen geruhsam zuhause auf der Couch liegen und sich´s gut gehen lassen.

Opfer sind auch diejenigen Angestellten, die sich mitunter in Zwölfstundenschichten, sogar Nachtschichten und zu einem Hungerlohn von ca. 5,50 € dazu verdonnern lassen, den Leuten freundlich entgegenkommend die Geldscheine in Münzgeld zu wechseln, welche in die Automaten passen. Nebenbei dürfen diese noch stets freundlich, frischen Kaffee und gekühlte Getränke servieren.
Armes Deutschland !!!

In den meisten Fällen handelt sich es bei den Besuchern nicht um die oberen Zehntausend, nein es sind die Armen, arbeitslosen Harts IV Empfänger, Menschen mit Migrationshintergrund, Hausfrauen und sozialschwachen Menschen die mit ihrer achsovielen, perspektivlosen Zeit sich tagsüber damit beschäftigen, diese auszufüllen. Hausfrauen die ihre Haushaltskasse verzocken und abends Dresche einstecken, wenn der Göttergatte von der Arbeit kommt. Traurige Wahrheit die süchtig macht.
Erst einmal angefixt, ist man schnell Opfer seiner Sucht „Geld, mehr Geld“ !
Ein Mensch dieser Einstellung hat die Kontrolle über sein Spielverhalten verloren, er kann nicht mehr entscheiden, ob er einem Glücksspiel nachgehen will oder nicht. Und das Schlimme: „ Von diesen Menschen gibt es mehr als man zunächst vermuten mag“.
Logisch, sonst würde es nicht so viele „Glücksspielinstitute“ geben.
2
Diesen Mitgliedern gefällt das:
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
2 Kommentare
20.635
Hans-Rudolf König aus Marburg | 06.11.2014 | 16:01  
11.934
Volker Beilborn aus Marburg | 07.11.2014 | 09:37  
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.