Eine kleine Hommage an Traugott Gerber, deutscher Mediziner und Botaniker (1710 -1743)

Bei Regengrau im Tageslicht
schreib ich ein blumiges Gedicht.
Nicht über Rosen, Tulpen, Nelken,
die ja allzu schnell verwelken,
kein liebes blau Vergißmeinnicht,
nein, die mein ich alle nicht.
Auch nicht die kleinen blauen Veilchen,
denn die schlafen jetzt ein Weilchen,
auch nicht das zarte Schleierkraut,
mit dem sich manche Braut getraut
und Sonnenblumen hatten wir,
es steh'n noch welche im Revier.

Sie ist eine für das ganze Jahr
und das find ich wunderbar,
weil sie ist ja stets zugegen
als Geschenk bei Sturm und Regen,
mit einem hübschen Farbenspiel,
nach außen hin ein wenig kühl.
Sie ist unverbindlich, freundlich, klar,
nicht Symbol fürs Liebespaar,
Beim Anlass macht sie gut Figur,
weil eine Schlank- und Rank-Statur.
So schön im Strauß, den man verehr',
Traugott Gerber mocht' sie sehr.

G e r b e r a

K.F. 19/15
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