Zeitgedanken

Es naht ein Jahr, das alte geht,
inmitten liegt das Zwischenjahr,
von Zeit zu Zeit ein Lüftchen weht,
erzählt von dem, was kommt, was war.

Ein Mensch kommt nächtens auf Welt,
ein and'rer flieht am hellen Tag.
So, wie's der Zeitenuhr gefällt,
was sie mag und doch nicht mag.

Noch Rosenpracht im Wintergarten,
doch sterben früh im Sommerbeet.
Die Zeit befielt es ihren Arten.
Sie singt das Lied „Vom Wind verweht“

Wir leben alle mit der Zeit
doch richtig sehen wir sie nicht,
sie ist versteckt im Wolkenkleid
mit Narben auf dem Angesicht.

K.F. 12/15
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