11.11.2014 - Gedenktag des Hlg. Martin von Tours

Martin von Tours

Sehr viel mehr als tausend Jahre
Ist es wirklich lang, lang her,
als ein Soldat im Frankenreich
auf einem Pferde ritt daher.

Er tat Gutes, wo er konnte,
sehr bescheiden, sittsam, fromm,
teilnahmsvoll an jedem Leide,
ist Martin, seines Vaters Sohn.

Der junge Mann, noch ungetauft,
respektvoll gegen Jedermann,
trifft an sehr kaltem Wintertage
auf einen nackten Bettler dann.

Martin öffnet seinen Mantel,
die Waffe steckt im Ledergurt,
steiget schnell vom Pferd herunter:
„Bitte kommt und habet Mut!“

Er hält den Mantel in der einen,
die and’re Hand hat’s Schwert gelenkt,
eine Hälfte bleibt für Martin,
die andere er dem Bettler schenkt.

Der Bettler dankt viel tausendmal,
ist dem Erfrieren so entronnen.
Martin ist durch diese Tat
dann zu Ruhm und Ehr gekommen.

Trug duldsam vieler Lasten Bürde
und später dann auch Bischofshüte
Verwaltet rechtens alle Ämter,
verlor nie seine menschlich Güte.

11/14 Karin Fluche
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