Achja, die verlorene Stunde. Letzte Nacht wars, von Zwei auf Drei. Ab heute sind wir also wieder in der Sommerzeit. Ganz angekommen bin ich noch nicht. Auch Nachbars Hunde und die Milchkühe des Bauern sind verwirrt. Der Hahn kräht jetzt eine Stunde später. Ist schon etwas verrückt, diese Sommerzeit, eben um eine Stunde verrückt.
Ich ging im Walde
So für mich hin,
Und nichts zu suchen,
Das war mein Sinn.
Im Schatten sah ich
Ein Blümchen stehn,
Wie Sterne leuchtend,
Wie Äuglein schön. ...
(Johann Wolfgang von Goethe, 1813)
Wer weiß noch, wie es weiter ging?
Goethe schrieb dieses Gedicht 1813 für seine Frau und schickte es ihr in einem Brief. Schon seit 1788 lebten J.W.G. und Christiane Vulpius unverheiratet zusammen, was zur damaligen Zeit reichlich skandalös war. Doch mit der Heirat ließ sich Herr Goethe noch 18 Jahre Zeit.
Die Momente der Liebe sind Teile der Ewigkeit,
und die hier verlorene Stunde ersetzt dir der Himmel nicht.
(Karl Weichselbaumer
im Frauentaschenbuch für das Jahr 1824 )
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Achja, die verlorene Stunde. Letzte Nacht wars, von Zwei auf Drei. Ab heute sind wir also wieder in der Sommerzeit. Ganz angekommen bin ich noch nicht. Auch Nachbars Hunde und die Milchkühe des Bauern sind verwirrt. Der Hahn kräht jetzt eine Stunde später. Ist schon etwas verrückt, diese Sommerzeit, eben um eine Stunde verrückt.
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Und:
Gefunden
Ich ging im Walde
So für mich hin,
Und nichts zu suchen,
Das war mein Sinn.
Im Schatten sah ich
Ein Blümchen stehn,
Wie Sterne leuchtend,
Wie Äuglein schön. ...
(Johann Wolfgang von Goethe, 1813)
Wer weiß noch, wie es weiter ging?
Goethe schrieb dieses Gedicht 1813 für seine Frau und schickte es ihr in einem Brief. Schon seit 1788 lebten J.W.G. und Christiane Vulpius unverheiratet zusammen, was zur damaligen Zeit reichlich skandalös war. Doch mit der Heirat ließ sich Herr Goethe noch 18 Jahre Zeit.