Es war doch nicht der erste ABI- Umzug in Marburg; wie schon in den Vorjahren wurde ausgelassen gefeiert und dem Stress der Prüfungen mit temperamentvollen Tänzen usw. kundgetan.
Ich kann nicht verstehen, dass die Wagen vorher nicht auf ihre Standfestigkeit kontrolliert wurden.
Weder von den Veranstaltern noch vom Ordnungsamt- beide sollten bei solch einer Veranstaltung auch Verantwortung für Sicherheit übernehmen!
Das war abzusehen,dass irgendwann einmal ein Unfall beim ABI-Umzug passiert.
Die Wagen aus den vorherigen Jahren habe ich genau beäugelt und mich oft gefragt, wann passiert der erste Unfall. Es wurde oft nur ans Feiern gedacht. Die Sicherheit bleibt auf der Strecke. Der Halter wird jetzt zur Verantwortung herangezogen. Schade für die Verletzten, wünsche allen Gute Besserung.
Wünsche allen Verletzten eine schnelle und gute Besserung..!
Ich war direkt am LKW anwesend als die Schüler herunterfielen. Eine eigene Berichterstattung mit den entsprechenden Bildern erfolgt nicht.
Im Nachhinein macht man sich so seine Gedanken über das Ereignis:
Wäre ein LKW mit Stückgut so gesichert gewesen, so wäre er von der Polizei am Weiterfahren, mit den Folgen für Geldbeutel, des Punktekontos und evtl. des Führerscheins (bei Personenschäden), gehindert worden!
Wer von den Organisatoren hat diesem LKW eigentlich die Freie Fahrt mit Lebender Ladung gegeben?
Ebenso verwundert es mich in der OP zu lesen:
Das Ordnungsamt der Stadt Marburg entschied gemeinsam mit dem Veranstalter Matthias Dallwig, die Parade ohne den beschädigten Wagen und ohne Musik weiterfahren zu lassen.
Hat denn niemand von Ordnungsamt und Veranstalter die anderen Wagen erneut kontrolliert?
Es war jedenfalls noch ein so abenteuerlich gesicherter LKW mit menschlicher Ladung im vorderen Teil des Zuges unterwegs.
Hat die Polizei nicht mitentschieden und kontrolliert?
man kann auch zu Fuß laufen und feiern , aber einige sind halt zu faul !
von den Verantworlichen kassiert jeder seinen Lohn - Gehalt passiert etwas - hatte keiner die Verantwortung - siehe Love Parade , da wars leider noch etwas schlimmer !
Das ist schon makaber, was in Marburg abgelaufen ist. Wenn Alkoholexzesse und Behördenignoranz zusammentreffen, sind Unfälle dieser Art vorhersehbar. Mit den Abiturienten kann ich kein Mitleid haben. Sie haben aus freien Stücken zur Flasche gegriffen und waren sich aufgrund ihres Bildungsgrades der Risiken bewusst. Gut, dass keine unbeteiligten Passanten zu Schaden gekommen sind.
Wie ist eigentlich der juristische Ausgang dieser traurigen Angelegenheit?
Ist irgend etwas darüber bekannt?
Der Vorgang wurde von der Polizei am 13. 8. der Staatsanwaltschaft Marburg übergeben. Dort wurden am 4. 9. die Untersuchungen bezüglich einer möglichen fahrlässigen Körperverletzung abgeschlossen und das Verfahren eingestellt.
Danke. Sehr interessant. In Marburg ist eben vieles möglich.







