Lübtheener Ringer fahren auch europaweit Erfolge ein

Zur Weiterentwicklung im Leistungssport gehört die internationale Teilnahme am Wettkampfgeschehen. Dies ermöglichten sich alle derzeit delegierten Sportschüler des RV Lübtheen am Wochenende und vertraten Ihren Heimatverein europaweit.

Luisa Scheel, die Jüngste der Nachwuchsringer nahm an einem Ringerturnier in Helsingborg, Schweden teil. Elf Mitstreiterinnen hatte sie in Ihrer Gewichtsklasse bis 52 kg. In der ersten Begegnung traf sie auf eine ihrer Mitschülerinnen der Sportschule Frankfurt/Oder, der sie diesmal noch unterlag. Im 2. Kampf trat sie gegen eine Schwedin an, diese Partie konnte Luisa klar für sich entscheiden und beendete das Mattenduell mit 11:0. Am Sonntag bestritt sie ihren dritten und letzten Kampf, der an Spannung nicht zu übertreffen war. Die Gegnerin hieß Wilna Klar und stammt ebenfalls aus Schweden. Mit einem Endstand von 2:2 konnte diese Begegnung knapper nicht ausgehen, leider zu Gunsten der Schwedin. Luisa beendet ihr Turnier mit einem guten 7. Platz. Ihr Bruder Marten war vorerst für seinen Heimatverein unterwegs. So verstärkte er in Luckenwalde sein Lindenstädter Team bei der Jugendliga-Rückrunde, fuhr 3 Siege ein und reiste anschließend nach Dänemark um sich dort in einem gemeinsamen Trainingslager mit den Dänen zu messen.

Jan-Lukas Block flog zeitgleich mit weiteren 8 nominierten Teamkameraden der Luckenwalder Sportschule nach Rasgrad, Bulgarien. Gegen drei ausländische Gegner setzte er sich klar durch. Einem Mitstreiter musste er sich jedoch geschlagen geben. Mit der Bronzemedaille im Gepäck beendete er seinen Auslandsaufenthalt.

Fabian Schmidt und Alexander Biederstädt, die ebenfalls die Sportschule in Luckenwalde besuchen, standen zeitgleich in Tschechien Ihren Kontrahenten gegenüber. Fabian traf auf einen tschechischen Ringer, bei dem er diese Begegnung mit einem gekonnten Hüftwurf zum Schultersieg beendete. Alexander trat gegen drei Kontrahenten überzeugend auf. Sein erster Kampf verlief ausgeglichen, es stand 9:9, als Alex seine Chance nutzte und den Halbrussen auf Schultern bezwang. In der zweiten Begegnung traf er auf einen Slowaken. Mit einem Endstand von 14:4 konnte Biederstädt auch diesen Kampf für sich entscheiden. Mit dem Finale machte Alex seinen Siegestriumph perfekt. Er schulterte auch seinen letzten Gegner und konnte außer Gold auch noch die Auszeichnung als „bester Techniker“ entgegen nehmen.
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